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Dr. med. vet. R. Manteuffel
Dr. med. vet. R. Manteuffel, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 4
Erfahrung:  Doktor der Veterinärmedizin
56082144
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Dr. med. vet. R. Manteuffel ist jetzt online.

Mein 11 j hriger Langhaardackel hat seit einigen Wochen Zunehmend

Kundenfrage

Mein 11 jähriger Langhaardackel hat seit einigen Wochen Zunehmend offensichtlich Schwierigkeiten beim Lösen. Er frißt gut, hockt sich beim spazierengehen aber alle
paar hundert Meter hin, um sich zu lösen, wobei meistens gar nichts kommt, oder
nur sehr kleine bis winzige Häufchen. Prostata und Analdrüse wurden vor einigen Wochen ohne Befund geprüft.Was kann ich machen oder was könnte dahinterstecken ?
Vielen Dank !
H.J.Kaumanns
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Dr. med. vet. R. Manteuffel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr/Frau Kaumanns,

da Prostata und Analdrüsen bereits untersucht wurden, dürfte die Ursache sicher im Bereich des Dick- oder Mastdarms zu suchen sein.

Denkbar wären hier:
- eine Kolitis, also eine Entzündung des Dickdarms, welche wiederum zahlreiche verschiedene Ursachen (Parasiten, Bakterien, ...) haben kann.
- eine Perinealhernie (ein Bruch des Beckenbodens), was allerdings bei der Untersuchung bei Ihrem Tierarzt sicher aufgefallen wäre,
- ein tumoröses Geschehen im Bereich des Dickdarms oder Mastdarms,
- andere Obstruktive, das heißt behindernde Veränderungen im Bereich Dick- und Mastdarm.
Eine Verstopfung z. B. durch Knochenfütterung ist grundsätzlich ebenfalls denkbar, allerdings vermute ich anhand Ihrer Beschreibung, daß der Kot nicht verfestigt ist.

Ohne eine weitere Abklärung der Ursache lassen sich sich schwer Tipps zur Beseitigung des Problems geben.

Sicher wurde bereits eine Röntgenuntersuchung durchgeführt, (vielleicht mit Kontrastmittel) und der Analbereich und der Mastdarm von Ihrem Tierarzt mit dem Finger untersucht? Falls nicht sollte dies zunächst nachgeholt werden

Weitere Diagnostische Maßnahmen könnten sein:
- Eine Kotuntersuchung auf Parasiten (und evtl. Bakterien).
- Eine Zytologische Untersuchung eines Kolonabstrichs.
- Eine endoskopische Untersuchung des Dickdarms.
- Eine Ultraschalluntersuchung des Bach- und Beckenraumes.
Auf eine Blutuntersuchung sollte ebenfalls nicht verzichtet werden.

Leider kann ich Ihnen, wie oben bereits erwähnt, ohne das Problem näher eingrenzen zu können keinen Lösungsvorschlag anbieten.

Ich würde mich über das Akzeptieren der Antwort sowie eine positive Bewertung freuen und stehe für weitere Fragen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen und Toi, Toi, Toi


Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

In der Tierklinik Lübeck ist eine Aussackung des Darms durch das brüchige Bindegewebe festgestellt worden. Schnelle Operation mit Kastration

empfohlen. Soll ich das dem Tier antun oder gibt e keine Alternative ?

H.J.Kaumanns

Experte:  Dr. med. vet. R. Manteuffel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Frau/Herr Kaumanns,

zu einer Operation zur Behebung der Aussackung gibt es leider keine Alternative.

Eine schnelle Operation ist angezeigt, da sich die Aussackung vergrößern und ausbreiten kann.

Eine zusätzliche Kastration sollte durchgeführt werden, da Bindegewebserweichungen im Perianalbereich (also rund um den Anus herum) mit der Produktion von Sexualhormon zusammenhängen. Um also ein Rezidiv (Wiederauftreten) zu vermeiden ist dies notwendig.

Zur Frage ob Sie dies Ihrem Tier das zumuten sollten, wären 3 Dinge zu berücksichtigen.

1. Leidet Ihr Tier unter den Folgen der Operation?
- Nur eingeschränkt unmittelbar in den Tagen nach der OP (hier werden allerdings Schmerzmittel eingesetzt und sie werden von der Klinik entsprechend aufgeklärt).
2. Wirkt sich die Kastration auf Ihren Hund negativ aus?
- Nein, im Gegenteil. Ihm fehlt nur ein Trieb, den er ohnehin nicht ausleben kann.
3. Besteht für Ihr Tier ein Risiko durch die OP?
- Aufgrund des Alters besteht defintinionsgemäß ein erhöhtes Narkose/OP-Risiko. Sollten allerdings sonst keine gesundheitlichen Einschränkungen bestehen, ist dies bei einem 11-jährigen Hund absolut vertretbar. Sie sollten um das Risiko zu minimieren darauf achten, dass eine gründliche Untersuchung im Vorfeld des Eingriffs vorgenommen wird. Falls hierbei gesundheitliche Einschränkungen festgestellt würden, könnten sich die Kollegen hierauf einstellen.

