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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 3811
Erfahrung:  Lanjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Wenn möglich könnte Herr Dr. Traub die Frage beantworten,

Beantwortete Frage:

Wenn möglich könnte Herr Dr. Traub die Frage beantworten, denn ich habe bereits einmal am 18.10.2017 eine Frage gestellt.
Vielleicht können Sie sich noch erinnern, es ging um das ungeprüfte Einreichen von Arztrechnungen bei der Krankenversicherung und ob ich mich dadurch strafbar gemacht haben könnte.
Sie schrieben damals, dass man als Laie die Rechnungen nicht prüfen müsse.
Ich habe im Internet gelesen, dass es zivilrechtlich anscheinend eine Prüfpflicht der Rechnungen für Privat Versicherte gibt.
Es gibt ein Urteil: AG München AZ: 282 C 28161/12
Gibt es diese Prüfpflicht im Strafrecht nicht ?
Ich mache mir wieder Gedanken, ob ich mich strafbar gemacht haben könnte, da ich die Rechnungen ungeprüft
eingereicht habe.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Der Kollege Dr. Traub scheint gerade nicht online zu sein. Ich habe mir die Ausgangsfrage angesehen und werde auf Ihre neue Frage eingehen.

Es bleibt auch mit dem von Ihnen genannten Urteil bei der Einschätzung, dass Sie sich nicht strafbar gemacht haben. Das von Ihnen genannte Urteil befasst sich mit Zivilrecht und der Erstattung von falsch abgerechneten Arztleistungen. Es geht also nicht um Strafrecht.

Ein strafrechtlicher Vorwurf kann Ihnen nur gemacht werden, wenn Sie vorsätzlich gehandelt haben, wenn Sie also wussten, dass die Abrechnung Ihres Arztes falsch war und Sie trotzdem die Rechnung eingereicht haben. Dann könnte Ihnen Beihilfe vorgeworfen werden. Dieses Wissen aber kann Ihnen schon deswegen nicht unterstellt werden, weil Sie damals unter schweren Depressionen gelitten haben. Außerdem haben Sie selbst keinen Vorteil davon, wenn Ihr Arzt überhöht abrechnet.

Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass Sie eine Strafe erhalten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Krüger,
im Jahr 2015 ging es mir wieder besser und ich ging wieder in die Arbeit.
Ich habe im Jahr 2015 die Rechnungen nur bezüglich des Betrages geprüft, damit ich wußte was zu bezahlen ist, ich bin davon ausgegangen das die Rechnungen richtig sind, da ich dem Arzt vertraut habe.
Wenn man mir dann unterstellen würde, es hätte ihnen auffallen müssen, dass bei den Rechnungen etwas nicht stimmt, reicht doch die Unterstellung nicht aus, man müßte mir dies doch beweisen, oder ?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Sie haben Recht. Ihnen muss bewiesen werden, dass Sie von der Unrichtigkeit der Rechnungen wussten. Dieser Beweis wird schwer bis gar nicht zu führen sein. Es kann Ihnen nicht vorgeworfen werden, dass Sie dem Arzt bei seiner Rechnungstellung vertraut haben, zumal es für einen Laien auch nicht einfach ist, eine Arztrechnung auf deren Richtigkeit hin zu überprüfen. Sie haben sich also nicht strafbar gemacht.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Krüger,
ich habe mir überlegt,ob ich den Arzt anzeigen soll, oder ob ich die Sache auf sich beruhen lassen soll.
Müsste er bei einem Schaden von 7.000,-- mit einer Haftstrafe ohne Bewährung rechnen oder wäre eine Bewährungsstrafe möglich ?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Ob Sie den anzeigen sollen, kann ich Ihnen nicht sagen. Diese Entscheidung kann ich Ihnen nicht abnehmen. Eine Anzeige ist aber kostenfrei, sodass Sie kein finanzielles Risiko eingehen.

Wenn dem Arzt Betrug nachgewiesen wird, dann wird er, sofern er nicht vorbestraft ist, keine Haftstrafe bekommen. Denkbar wäre nur eine Freiheitsstrafe, die auf Bewährung ausgesetzt wird. Es kann aber auch sein, dass es nur eine Geldstrafe wird.