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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Meine H ndin ist gerade vom Sofa aufgesprungen und hat das

Kundenfrage

Meine Hündin ist gerade vom Sofa aufgesprungen und hat das bein hinten hochgezogen unnd machte einen katzenbuckel und drehte den kopf weg........was war das denn?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

 

sehen Sie eine Schwellung, reagiert der Hund beim Betasten (und vorsichtigen Durchbewegen)?, schleckt sich Ihr Hund irgendwo vermehrt (Hinweis auf schmerzende Stelle).

 

Folgende Traumata sind bei Ihrem Hund möglich: Verrenkung, Verstauchung, Krallenverletzung, Fremdkörper, Bruch, Bänder- oder Sehnenriß...

Bei Bänderschäden sind oft die Kreuzbänder betroffen (Kniegelenk), auch Schäden der Bänder der Kniescheibe kommen öfter vor.

 

Vielleicht hat Ihr Hund sich aber auch nnur ein wenig gezerrt und kann in einer Viertelstunde wieder normal auftreten. Die nächsten Tage aber in jedem Fall etwas schonen (Leinenzwang).

 

Weitere einfache, zu Schonhaltung führende Verletzungen wären beispielsweise Krallenverletzungen, es können aber auch - dies passiert gerade auch bei jungen Hunden- Knorpel- oder Knochenstücke abgelöst sein (in einem Gelenk), diese müssten dann baldmöglichst operativ entfernt werden. Eine Diagnose kann nur der Tierarzt vor Ort durch eine genaue Untersuchung stellen.

 

Ohne Behandlung besteht die Gefahr von Arthrosen (als Folgeerkrankung durch Schonhaltungen etc), außerdem müssen Bänder oder Sehnenrisse sowie Frakturen zur besseren Heilung möglichst bald wieder "aneinandergefügt "werden. Deshalb: bitte falls die Störungen morgen früh noch vorliegen: einem Tierarzt vorstellen!

 

Unterstützend könnte folgende Arznei gegeben werden (keinesfalls einen Tierarztbesuch ersetzend):

-Canosan (Boehringer, bänder- und sehnenstabiliierend, enthält Gonex und Glykosaminoglykane, erhältlich beim Tierarzt)

-Ruta D6 3x tägl 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit etwas Wasser, aber ohne Futter) ins Maul Ihres Hundes geben. 14 Tage, dann Umstellung auf Rhus toxicodendron D6 3 x täglich 1 Tablette., in den ersten 3 Tagen zusätzlicg Arnika D6 3 x täglich.

-falls Sie eine Schwellung sehen: mit Traumeel oder Traumaplantsalbe einreiben, evtl nach Absprache mit Tierarzt auch Heparinsalbe

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich denke nicht dass es it einer Verstauchung oder Verrenkung zu tun hat, denn sie ist aus dem Schlafzustand hochgeschrenkt und sofort begann dieses Krampfen...
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

es könnte sich auch um eine Wirbelsäulenproblematik (Bandscheibenvorfall, Spondylose (=Knochenzubildung die auf Nerven drückt handeln)

Falls die Symptome andauern sollten Sie (evtl. in einer Tierklinik) baldmöglichst unbedingt eine Röntgenaufnahme der Wirbelsäule (je nach Befund des normalen Röntgens bei Bedarf. sogar mit Myelographie= Darstellung des Rückenmarks mit Kontrastmittel) durchführen lassen. Relativ häufig ist das sogenannte Cauda eqina-Syndrom ( =Verengung und Kompressionen der Nerven im Übergang der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein). Durch die Schädigung der Nerven funktionieren die Reflexe nicht mehr.

Cortisongaben wären ein Versuch, das Gewebe zum Abschwellen zu bringen und so die Kompression zu verringern. VitaminB wirkt allgemein positiv auf die Heilung von Nervenschädigungen.

Unterstützend können Sie bei Wirbelsäulenproblemen das homöopathische Mittel Nux vomica D6 (3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli unabhängig vom Fressen ins Maul geben), zusätzlich noch Hypericum D4 2x täglich.

Bei Fortdauer der Symptome wäre ein möglichst rascher Besuch in einer Tierklinik/-praxis, die bei Bedarf möglichst auch Myelographie und evtl sogar ein Computertomogram durchführen könnte (hilfreich zur Beurteilung der Erfolgschancen einer Operation), empfehlenswert.