Wäre es mein Tier, würde ich den Eingriff sicherlich durchführen lassen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen erneut weiterhelfen, würde mich über das Akzeptieren der Frage sowie eine positive Bewertung sehr freuen und drücke natürlich die Daumen.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von Dr. med. vet. R. Manteuffel am 07.02.2011 um 08:46 Uhr EST
Dr. med. vet. R. Manteuffel und weitere Experten für Hunde sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Mein Hund ist am Montag, d.7.Februar

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
<p>Mein Hund ist am Montag, d.7.Februar in einer Lübecker Tierklinik wegen der Perinealhernie operiert worden und wurde gleichzeitig kastriert.</p><p>Am Dienstag bei der Nachsicht wurde wurde Eiter festgestellt, der aus der Tiefe der</p><p>Operationswunde kam.Es erfolgte Spülung und ab dann Gabe von Antibiotica.</p><p>Am Mittwoch wieder Spülung wegen Eiters miit Feststellung eines entstandenen</p><p>Hohlraumes.Bis heute jeden Tag Spülung wegen Eiters, wobei der Operateur sich diese Entwicklung angeblich nicht erklären kann.</p><p>Heute war meine Frau wieder zur Spülung und der Hund wurde dabehalten, um heute</p><p>weitere Spülungen zu machen und um morgen das Tier erneut zu öffnen um nachzusehen.</p><p>Ich bin über diese Entwicklung zutiefst beunruhigt und vermute einen Kunstfehler.</p><p>Sollte ich die Behandlung dort abbrechen und eine andere Tierklinik aufsuchen</p><p>opder die Entscheidung meiner Frau akzeptieren, den Hund zwecks erneuter Operation in der jetzigen Klinik zu lassen. Ich bin hin- und hergerissen.Ich bitte um Ihre ehrliche objektive Meinung.</p><p>Mit freundlichem Gruß</p><p>H.J.Kaumanns</p>
Experte:  Dr. med. vet. R. Manteuffel hat geantwortet vor 6 Jahren.
DIESE ANTWORT IST GESPERRT!
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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ich bin, weil wir vor 11 Jahren nach einer Operation in dieser Klinik schon einen Dackel

verloren haben ( wobei ich der Klinik in diesem Fall keinen Vorwurf machen will)

wahrscheinlich subjektiv kritisch eingestellt.

Nach Telefonat vor wenigen Minuten teilte der Operateur mit, daß er in seiner langen Praxis bei dieser Aufgabenstellung ein solches Operationsergebnis auch noch nicht

erlebt hat und er glaubt, dass jeder andere Operateur auch wieder aufmachen müsse, um den Grund zu erforschen, wobei er uns natürlich freie Wahl der Klinik überließ.

Ich gehe davon aus, daß auch Sie eine erneute Öffnung für unabänderlich halten ?

Der Klinikarzt sagte uns, daß der Hund nach der erneuten Operation eine Drainage bekomme und unbedingt noch weitere Tage dort verbleiben müsse.

Unter dieser Prämisse ist dem Hund weiterer Arztwechsel wohl kaum zuzumuten.

Wir werden diesen Weg weitergehen müssen.

Ich danke für Ihre Hilfe auf diesem schmerzlichen Weg.

H.J.Kaumanns

Experte:  Dr. med. vet. R. Manteuffel hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Kaumanns,

eine Nachoperation ist sicher in diesem Fall die logische Konsequenz.

Wie ich bereits zuvor erwähnte, ist eine solche Komplikation definitv ungewöhnlich aber nicht ausgeschlossen,wie Ihnen Ihr behandelnder Tierarzt ebenfallsversichert hat.

Durch eine intensive stationäre Betreuung Ihres Hundes wird man die Sache sicher in den Griff bekommen. Nicht schön, aber notwendig.

Halten Sie mich doch bitte auf dem Laufenden!

Beste Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Manteuffel,

Dr. Hansen hat am Montag , d.14.Februar noch einmal unseren Dackel öffnen müssen. Er hat dabei nach seiner Auskunft keinen Hinweis auf den Grund der bestehenden Infektion bekommen. Er hat vorsichtshalber den alten Operationsfaden

durch ein anderes Fabrikat ersetzt. Danach bis gestern stationär Drainage und
Spülung.Da die Wunde bis gestern unauffällig war, wurde gestern Abend die Drainage

entfernt. Der Dackel ist nach Auskunft der Klinik in zufriedenstellender Verfassung, kotet und frißt normal.

Wir hoffen, den Dackel morgen wieder in Empfang nehmen zu dürfen.

Freundliche Grüße: H.J.Kaumanns