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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 16309
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

Mein Hund (Schnauzermix, sechs Jahre, 55 cm Schulterh he, nach

Kundenfrage

Mein Hund (Schnauzermix, sechs Jahre, 55 cm Schulterhöhe, nach Kortison jetzt 32 kg, vorher 29 kg, Femurkopfresektion hinten rechts) lahmt seit Oktober 2009 auf dem linken Vorderbein.
Bei der damaligen Untersuchung wurden Schmerzen in Ellenbogen ausgelöst. Die Röntgenaufnahe des Ellenbogens und der Schulter war ohne erkennbare Befund. Die Behandlung mit Metacam über 10 Tage war erfolglos.
Nach Physiotherapie mit Magnetfeldern hatte er keine Schmerzen mehr und lahmte nicht mehr.
Etwa drei Monate später begann er wieder zu lahmen und schrie bei bestimmten Bewegungen wieder vor Schmerz wieder auf.
Bei erneuter Untersuchung wurde wieder der Schmerz ausgelöst. Test auf Borreliose war negativ. Behandlung mit Canidryl und Onsior erfolglos. Danach Behandlung mit Phen-Pred über vier Monate mit mäßigen Erfolg, er entlastete nicht mehr so stark. Der Vorderlauf war dabei deutlich angeschwollen. Daraufhin hat er sechs Wochen lang Cefazid zusätzlich zum Phen-Pred bekommen. Dies führte zu einer deutlichen Verbesserung. Sichtbares Entlasten war nur noch nach längeren Spaziergängen (2-3 Std. am Morgen und 1-1,5 Std. am Abend) zu bemerken. Er konnte sich auch wieder bewegen ohne vor Schmerzen zu schreien. Mit einer Bandage zwischen Hand- und Ellenbogengelenk hat er gar nicht mehr gelahmt. Für etwa drei Monate lief er, als hätte er nie etwas gehabt.

Mitte Dezember 2010 ist er die Treppe raufgerannt, weggerutscht und auf die Vorderbeine gestürtzt. Vier Tage keine Beschwerden, am fünften danach Tag fing er an zu lahmen. Fünf Tage Phen-Preg halfen nicht. Bei Untersuchung konnte Schmerz wieder ausgelöst werden. Neue Röntgenaufnahme mit Befund "Schwerstarthrose". Behandlungsvorschlag war weiter mit Phen-Pred und Goldimplantate am Ellenbogen.

Da der Hund mittlerweile vor Schmerzen fast gar nicht mehr laufen konnte und die Medikamentation nicht half habe ich eine zweite Meinung eingeholt.
Nochmal neue Röntgenbilder unter Narkose vom Ellenbogen, zusätzlich Rücken und Hüfte. Ellenbogen mit Arthrose, andere ohne Befund. Überweisung in Tierklinik zwecks Endoskopie und Knochenbiopsie, da Verdacht auf Tumor wegen des schnellen Auftretens der Arthrose. CT und/oder MRT wurde auch von diesem Arzt als unnötig abgelehnt.
Nachmittags war der Hund trotz Narkose am Vormittag extrem Bewegungsfreudig, er musste regelrecht "gebremst" werden. Anhand der Rechnung konnte ich feststellen, dass er Metacam und Duphamox LA bekommen hat. Der Tierartz hatte am nächsten Tag keine Erklärung dafür, warum es dem Hund jetzt besser ging. Trotzdem bekam ich beide Medikamente mit, obwohl der Arzt vermutete beim Röntgen "was eingerenkt" zu haben.
Seitdem kann der Hund bis heute wieder wesentlich besser laufen.

Nun stellen sich mir mehrere Frage.
Wie konnte es so schell zu einer "Schwerstarthrose" kommen?
Warum geht es ihm mit Antibiotika besser geht, aber mit Kortison und Schmerzmitteln nicht?
Kann er am Gelenk eine andere bakterielle Infektion als Borrelioseerreger haben?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Liebe Besitzer,

man müsste es selber sehen ....

