So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt - Homö...

Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
49600720
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe meinen Hund (jackrusselmischling) am Monatg

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe meinen Hund (jackrusselmischling) am Monatg in die Tierklinik gebracht, weil er kein Futter bei sich behalten hat sowie stark abgemagert und schwach war. Dort haben sie ihn dann behlaten, weil er einen Zuckerwert von über 400 hatte. Nun schwankt sein Zucker und Kaliumwert von ganz hoch bis ganz niedrig. Gestern Nacht haben sie ihn dann notoperiert um festzustellen, ob er einen Tumor hat. Seine Organe sind soweit in Ordnung bis auf kleine Veränderungen an der Leber und dem Pankreas. Sein Pankreas ist dazu stark entzündet und er leidet seit einigen Jahren an Cushing. Gegen das Cushing bekommt er allerdings seit der Feststellung Vetoryl und wird immer wieder kontrolliert. Diese Werte waren immer in Ordnung.
Können Sie mir/uns weiterhelfen wesahlb der Arzt die Werte nicht in den Griff bekommt? Er hat starke Bauchschmerzen auf Grund der Pankreatitis und wir wissen nicht was wir tun können und sollen.
Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Hilfe.
Liebe Grüße, verzweifelte Hundbezitzerin Lisa
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo,

 

leider handelt es sich um eine sehr ernste Erkrankung.

Die Prognose ist bei einer akuten Pancreasentzündung allgemein vorsichtig bis ungünstig zu stellen. Bei Ihrem Hund kommt leider noch der Diabetes und der (gut eingestellte) Cushing dazu. Kaliummangel und Diabetes sind sogar bei Hunden ohne Vorerkrankung öfter Folgen einer Pancreatitis, auf Grund des bereits bestehenden Diabetes sind die Komplikationsgefahren natürlich höher.

 

Die von der Tierklinik angewendete Therapie mit Infusionen (z.T. sicher mit Kaliumzusatz), Schmerzmittel (Novalgin? oder sogar Morphin?) und Antibiose ist als gut und angemessen zu beurteilen.

 

Das Problem bei einer akuten Pancreatitis sind Zirkulationsstörungen im entzündeten Bereich, die teilweise dazu führen, daß Verdauungsenzyme freigesetzt werden, die das Bauchspeicheldrüsengewebe selbst angreifen.

Damit möglichst wenig Verauungsenzyme produziert werden, sollte der Hund einige Tage nur wenig fressen und muß (überwiegend) per Infusion ernährt werden.

Bei einem zusätzlichen Diabetes ist es dann aber zusätzlich sehr schwierig, das Insulin richtig zu dosieren, insbesondere weil das Bauchspeicheldrüsengewebe in diesem Zustand in manchen Fällen mal viel Insulin abgibt (Folge Unterzuckerung) und mal gar kein Insulin (Folge zu hoher Blutzucker).

 

Ich habe den Eindruck, daß Ihr Hund in der Tierklinik bestmöglich versorgt wird. Solange man Ihnen dort nicht zur Euthanasie rät, besteht noch Hoffnung!

 

Unterstützend könnten Sie -Bachblüten-Rescue-Tropfen (beruhigend und angstreduzierend) 3-4 x täglich sowie unmittelbar vor Eintritt erregender Ereignisse (Infusion, Blutabnahme, andere Untersuchungen...) geben.

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, nicht zu vergessen auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

 

Udo Kind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Sie konnten mir in der Hinsicht helfen, dass Sie das was die Klinik sagt und tut bestätigen. Wir fühlen bzw fühlten uns nicht fair behandelt, da man uns nur auf mehrfachen Nachdruck Informationen über sein befinden gibt und wir auch nicht zu ihm dürfen. Wir sindd er Meinung, dass ihm unsere Anwesenheit gut tun würde und fühlen uns von Seiten der Klinik unverstanden. Sind solche "Abblockungen" normal in einer Tierklinik? Er ist ja immerhin keine " Kaffemaschine" die man mal eben zur "Reperatur" bringt, sondern ein Lebewesen und für uns wie ein Kind. Es is einfach schwer da zu sitzen, zu warten und nichts für ihn tun zu können.

Dennoch vielen Dank für Ihre Antwort und Aufklärung.

 

Mit freundliche Grüßen,

immer noch verzweifelte Hundebesitzerin Lisa

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo,

 

die Tierklinik läßt Sie wahrscheinlich deswegen nicht zum Hund, da für den Hund ein kurzer Kontakt mit Ihnen Stress bedeutet, der den Zuckerstoffwechsel möglicherweise noch weiter entgleisen läßt. Bei der Begrüßung besteht der "Stress" in der freudigen Erregung, die der Hund empfindet, wenn er Sie sieht, bei/nach dem Abschied im erfolglosen) Versuch, Ihnen zu folgen.

 

Versuchen Sie mit der Tierklinik ein Gespräch zu vereinbaren und teilen Sie der Klinik mit, daß es - sollte Ihr Hund eine Genesung nicht mehr schaffen - Ihr unbedingter Wunsch ist, noch mal ein paar Stunden mit ihm zusammen zu sein und daß Sie, falls ein Einschläfern nötig wäre, gerne dabei wären, um Ihren Hund zu unterstützen.

Sollte die Klinik eine Genesung für wahrscheinlich halten, ist es das Beste Sie warten noch etwas in Geduld und ersparen Ihrem Hund die von mir oben beschriebenen Aufregungen.

Ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt sollte zu Ihrer Aufklärung baldmöglichst stattfinden, um dann die Chancen und das weitere Vorgehen gemeinsam zu besprechen. Das ist das Beste, was Sie für Ihren Hund tun können.

Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen!

 

Alles Gute & freundlicheGrüße,

 

Udo Kind