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know-it-vet
know-it-vet, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 946
Erfahrung:  Fachtierarzt für Kleintierkrankheiten, ausserdem Teilgebiet Chirurgie, über 20 Jahre Berufserfahrung in Klinik und Praxis
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Hallo und Geuten Morgen, leider war das Wochenende nicht so

Kundenfrage

Hallo und Geuten Morgen, leider war das Wochenende nicht so schön wie sonst.Unser Bordercollie Bobby gerade 9 Jahre alt geworden hat sich beim spielen am Freitagnachmittag einen Knax geholt und kann seitdem sein rechtes Hinterbein nicht mehr bewegen und es hängt schlaff runter. Der Hausarzt hat ihm 2 Spritzen gegeben und eine Magnetfeldbestrahlung, Nachts bin ich dann in die Klinik gefahren, dort wurde er geröngt und ein Bruch oder Bandscheibenvorfall kann man auschließen. Er bekommt seit dem er dort ist einmal täglich eine kortisonhaltige infusion, das einzige erfolgserlebnis ist das er ein wenig wieder mit dem Schwanz wedelt.Mann hat uns geraten Heute am Montag in die nächste klinik zu fahren um einen Tumor auszuschließen, ich persönlich denke aber das es das Cauda Equina Syndrom ist, wie ist Ihre Meinung? Mit freundlichen Grüßen Norbert Böker
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Lieber Herr Böcker,

wenn ! das Hinterbein tatsächlich schlaff herunterhängt oder hinterhergezogen wird und dies nur auf einer Seite ist, dXXXXX XXXXXdelt es sich vermutlich um einen"Rückenmarks-Infarkt". Den genauen Krankheitsmechanismus kennt man nicht - Fakt ist aber eine mangeldurchblutung eines beschränkten Rückenmarksabschnitts.

Erfreulicherweise erholt sich dies meist nach einiger zeit (2-10 Wochen). Kleine Reste einer Bewegungseinschränkung können aber bleiben.

 

Eine weitere Ursache kann ein Schaden am N. ischiadicus sein. In diesem Fall wäre der Patellarreflex noch Positiv, gleiches gilt für die Cauda Equina. Es fragt sich aber, wie am wachen Hund ohne (Auto-)-unfall so ein Schaden herkommen soll. ursache könnte auch ein Tumorbedingter Bruch im Beckenbereich sein, bei dem dann der N. ischiadicus durch die Tumorsplitter verletzt wird. Wäre aber extrem selten, und hier durch Röntgen ausgeschlossen.

Cauda equina ist ein beidseitiger Schaden entsteht eigentlich immer langsam und ist bei Ihrer Rasse nicht wahrscheinlich - hier also insgesamt eher unwahrscheinlch.

 

Ein Tumor ist ebenfalls nicht anzunehmen. Der wächst nicht binnen Stunden, sondern entwickelt sich langsam über Tage bis Monate - hier also auch nicht.

 

Bleibt also der Rückenmarksinfarkt als wahrscheinlichste Ursache. Corticoid-Infusionen sind im Moment tatsächlich sinnvoll.

B-Komplex hilft bei der Heilung der Nerven.

Der REst ist "Geduld".

 

Zur Bestätigung kann/sollte man ein CT mit Kontrast oder besser ein MRT machen. Dann sieht man die Struktur des Rückenmarks und kann auch den Umfang des Schadens abschätzen.

 

 

Ich hoffe ich konnte helfen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie die Antwort akzeptieren würden.

Liebe Grüsse und Gute Besserung

Dr. G. Bauer

Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

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Lieben Gruss

Dr. G. Bauer

 

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