Es gibt hier mehrere Aspekte

und event. hat der Hund mehrere Erkrankungen.

 

Noch eine kleine Frage:

Wenn beide Ellbogen geröngt wurden, haben bei Arthrosen nur unterschiedlich schwer ?

Hat der Hund beim Röntgen eine Hüftgelenksdysplasie ? Warum wurde der Oberschenkelkopf entnommen ?

Ist der Rücken in Ordnung ?

Der Borreliose-Titer war ja wohl negativ ?! Wurden auch weisse Blutköprerchen bestimmt ? gibt es eine Blutsenkung ?

 

Vielen Dank. Dann geht es hier gleich weiter

Dr. g Bauer

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
know-it-vet keine Fragen mehr annehmen lassen.
Veralbern kann ich mich alleine.
Der Antwort nach wurde die Frage nichtmal richtig gelesen, da ansonsten keine derartigen Nachfragen am mich gerichtet worden wären.
Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Geehrter Besitzer,

wenn sie ihren eigenen Text oben lesen, werden sie sehen, dass die von mir noch erbetenen Informationen im Text noch nicht enthalten sind.

Glauben Sie ich mach mir die Mühe so einen langen Fragetext zu schreiben, wenn ich sie veralbern wollte ?!

Je mehr Informationen ich habe, desto richtiger und besser wird die Antwort - oder nicht. Würden sie ihrem Hausarzt wenn er nachfragt auch das Wort abschneiden ?

Ich möchte wirklich helfen. Eine Akzeptanz der Antwort seht doch noch garnicht zur Diskussion.

 

Also teilen Sie mir bitte mit, ob ich mir noch Mühe geben soll oder nicht - ich werde mich dann umgehend danach richten.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
"Glauben Sie ich mach mir die Mühe so einen langen Fragetext zu schreiben, wenn ich sie veralbern wollte ?!"

Lang im Vergleich wozu? Ja, halte ich für möglich.

"Wenn beide Ellbogen geröngt wurden, haben bei Arthrosen nur unterschiedlich schwer ?
Hat der Hund beim Röntgen eine Hüftgelenksdysplasie ? Warum wurde der Oberschenkelkopf entnommen ?
Ist der Rücken in Ordnung ?
Der Borreliose-Titer war ja wohl negativ ?!"

Bis auf Blutkörper und -senkung steht alles drin.

Daher liegt der Schluss nahe, dass die Frage nicht gelesen oder verstanden wurde.

Sparen Sie sich die Mühe.


Experte:  know-it-vet hat geantwortet vor 6 Jahren.

Kein Problem.

Sehr geehrte Frau Aghte

Ich stelle gerade fest, dass ich Ihnen schon mal geantwortet habe.

Zunächst hatte ich auch noch nachfragen. Diese haben Sie damals gerne beantwortet und danach auch eine sehr individuelle sorgfältige Antwort erhalten.

 

Nun ja, wenn Sie heute meine Nachfragen beantworten wollen, dann ist das eben so.

Frage ist wieder für alle ´freigegeben.

 



Verändert von know-it-vet am 30.01.2011 um 19:19 Uhr EST
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

für die schwere Arthrose kann es mehrere Gründe geben:
- überbelastung vorne auf Grund der Probleme hinten,ihr Hund hat daher sicher einige Zeit die Vorderbeine vermehrt belastet,was dann zur Folge die schwere Arthose haben kann.
-generell Probleme mit den gelenken,kann genetisch oder Aufzucht bedingt sein.
-eine länger bestehende Gelenksentzündung,Auslöser können neben Borrelien,auch z.B. Anaplasmen sein(Anaplasmose kann man ebenfalls über einen Bluttest nachweisen).Eine bakterille Gelenksentzündung schließe ich aus,dazu hätten die bakterien durch eine Verletzung oder Operation in das Gelenk gelangen müßen.
Möglicherweise wurde tatsächlich etwas eingerenkt und im Zusammenhang mit Metacam hat dies dann gewirkt.Ich denke nicht daß das Penicillin dafür verantwortlich ist.
Sollte es sich um eine Anaplasmoseinfektion handeln wäre Doxycyclin das paßende Antibiotikum.
Sollte ihr Hund dennoch wieder vermehrt lahmen würde ich ihnen raten es mit Caprofen (Rimadyl) oder Previcox Tabletten zu versuchen,meiner Erfahrung nach wirken die oft besser wie Phen Pred Tbl,allerdings ist dies individuell unerschiedlich,ein Versuch wäre es vielleicht wert.

