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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 16233
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Vor 6 Wochen hatte unser Hund von einer Stunde auf die n chste

Kundenfrage

Vor 6 Wochen hatte unser Hund von einer Stunde auf die nächste plötzlich Lähmungserscheinungen auf der rechten Seite.Er konnte nicht mehr eigenständig aufstehen und laufen. Eine Odyssee von Tierklinik zu Tierarzt und wieder Tierklinik begann. Er wurde ausgiebigst geröncht. Ausgeschlossen wurde ein Kreuzbandabriss im rechten hinteren Knie. Vermutet wurde anhand der Ausfallerscheinungen und der Schatten im Röntgenbild zunächst eine Knochenentzündung. Er wurde mit Antibiotika und Cortison behandelt und nach gut zwei Wochen konnte er zumindest wieder eigenständig laufen, schont aber nach wie vor die rechte Seite, die rechte Hinterpfote schleift nach, die Vorderpfote, die zusammengezogen ist, setzt er nur mit der Pfotenspitze, also nicht auf dem Ballen auf. Insgesamt läuft er besonders über das Hinterteil hinweg sehr unkoordiniert. Ein späteres großes Blutbild ergab auffällige Werte (die ich leider bis auf die erhöhten Leukozyten nicht kenne). Vermutet wird nun eine nicht näher zu bezeichnende bakterielle Infektion, ggf. Hirnhautentzündung. Das Cortisonpräparat (Prednisolon) wurde beibehalten, das Antibiotikum (Clindamyzin) ausgetauscht gegen Amoxypen. In den letzten Tagen wirkt der Hund recht angeschlagen und schlapp (ich vermute von den starken Medikamenten) es entwickeln sich zudem mittlerweile auch Hautekzeme. Die Lämungssymptome verbessern sich im Moment nicht mehr, sondern treten im Gegenteil hin und wieder etwas stärker in Erscheinung. Er erhält z.Zt. 2x ca. 35mg Prednisolon, 2x 750mg Amoxypen und 2x 20 Tropfen Novalgin.
Gibt es vielleicht doch noch andere mögliche Ursachen bzw. Behandlungsmöglichkeiten?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

wurdecer cauf Erkrankungen wie Borreliose,Anaplamose,Leptospiroseetc im Rahmen der Blutuntersuchung getestet? Da gerade die von ihnen beschriebene Symtomatik sehr gut auf z.B. Borreliose paßen würde.Sollte dies bisher noch nicht untersucht worden sein würde ich ihnen raten diesals sogenannte Reisekrankheiten bezeichneten Erkrankungen bäldmöglichst über eine Blutuntersuchung machen zu lassen.Ich denke nicht,daß die Medikamente für seinen derzeitigen Zustand verantwortlich sind,sondern wirklich eine Erkrankung dahintersteckt.Sollte der Befund des Bluttests negativ sein,müßte man eventuell auch weiterführende Untersuchungsmaßnahmen wie Ultraschall,CT, Kernspinn in Erwägung ziehen.Wie gesagt zunächst würde ichauf die oben erwähnten Erkrankungen ihren Hund testen lassen.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es wurde eine große Blutuntersuchung gemacht, auf der Laborrechnung sind aufgelistet: Screening excl. Blutstatus, Antinukleäre Ak., C-reaktives Protein, Borreliose- Ak, Toxoplasmose, Herpes-PCR. Leider weiß ich nicht, was sich hinter den einzelnen Untersuchungen verbirgt. Unsere Tierärztin meinte, die Werte wären insgesamt sehr negativ (keine besonders ausagekräftige Antwort aber ich habe nicht persönlich mit ihr gesprochen). Borreliose, Toxoplasmose und Herpes sind vermutlich nicht positiv getestet worden, das hätte sie bestimmt gesagt. Auf CT und Kernspin haben die Tierärzte bisher (auch aus Kostengründen) verzichtet. Es stellt sich ja dann auch irgendwann die Frage, was man anhand dieser Untersuchungen feststellen kann und welche weiteren Therapien oder OPs etc. sich hieraus ergeben. Die Untersuchungen und Medikamente haben mich bisher schon deutlich über 1000€ gekostet und ich erreiche so langsam meine finanziellen Grenzen. Was könnte man denn in dem Zusammenhang über Ultraschall feststellen?

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, ich würde ihnen raten sie auf jeden Fall noch Anaplamose,Leishmaniose und Leptospirose testen zu lassen.Ich gebe ihnen recht bezüglich der Kosten und es stellt sich dann auch die Frage ob man wirklich auf dem Ultraschall,CT etc die Ursache findet und wenn ja welche ,wenn überhaupt Therapie in Frage kommt.Daher würde ich zunächst nocheinmal eine Blutuntersuchung machen lassen,auch Schildrüse und Zuckerstatus mitbestimmen lassen,damit man dies alles zuminderst schon einmal ausschließen kann.So bleibt dann neben einer Vergftung nur noch eine neurologische Ursache,welche häufig sehr schwer zu diagnostizieren ist und ebenso schwierig zu behandeln ist.Wie geasgt ich verstehe sie bzgl der Kosten sehr gut und würde zunächst den Bluttest erweitert durchführen und den Befund abwarten.Anaplasmose,Leptospirose sprechen sehr gut auf das Antibiotikum Doxycyclin an,dies wäre dann eine recht billige aber wirkungsvolle Maßnahme,bei einem entsprechenden Befund.Sollte dies aber negativ sein und sich der Zustand ihres Hundes weiter verschlechtern würde ich ehrlichgesagt auch wenn es schwerfällt über das Einschläfern nachdenken,da man ein Tier wenn man ihm nicht wirklich helfen kann auch nicht leiden lassen sollte. Beste Grüße und alles Gute, Corina Morasch
Corina Morasch und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Frau Morasch,
vielen, Dank für Ihre Antwort, ich werde Ihren Vorschlag mit unserer Tierärztin besprechen.
Mit herzlichem Gruß
Renée Knipprath
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

bitte gerne und alles Gute für Sie und ihren Hund

 

Beste Grüße

 

Corina Morasch

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