Denkbar (aber seltener) wären auch Durchblutungsstörungen. Sind die Pfoten beider Hinterbeine warm (auf beiden Seiten gleich?)?

 

Viel Glück & freundliche Grüße,

 

Udo Kind

 

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Wenn Ihre Hündin durch Krämpfe aufgewacht ist und dadurch vom Sofa gefallen ist, hatte sie möglicherweise auch einen leichten epileptischen Anfall.

 

Insbesondere folgende Ursachen kommen hier in Frage:

-schwere Stoffwechselstörung, z.B. Urämie (Anreicherung von Harnstoff im Blut durch Niereninsuffiziens), Leberstörung oder Diabetes, in den meisten Fällen fällt ein erhöhter Durst auf; Diagnose durch Blutuntersuchung möglich,

-Infektionen , dann oft Fieber (d.h. rektal gemessen über 39°) und nahezu immer Allgemeinstörungen

-Sauerstoffmangel durch Herzfehler oder zu wenig rote Blutkörperchen (dann würen bläulich-blasse Schleimhäute, Kurzatmigkeit, schnelle Erschöpfung etc. auffallen)

-Hirntumor

 

Zur Diagnose sind Allgemeinuntersuchung, Blutuntersuchung und evtl. bildgebende Verfahren (Röntgen, für einen Hirntumor sogar CT/MRT ) erforderlich. Blutuntersuchung und Herz/Kreislaufuntersuchung würde ich Ihnen auf jeden Fall empfehlen.

 

In vielen Fällen findet man aber auch keine Ursache für die Krämpfe und kann nur symptomatish behandeln. Als Dauerbehandlung nimmt man Luminal (Phenobarbital), im akuten Anfall Valium (Diazepam). Außer mit Luminal alleine kann man zusätzlich (Luminaldosierung dann oft runtersetzbar) mit Kaliumbromid behandeln. Auf Luminal als Monotherapie (alleine gegeben) sprechen etwas über 50% der Epileptiker gut an.

 

Als noch tolerabel gelten 4 leichte Anfälle pro Jahr. Wenn mehr Anfääle im Jahr auftreten oder diese nicht mehr als "leicht" einzustufen sind, sollte man Medikamente einsetzen.

Eine Dauer von 2 Minuten Anfall gilt als leicht, längere Anfälle oder mehrere hintereinander aber als gefährlich (kann Status epilepticus = Dauerkrampf draus werden).

 

Dosierungen: Phenobarbital: 1 -8 mg/kg KG 2 x täglich; Kaliumbromid : 20 - 40 mg/kg Körpergewicht 1x täglich oral.

Die genauen Dosierungen (einschleichend beginnen) müssen individuell an Hand der Serum-Medikamentenspiegel eingestellt werden. Folgend Serumspiegel sollten erreicht werden:

Phenobarbital: 20-45 mikrogramm/ml

Kaliumbromid: 1-3 mg mg/ml

Dies geht natürlich nur in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt vor Ort. Bei einem Anfall braucht man aber noch kein Medikament zu geben.

 

Wichtig im Anfall ist, Gegenstände an denen der Hund sich verletzen könnte, möglichst schnell zu entfernen.

 

-Im akuten Anfall, insbesondere bei längeren Krämpfen (längere Dauer als 5 Minuten oder mehrere Anfälle kurz hintereinander) ist oft Diazepam (als Zäpfchen) hilfreich, in solch einem Fall aber trotzdem soweit möglich möglichst schnell zum Tierarzt, der Diazepam spritzen kann (wirkt dann noch schneller).

 

Unterstützend können Sie folgendes tun (ersetzt aber keinesfalls einen Tierarztbesuch!):

-als homöopathische Mittel Cuprum D6 und Zincum D6 je 2x täglich geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern mit Spritze mit etwas Wasser ins Maul geben ),

- im Anfall (besonders starkes Zucken): Belladonna D6 alle 2 Minuten sowie alle 10 Minuten (bis wieder alles normal) 5 Bachblüten Rescue-Tropfen (angstreduzierend).

-B-Vitamine (als Tabletten oder Tropfen, z.B. vom Tierarzt)

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

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