- ein e weite Ursache für die schwere Arthrose wäre eventuell ein Gelenkschip,kleines freies Knorpel-Knochenfragment,manche sind dabei so klein,daß sie weder im Röntgen gesehen werden.Diese "Chips" reizen da Gelenk und führen dann zu einer Entzündung,welche schließlich zu einer Arthrose führen können.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen. Wenn noch Fragen sind, können Sie sich gerne noch mal melden. Über ein Akzeptieren der Antwort würde ich mich sehr freuen. Prinzip von justAnswer ist, die Bemühungen der Experten durch anklicken von „Akzeptieren“ zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank XXXXX XXXXX

Beste Grüße,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
ihre Antwort lässt tatsächlich noch Fragen bei mir offen.

Mir ist leider immer noch nicht ganz klar wie ich meinem Hund jetzt helfen kann.
Mit Schmerzmitteln alleine verbessert sich sein Zustand erfahrungsgemäß nicht wirklich.
Mit Antibiotika geht es ihm besser, auch wenn dies wohl eigentlich nicht sein kann. Irritiert mich weiterhin.
Vielleicht ist wirklich nur die Arthrose Ursächlich für die Probleme.
In diesem Fall bleibt wohl nur eine Therapie mit Schmerzmittel, oder in der Hoffnung auf Erfolg, Goldimplantate.
Es kommen aber auch ein Tumor und jetz noch "Chips" in Betracht.
Falls das Eine oder Andere ursächlich ist werden Schmerzmittel und Gold ja wohl nicht helfen.
Sollte ich das nicht noch überprüfen lassen? Biopsie/ MRT, oder bringt das weder Tumore noch "Chips" zum Vorschein?

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ich würde ihnen empfehlen durchaus eine Ct bzw MRI-Diagnostik machen zu lassen,da man damit einen Tumor und höchstwahrscheinlich auch "chips" erkennen kann,was man beim Röntgen nicht immer gleich erkennt.Eine Biopsie würde ich nicht machen lassenbzw eine Gelenksflüssigkeitsentnahme,da dabei die Gefahr besteht erst recht eine IInfektion,durch einbringen von Bakterien auszulösen.Ich denke auch ehrlich gesagt nicht an ein infviziertes Gelenk,außer bei einer Infektion wie Borreliose oder Anaplasmose,welche als Blutparasiten zirkulieren und sich gerne auch in gelenken manifestieren,allerdings dann auch in mehreren Gelenken und nicht nur in einem Gelenk.
Ich würde eher an die Arthose glauben und es mit Schmerzmittel wie Rimadyl oder Previcox versuchen,bzw den Goldimplantaten und würde vorher aber einen Chip mittels Ct-Diagnostik so gut wie ausschließen.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
eine Frage habe ich noch.

Der Hund wurde ja innerhalb der letzten vier Wochen bereits zweimal geröngt.
(1x Ellenbogne links, 2 Aufnahmen/ 1X beide Beine von oben/ 1x Rücken/ 1x Hüfte)

Kann ich ihm kurzfristig ein CT zumuten, oder sollte ich wegen der Strahlenbelastung und auch wegen erneuter Narkose noch warten.
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

ich denke sie sollten von der letzten Narkose an gerechnet 4 Wochen warten um eine zu hohe Narkosebelastung zu vermeiden.Auch wegen der Strahlenbelastung wären 4 Wochen in Ordnung.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 16309
Erfahrung: Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
Corina Morasch und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.

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