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kbiron
kbiron, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 1376
Erfahrung:  In eigener Praxis tätig seit 2003, Dozent für tierärztliche Fortbildung
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kbiron ist jetzt online.

Wir (mein Hund Maja) und ich k mpfen im Allg u mit den Zecken.

Kundenfrage

Wir (mein Hund Maja) und ich kämpfen im Allgäu mit den Zecken. Ich habe gestern eine am Kopf entfernt, heute ist noch eine Erhöhung (wie ein Pickel) und drei rote Punkte wie Bißwunden (kleine). Unser Tierarzt hat uns Exspot mitgegeben - mir ist das Zeugs allerdings zu "giftig" - ich verwende Zedan - auch für unsere ganze Familie - und habe den Eindruck, dass es schon etwas hilft. Nach dem Spaziergáng suche ich unsere Maja (Golden Retriever) ab und konnte bislang die meisten Zecken krabbelnd erwischen. Allerdings mache ich mir schon Gedanken über Borreliose, manche meinen, man sollte impfen, unser Tierarzt rät eher ab.....Wie schnell kann bei einem Hund mit Antibiotike reagiert werden, falls sich die Bißstelle entzündet und wie lange sollen wir warten, um Maja beim Tierarzt vorzustellen? Vielen lieben Dank für Ihre Antwort - herzliche Grüße aus den sonnigen Allgäu, Dagmar Wurster
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  kbiron hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, Exspot ist sicher in der Anwendung. Es ist beim Hund meist gut wirksam und ich empfehle Ihnen schon die Anwendung, wenn Sie so eine große Zeckenbelastung haben. Nur für Katzen ist es gefährlich.
Wichtig ist, dass die Zecken schnell gefunden und entfernt werden, dann besteht auch wenig Ansteckungsgefahr. Halten Sie die Bißstelle gut im Auge. Wenn dort noch etwas vom Zeckenkopf drin verblieben ist, kann sich das ganze entzünden. Der Rest sollte komplett entfernt sein. Sie können eine antibiotische, entzündungshemmende Salbe auftragen (z.B. Dermamycin vom Tierarzt, kommt übrigens auch aus dem Allgäu ;) ). Wenn sich das nicht bessert, dann sollte der Tierarzt entscheiden, ob und was für eine weitere Behandlung notwendig ist. Meistens geht so etwas aber glimpflich aus. Ob Sie gegen Borreliose impfen müssen Sie selbst entscheiden. Es kann anhand der Zecke auch untersucht werden, ob sie mit Borellien infiziert war. Wenn Borrelien bei Ihnen verbreitet sind, ist eine Imfpung schon sinnvoll. Sollte der Hund tatsächlich mal erkranken, muss intensiv mit Antibiotika behandelt werden. Sie finden gute Informationen hierzu auf http://laboklin.de/pages/html/de/VetInfo/aktuell/lab_akt_0805.htm
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und wünsche Ihnen wenig Ärger mit den Zecken. Für ads Akzeptieren danke XXXXX XXXXX Voraus.
kbiron und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die rasche Antwort - noch eine kurze Frage: in unserem Haus lebt auch eine Katze und unsere zwei Kinder. Exspot wird ja nur auf die Haut aufgetragen und von dort auf vom Tier aufgenommen - das "Gift" bleibt ja somit auf der Haut...zumindest eine Zeitlang oder? Wie ist es, wenn Maja gestreichelt wird oder sie mit der Katze schmust, Kontaktliegen auf der Decke,.....Danke für Ihre Hilfe. Dagmar Wurster
Experte:  kbiron hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, die Menge, die die Katze dadurch abbekommen würde ist sehr gering, daher besteht kaum Gefahr. Allerdings können Sie Ihren Tierarzt auch nach Mitteln fragen, die auch für Katzen verträglich sind.
In jedem Fall ist wichtig, dass der Hund nach dem Auftragen des Mittels zuerst nicht gestreichelt wird, außer am Kopf z.B. wo das Mittel nicht aufgetragen wurde.
Vielen Dank fürs Akzeptieren!