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VETDoc
VETDoc, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 485
Erfahrung:  seit 1983 in eigener Praxis (Pferde, Haustiere, Nutztiere) tätig
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hunde hier ein
VETDoc ist jetzt online.

Hallo! Meine Dackeldame humpelt seit knapp einem halben Jahr.

Kundenfrage

Hallo!
Meine Dackeldame humpelt seit knapp einem halben Jahr. Meine TÄ diagnostizierte eine Bizepssehnenscheidenentzündung. Röntgenbilder unauffällig. Spritze in Schulterbereich, welche sechs Wochen wirken sollte, brachte nichts, sie fing nach 1 1/2 Wochen wieder an mit der Humpelei. Ansonsten wird sie so ruhig wie möglich gestellt. Kurze Gassirunden, kein Spielen. Nun bekommt sie seit etwa sieben Wochen täglich eine halbe Tablette ArthroRegen. Nichts hilft. Mal ist sie zwei-drei Tage Humpelfrei, aber sonst humpelt sie mal mehr, mal weniger stark.
Was kann ich noch tun? Welche Möglichkeiten gibt es noch?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

evtl. sollte nochmal geröntgt werden (nicht nur das Bein), möglicherweise liegen jetzt andere Veränderungen vor als vor einem halben Jahr. Bei Dackeln kommen z.B. häufig (partielle) Bandscheibenvorfälle vor.

 

Möglicherweise könnte Ihr Tierarzt dann - je nach Befund- ein NSAID (nicht cortisonhaltiges entzündungshemmendes Medikament, z.B. Metacam, Rimadyl, Previcox) geben.

 

Unterstützend könnte folgende Arznei gegeben werden:

-Canosan (Boehringer, bänder- und sehnenstabiliierend, enthält Gonex und Glykosaminoglykane, erhältlich beim Tierarzt)

-Ruta D6 3x tägl 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (evtl. mit etwas Wasser, aber ohne Futter) ins Maul Ihres Hundes geben.

 

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, daran zu denken auf "akzeptieren" zu klicken. Über eine positive Bewertung würde ich mich natürlich auch freuen. Im Voraus besten Dank.

 

Alles Gute & freundliche Grüße

 



Verändert von bergsonne am 16.11.2010 um 20:05 Uhr EST
Experte:  VETDoc hat geantwortet vor 6 Jahren.
...vielleicht einfach noch eine 2. meinung in einer klinik , die auch ct und ultraschall anbieten ,einholen, da gerade bizepitiden röntgenologisch schwer erfassbar sind ( nur mit kontrastmittel ins gelenk) und sich relativ langwierig gestalten, da das schultergelenk über fast kein band zur stabilisierung verfügt. diese aufgabe müssen sehnen (z.b.die endsehne des bizeps) übernehmen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Geröngt wurde sie dass letzte Mal vor ca. sechs Wochen und da war nichts zu sehen. Was eben sehr komisch ist, dass sie von einer auf der anderen Sekunde nicht humpelt und dann wieder anfängt. Läuft sie entspannt, also Kopf runter ist es meist in Ordnung. Ist sie angespannt, dann ist es schlimmer. Sehr auffallend ist es, wenn es steil Bergauf geht (Hofeinfahrt), dann humpelt sie extrem.

Auf Ausstellungen humpelt sie vom Grad her im oberen drittel, da ist sie sehr angespannt, Kopf hoch und Rute runter. Mit fiel auf, dass, wenn sie die Rute hoch trägt, sie nicht so arg humpeln tut. Daher kann ich die Sache mit der BSSE nicht ganz nachvollziehen. Sie hat Schmerzen, wenn man die Pfote/Bein nach vorne zieht und vor allem, wenn man in ihre "Achslehöhle" fasst. Könnte vll. doch was anderes die Ursache sein?

In die TK wollte ich so oder so fahren. Leider ist diese ca. 300 km entfernt und da ich vier Kinder im Haus habe, muss ich zeitlich und natürlich finanziell genau planen.

Aber was meinen Sie, könnte da noch was anderes hinter stecken?

 

Vielen Dank für ihre bisherigen Antworten, werde diese auf jeden Fall mit meiner TÄ durchsprechen.

Experte:  VETDoc hat geantwortet vor 6 Jahren.

vermutlich hat ihre tä auch die entsprechenden muskeln palpiert. manchmal herrscht nämlich auch eine entzündung der ellbogenstrecker auch an der insertion ( anheftungsstelle) vor , die einfach durch eine injektion in den muskel zu therapieren wäre