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Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 600
Erfahrung:  Rechtsanwalt
98035192
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Folgender Fall:A hat Schulden.Für A war immer klar, wenn

Diese Antwort wurde bewertet:

Folgender Fall:A hat Schulden.Für A war immer klar, wenn es mehr Schulden werden, muss sein Freund B einen Diebstahl begehen. B weis davon nichts.Heute teilt B A mit, dass weitere Schulden aufgelaufen sind.Direkt nach dieser Information am Telefon teilt A, B mit, er muss für Ihn einen Diebstahl begehen.B ist irritiert über die Aussage und sagt nichts dazu und hängt auf.Zu einem anderen Zeitpunkt treffen sich die beiden und A teilt B seine Gründe hierfür mit.Es finden keine weiteren Gespräche mehr hierzu statt.B begeht danach einen Diebstahl für A.Liegt hier eine Anstiftung vor ?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage. Eine Anstiftung kann ich Ihrer Schilderung nicht entnehmen. Denn eine Anstiftung setzt voraus, dass A den Tatentschluss bei B hervorgerufen und verstärkt hat. Dass allein sonstige äußere Umstände dazu führen, reicht m.E. für eine Anstiftung nicht aus. Auch dass keine weitren Gespräche stattfinden, würde dann nicht zur Anstiftung durch ein Unterlassen führen, weil dies zusätzliche Voraussetzungen verlangen würde, die ich hier nicht sehe.

Wenn A aber dann wissentlich von den Früchten des Diebstahls profitiert, dann würde Hehlerei vorliegen.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die schnelle und gut verständliche Antwort.

Bitteschön. Bitte geben Sie noch Ihre Bewertung ab :)

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Kurze Rückfrage .Ändert sich am Ergebnis was, wenn im persönlichen Gespräch A wie bekannt seine Gründe vorträgt und A an B mitteilt, wenn er den Diebstahl nicht begeht, kommt er (A) in Schwierigkeiten.Die Tat wird von B ohne Zwang begangen.

Dann könnte man an eine Anstiftung denken, ich halte es aber für (noch) nicht ausreichend

Das würde dann im Zweifel aber im Verfahren geklärt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Letzte Rückfrage .
B ist sich nicht sicher, ob er A den Gefallen (Diebstahl) tun soll und holt sich Rat bei einem Bekannten Z.
B ist nach dieser Besprechung (B und der Bekannte Z haben beschlossen, das die Ausführung der Tat durch B richtig ist) entschlossen und sicher, dass er das Richtige mit dem bevorstehenden Diebstahl tut.

Dann ist keine Anstiftung gegeben.

Dankeschön

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Liegt auch seitens des A auch kein Versuch zur Anstiftung vor ?

Eher nein

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Das ich Ihre Antwort richtig verstehe,
eher nein, dass man keinen Versuch erkennen kann ?

Ich sehe keinen strafbaren Versuch