So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Corina Morasch.
Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Großtiere
Zufriedene Kunden: 16166
Erfahrung:  Zulassung Tierärztekammer Bayern, eigene Pferde- und Kleintierpraxis seit 2004
48487448
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Großtiere hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

Bei meinem PRE Hengst (14 Jahre) habe ich heute morgen an der

Kundenfrage

Bei meinem PRE Hengst (14 Jahre) habe ich heute morgen an der Innenseite des linken Vorderbeins eine verdickte Stelle auf dem schon vorher vorhandenen Überbein entdeckt. Der TA hat ihm etwas gespritzt und gemeint, es wäre ein Knochenhautentzündung, die, falls sie nicht mit der Hilfe von Dexamethason in den nächsten Tagen abklingt, in der Klinik mit einer Magnetwellentherapie behandelt werden muss. Meine Hengst hat an beiden Seiten vorne Überbeine, die nie Probleme gemacht haben. Lahm geht er nie, auch heute nicht (Vortraben auf Asphalt). Die Stelle ist ein wenig warm und knubbelig, weich geschwollen. Hat er sich selbst ggf mit dem Eisen verletzt, sich eine Knochenhautentzündung zugezogen und daraus resultiert nun ein neues Überbein ? Ich habe leider keine klare Auskunft vom TA darüber erhalten. Vielleicht könnte man es mir erklären und ist es wirklich möglich das nach ein paar Tagen Behandlung mit Dexamethason die Sache ausgestanden ist, sich das Überbein verhärtet und alles ist gut ? Mit besten Grüßen und im Vorraus vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort, M. von Leonstein
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Großtiere
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

an den stellen wo sich meist die Überbeine befinden liegen neben den Röhrbein innen und außen die sogenannten Grifelbeine,an diesen sich meist die Überbeine bilden,es handelt sich hierbei um "dünne" Knochen(wie Stäbein etwa) welche gerne durch z.b. Anschlagen mit dem anderen Bein oder auch durch eine Schlagverletzung kommt es an diesen gerne dann zu einer Knochenhautreizung bzw auch häufig zu einem Riss(Fissur) oder gar Fraktur,da diese Knochen aber keine stützende Funktion haben,lahmen die Pferde ,gerade bei einer kleinjen Fissur meist nicht.Allerdings kann das Überbein,z.b. durch erneutes Anschlagen an der gleichen Stelle und dadurch entstndene erneute Rezung dann auch größer werden und so eventuell irgendwann auf den benachtbarten Fesselträger drücken,was dann zu einer Lahmheit führen kann und man das Griffelbein häufig entfernen muß.

Ich würde ihnen empfehlen,bevor sie eine Magnetfeldtherapie etc machen lassen,erst einmal über ein Röntgenbild abzuklären ob es sich um eine Knochenhautreizung oder eventuell um eine Fissur am Griffelbein handelt bzw ob nicht das Röhrbein betroffen ist.Anhand diese Befundes kann man dann auch gezielt behandeln,d.h. vielleicht sogar das Griffelbein,sollte dies betroffen sein, entfernen.Die begonnene Therapie bezüglich einer Knochenhautreizung ist richtig ,nur würde ich durch eine Röntgenuntersuchung mich absichern,daß es nicht "mehr" ist.Da sonst die Dexamethasontherapie nicht wirklich hilft und wie gesagt es sogar den Fesselträger angreifen und auch schädigen kann.

Leider kann ich ohne ihr Pferd selbst untersucht zu haben keine ganz genaue Diagnose stellen und diese ist auch nur über eine Röntgenuntersuchung möglich.

 

Beste Grüße und alles Gute für ihr Pferd

 

Corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Großtiere sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wenn es nötig ist, wird zum Wochenende in der Klinik Seeburg geröngt. Was ich aber noch nicht ganz verstanden habe - wie hängt die Knochenhautentzündung mit dem Überbein zusammen und ist da heute ein "neues" Überbein entstanden ? Die Überbeine die er schon hatte sind am Röhrbein, innen, kurz unter dem Vorderfußwurzelgelenk. MfG
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

wie gesagt ohne das Pferd selbst untersucht zu haben kann ich leider keine genaue Diagnose stellen,es könnte sich aber durchaus um das Griffelbein handeln,da es gerade unter den Karpalgelenk eng am Röhrbein bzw sogat noch mit diesem verbunden ist.Bei einer knochenhautentündung entsteht als Folge der Reizung ein Überbein bzw kann ein Überbein entstehen.Bei erneuter Reizung z.B. durch einen Schlag kann dieses dann dadurch bedingt größer werden .Ich würde ihnen daher raten es sicherheitshalber einmal Röntgen lassen um das Ausmaß diese Überbeins genauer beurteilen zu können.

 

Beste Grüße und alles Gute

 

Corina Morasch

Ähnliche Fragen in der Kategorie Großtiere