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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Tierarzt
Kategorie: Hunde
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis (seit 1996)
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

wir haben einen 7 Jahre alten Deutsch-Drahthaar, der st ndig

Kundenfrage

wir haben einen 7 Jahre alten Deutsch-Drahthaar, der ständig unter Juckreiz an den Ohren leidet. Die Diagnostik war sehr umfangreich (Laborwerte, Viedeootoskopie, CT Mittelohr, Nodulektomie, Verdacht auf Nahrungsmittelallergie u.s.w.) Eine Umstellung auf reines Fischfutter hat nichts gebracht, sämtliche Medikamente haben keinen dauerhaften Erfolg gebracht. Zuletzt haben wir ein medikament gehabt das easOtic (Virbac) heißt. Es hat gut geholfen, aber auch hier war der Hund nur ca. 3 Wochen beschwerdefrei und jetzt fängt das Ganze wieder an. Haben Sie noch einen Vorschlag was zu tun wäre?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Hunde
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

danke für Ihre Anfrage.

Ich darf annehmen,daß bei ihrem Hund weder Ohrmilben, noch Pilze etc bei den Labortests etc gefunden wurde?Was für ein Ergebnis brachte der Labortest,wurde dazu ein Abstrich verwendet?

 

Beste Grüße,

Corina Morasch

Tierärztin

 

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

Ohrprobleme gestalten sich manchmal sehr hartnäckig.

Folgende Infos können Ihnen hoffentlich etwas weiterhelfen:

-Juckreiz der Ohren, der nicht durch Parasiten, Bakterien oder Pilze hervorgerufen wird (Diagnose durch Untersuchung einer Tupferprobe mikroskopisch und im Labor) ist oft durch Imunstörungen bedingt (Allergien).

-Homöopathisch könnte man den Hautstoffwechsel im Ohr durch die Gabe von 2x tgl. Sulfur D6 unterstützen, einzelne Gaben von Psorinum D30 und Acidum formicicum können ebenfalls hilfreich sein. Mittelfristig wäre auch die Gabe des homöpathischen Konstitutionsmittels sinnvoll.

-Phytotherapie: Zur Reizlinderung eignet sich Aurisan (plantavet, u.a Thymianöl-enthaltender Ohrenbalsam), zur entsprechenden Ohrenreinigung ist Auriclean geeignet

- Futterumstellungen (gut ist oft auch das Futter zd-ultra der Firma Hills) müssen 8-10 Wochen konsequent durchgeführt werden, falls dies nicht so lange probiert wurde, sollte man es noch mal versuchen

-Falls Erreger ausgeschlossen/behandelt sind und mit Futterumstellung, Homöopathie und Phytotherapie kein Erfolg erzielt wurde, eignet sich zur Behandlung einer Allergie das Mittel Atopica (Novartis), das längerfristig besser verträglich ist als Cortison

-Als letzte Möglichkeit (v.a. bei zugeschwollenen Gehörgängen) kommen operative Verfahren in Frage, bei denen ein Teil des Ohrknorpels entfernt wird mit deFolge einer besseren Belüftung und Zugänglichkeit des Gehörganges.

 

Viel Glück & freundliche Grüße