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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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unser r de (1jahr 4monate) sollte eigentlich die h ndin (2jahre)

Kundenfrage

unser rüde (1jahr 4monate) sollte eigentlich die hündin (2jahre) unseres bekannten decken. die beiden mögen sich total und spielen auch ganz toll miteinander. haben uns am sonntag das erste mal ZUM DECKEN bei uns am fluss getroffen. Er hat absolut nicht von ihr abgelassen,aber so wollte noch nicht.er hat ihr sogar uber den rücken gespritzt(sah zu mindest so aus) aber als er nach hinten rutschte verjagte sie ihn. Daraufhin sind wir am Mittwoch zur hündin gefahren,da an dem tag ihr blut hell wurde. Jetzt bietet sie sich ihm die ganze zeit an, aber will nicht mehr. springt kurz auf und geht dann wieder runter ohne richtig anzufangen.haben uns jetzt jeden tag gesehen,aber sein verhalten ändert sich nicht. An was kann das liegen? Können wir den beiden "Neulingen auf diesem Gebiet" irgendwie helfen? Es ist auch die selbe rasse.daran kann´s nicht liegen. Hoffe ich bekomme hier HILFE denn in anderen Foren bekommt man nur dumme antworten.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

in diesem link finden Sie vielleicht ein paar hilfreiche Hinweise:

http://www.vhh-ev.de/deckakt.htm ;

http://www.wachtelhund.de/pdftexte/Koepp-Problemhuendin.pdf

 

Empfohlen wir sowohl für Rüde als auch Hündin eine eiweißreiche fettarme Fütterung.

 

Ansonsten würde ich einen erfahrenen Züchter (evtl. auch gegen Bezahlung) bitten, daß er sich Ihr Paar "life" anschaut. Möglicherweise kann er Ihnen dann sagen, woran es liegt (z.B. daß die Hündin zu dominant ist, der Rüde sich einschüchtern läßt).

Ich würde es immer wieder versuchen (die "erfolgreichen Tage" variieren zum Teil stark, nicht immer nur 11.-14. Tag) und möglichst entspannte Situationen (Spiel, Spaziergänge etc, wie Sie es ja auch schon versucht haben) herbeiführen, in denen sich die Hunde auch nicht so massiv beobachtet fühlen.

 

Homöopathisch können Sie den Deckakt wie folgt unterstützen:

 

Rüde:

Damiana D1 und Acidum phosphoricum D6

(für "deckunlustige und jungfräuliche Rüden")

- Beginn: am Besten spätestens 3 Tage vor Deckakt 3x tägl. 1 Gabe (d.h. 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli mit etwas Wasser oder direkt in Lefze , 1 Stunde Abstand zu Fütterung), bei bekannt deckunlustigem Rüden bis zu 3 Wochen voher beginnen

- am Decktag: morgens 1 Gabe und ca. 1 Stunde vor Deckakt

--- nach erfolglosem Aufreiten evtl. 1 weitere Gabe

 

Hündin:

Sepia D6 (oder D8) (für zickige, jungfräuliche Hündin); Pulsatilla D6 für schüchterne Hündin

ab 3 Tage vor Deckakt 3x täglich 1 Gabe

am Decktag morgens 1 Gabe und 1 Stunde vor Deckakt 1 Gabe

-- bei erfolglosem Decken: 1 Gabe in Zwischenzeit

 

Ich drücke Ihnen die Daumen, daß es noch klappt!

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

 

Udo Kind

 

 

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

noch eine Ergänzung:

Sehr häufiger Grund für ein Nichtzustandekommen des Deckaktes ist, daß sich die Hündin nicht genügend in Ovulationsnähe (Eisprungnähe) befindet. Auch dies kann zu dem von Ihnen beschriebenen nur kurzfristigen Besteigen des Rüden führen.

Der optimale Deckzeitpunkt kann auch mit einer Kombination aus Vaginoskopie , Vaginalzytologie und Progesteronschnelltest bestimmt werrden. Eine gewisse Unsicherheit bleibt aber, ein sehr guter Indikator ist und bleibt immer das Verhalten eines Rüden.

 

Grundsätzlich wären natürlich auch Störungen von seiten des Rüden möglich (Schmerzen der Prostata, Vorhautverengung, Schmerzen von Gelenken oder der Wirbelsäule, östrogenproduzierender Hodentumor, Schilddrüsenunterfunktion...). Man kann auch mehrere (3-6) Blutproben im Abstand von 90 Minuten auf Testosterongehalt untersuchen, um zu sehen ob der Rüde diesbezüglich "normal " ist.

 

Haben Sie noch eine Frage?

Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, fairerweise und den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend auf "Akzeptieren" zu klicken. Vielen Dank XXXXX XXXXX!

 

 

Freundliche Grüße,

 

Udo Kind

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