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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Großtiere
Zufriedene Kunden: 16176
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Sporadisch bewegt sich Mein pferd in der box sowie auf dem

Kundenfrage

Sporadisch bewegt sich Mein pferd in der box sowie auf dem putzplatz verkrampft / spastisch rueckwärts. Innerhalb eines jahres nimmt das zu. Beim reiten tritt es nicht auf. Wenn es ataxie ist, was kann man machen? Hat das pferd Schmerzen und kann es normal belastet werden ?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Großtiere
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Tierbesitzerin, sehr geehrter Tierbesitzer,
danke für ihre Anfrage.

Dies kann verschiedene Ursachen haben. Können sie es bitte noch etwas genauer beschreiben? Wie lange dauert die Bewegung an? Wie oft tritt es auf? Was passiert vorher was nachher?

Beste Grüße,
Corina Morasch
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Frau Morasch, die Bewegung tritt wie gesagt nie beim Reiten auf, sondern sporadisch beim Stehen, egal ob angebunden oder nicht angebunden. Auch auf dem Paddock hat sie schon "Schwankungen" gezeigt, aber selten. An 2 Plätzen (Waschplatte und Kopfsteinpflaster) zeigt sie es deutlich und stark, sodass ich sie nur schnell mal über den holprigen Weg führe, ohne anzuhalten. Die Bewegung kommt ohne vorherige Ankündigung und danach dehnt sie den Hals und Kopf nach vorn und dann ist alles wieder normal. Beim Schmied hat sie Probleme auf drei Beinen zu stehen und muss immer wieder abgesetzt werden. Sie ist im März in der Tierklinik untersucht worden, auch eine Muskelbiopsie wurde gemacht, blieb aber ohne Befund. Der Kommentar war nichts sagend: "Die histologische Untersuchung könnte für eine frühe Form einer neurogenen Muskelatrophie sprechen, so ergaben sich erste Hinweise auf anguläre Faseratrophien, die möglicherweise durch eine zentrale Rückenmarks-assoziierte Neuopathie verursacht worden sein könnte. Der Befund ist jedoch als grenzwertig anzusehen und lediglich als Anfangsverdacht zu interpretieren. Hinweise auf eine Polysaccharidspeicher-Myopathei, eine Myesitis oder eine Rhabdomyolyse ergaben sich in keiner Lokalisation. Auch fanden sich keine Hinweise auf andere Formen von Myopathien". Leider gibt mir das alles keinerlei Hinweise, wie sich soetwas entwickeln könnte und wie ich die Sache pferdegerecht einschätzen soll. Seit März hat die Häufigkeit der abnormalen Bewegung leider zugenommen.Erstmalig , in ganz geringer Form, trat es vor ca. einem Jahr auf. Damals aber ausschliesslich beim Hufauskratzen und nur Andeutungsweise. Vg, Ute Jacobs

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

als Ursache kommen neben den von ihnen erwähnten Muskelerkrankungen ,auch ein Problem von der Wirbelsäule ausgehend in Frage,welches eventuell bei bestimmten Bewegungen auf das Rückenmark drückt und damit teilweise Nervenbahen blockieren kann in Frage.Ich gehe davon aus,daß die Wirbelsäule in der Pferdeklink von Hals-bis Lendenwirbelbereich geröngt wurde? Auch das Kreuzdarmbeingelenk mituntersucht wurde? Eine Szinthigraphie wurde bisher noch nicht gemaht? Hiermit kann man erkennen wo im Bewegungsappat einsogenannter "Hot spot" auftritt,welcher z.B. für eine Entündung dort sprechen würde.Auch ein tumoröses Geschehen wäre theoretisch denkbar,dies dann allerdings vom Gehirn ausgehend,hierzu müßte eine CT-Untersuchung des Kopfes durchgeführt werden um dies feststellen zu können.Wurde auch auf Erkrankungen wieherpes,Borna getestet? Da diesexoft latent schleichend verlaufen.Auch das Shivering Syndrom käme in Frage,eine neurologische Erkrankung welche man allerdings nicht immer eindeutig diagnostizieren kann.Haben sie bezgl eventueller muskulärere Ursachen eine Behandlung bisher durchgeführt,oder ein ergänzungsfutter wie Equitop Myoplast gegeben,eventuell ihr Pferd pysiotherapeutisch oder osteopatisch behandeln lassen.

 

Danke und beste Grüße

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Röntgennologisch wurde Rücken (Widerristbereich, Sattellage, Lendenwirbelsäule) und Halswirbelsäule untersucht, aber ohne Befund. Ein Osteopath kommt alle paar Monate. Ein Tierarzt aus Wien, der zufällig ebenfalls im März da war hat sie akupunktiert und meint, es könnte ein Herpes Virus verursacht haben. Myoplast habe ich ihr nicht gegeben. Sie bekommt 1 Kelle Quetschhafer 3x täglich und jeweils 1/2 Kelle Müsli ohne Hafer also Kohlehydrate reduziert. Soll ich Myoplast geben und Vitamin E extra? Sie geht nicht gern in den Hänger, aber nach dem Turnier letzte Woche schien sie eigentlich "stolz" zu sein und wirkte sogar ausgeglichener. Mir fällt gerade noch ein, dass die Sache sich verschlimmerte als sie ein halbes Jahr aufgrund eines Sehnenproblems nur schritt geritten wurde und sonst nur in der Box stand. Vg

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

in Ordnung.Ich würde ihnen empfehlen ihr in Form einer Kur Myoplast von Böhringer zu geben ,anschließend eventuell noch Vitamin E und selen,wurde bei einer Blutuntersuchung auch der Selenwert mitüberprüft,da bei uns in deutschland oft ein Selenmangel auftritt und dieser sich auch in solch einer Symptomatik äußern kann.Sollte dies noch nicht gemacht worden sein würde ich ihnen empfehlen diesen überprüfen zu lassen,sollte er zunierdirg sein dann ein Selenhaltigesergänzungsfutter zu geben.Leider kann man nicht alle probleme der Wirbelsäule,des Rükenmarks etc über eine Röntgenuntersuchung erkennen,insbesondere wenn dies neurologisch (von Nerven ausgeht) wird eine genaue Diagnose oft sehr schwierig.Ich würde ihnen daher raten zudem ihre Stute beim reiten bisher kein problem zeigt sie erst einmal normal weiter zu reiten,solange sich dies nicht verschlechtert und sie ruhig regelmäßig osteopathisch behandeln zu lassen,ferner das Myoplast zu geben und eventuell den selenwert über eine Blutuntersuchung untersuchen zu lassen.Eine Ataxie äußert sich generell auch unter dem Sattel,daher denke ich nicht daß sie Ataxie hat,Schat sie sicher auch nicht da sie sonst auch lahmen würde oder sich unter dem reiter verspannen würde.Wie gesagt beobachten sie ihr verhalten in jeden Fall weiter krtisch und reiten sie sie aber erst einmal weiter,sonst verliert sie nur Muskulatur was in solch einem Fall eher schlecht dafür wäre.Ih würde auch raten sie gerade im herbst-winter auch sie einzudecken um die Muskeln und Nerven immer warm zu halten.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Liebe Frau Morasch, ich mache das so. Vielen Dank für die Antworten, kann damit mehr anfangen als mit dem Resultat der Untersuchung der Tierklinik Düppel, die keinerlei konkrete Handlungsempfehlung gemacht haben. Viele Grüße, Ute Jacobs

Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,

 

bitte gerne und alles Gute für Se und ihre Stute

 

Beste Grüße

 

Corina Morasch

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