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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 6465
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Strafverteidigerin
52374836
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ragrass ist jetzt online.

ich habe von der Behörde ein Fahrverbot für einen Monat, und

Beantwortete Frage:

ich habe von der Behörde ein Fahrverbot für einen Monat, und ein Bußgeld erhalten. Mein Bußgeld wird bereits bezahlt, und mein Fahrverbot wollte ich antreten, sofern mein Führerschein (habe noch einen Vorläufigen) von der Behörde ausgestellt ist.
Nun erhielt ich einen Brief zur Anhörung. Nach telefonischer Kontaktaufnahme, wird mit mitgeteilt, dass mein Führerschein ganz entzogen wird.
1.) Kann mir der Führerschein ganz entzogen werden, wenn ich bereits ein Fahrverbot erhalten und auch akzeptiert habe?
2.) Was kann ich nun tun?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

weshalb haben Sie ein Fahrverbot bekommen ? Weshalb soll der FS entzogen werden ? Können Sie den Brief zur Anhörung zur Verfügung stellen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass,
ich sende Ihnen den Anhörungsbescheid anliegend.
Ich habe seit dem nicht - und ich meine wirklich nicht - mehr geraucht.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Das habe ich vermutet. Leider ist das Vorgehen zunächst völlig korrekt. Denn das Fahrverbot ist eine strafrechtliche bzw. Sanktion im Ordnungswidrigkeitenverfahren. Der Entzug der Fahrerlaubnis ist eine Verwaltungsmaßnahme und kann von der Führerscheinbehörde veranlasst werden. Voraussetzung ist, dass eine Fahreignung Ihnen abgesprochen wird.

Ihre einzige "Verteidigungsmöglichkeit" ist bei Cannabis der Nachweis, dass nur gelegentlichem Konsum und eine Trennung von Konsum und Fahren erfolgt.

Ich bedaure, Ihnen keine positivere Mitteilung machen zu können, hoffe jedoch gleichwohl, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Grass,
heißt das jetzt, das ich nie wieder einen Führerschein erhalte, oder kann ich mit einem Screening noch was bewirken? Das Screening wäre 0/00. Ich würde dieses sogar selbst bezahlen, damit mir die Behörde glaubt.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

wie ausgeführt können Sie durch Angabe kein Konsument zu sein, sondern lediglich einmalig konsumiert zu haben und ggf. durch Nachweis durch Screenig usw. gegen den Entzug der FE, die logische Folge des Schreibens wäre, vorgehen. Wenn Ihnen der nachweis gelingt und somit für die Zukunft vergleichbare Vorfälle auszuschließen sind, kann Ihnen auch die Fahreignung nicht abgesprochen und damit die FE nicht entzogen werden.

Sollte es zu einem Entzug der FE tatsächlich kommen, würde letztlich nur eine MPU helfen, die FE wieder zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und 3 weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
vielen Dank ***** *****
ich hatte an diesem Tag (Verkehrskornrolle) tatsächlich NICHT konsumiert. Bin seit dem auch nicht mehr damit in Berührung gekommen.
Wie kann ich ein Schreiben zur Anhörung verfassen, dass ich zumindest noch "gehört" werde - sprich MPU oder Screening, ohne dass mir gleich die Fahrerlaubnis entzogen wird.
Was passiert, wenn ich sie nun abgebe - wann erhalte ich eine /oder erhalte ich sogar eine neue Fahrerlaubnis?Es wäre nett, wenn Sie mir diese Fragen noch beantworten könnten.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen auf das eingegangene Schreiben sich schriftlich äußern. Sie sollten darlegen, wie es zu dem "rauchen" und "fahren" kam und dass dies ein einmaliger Ausrutscher war. Dies belegen Sie dann über das Screening.

Aufgrund dieser Äueßrung wird dann eine Entscheidung von der Behörde getroffen. Wird Ihnen die FE entzogen, können Sie hiergegen noch Widerspruch und ggf. Klage erheben.

Wenn alles nichts hilft und die FE erst einmal weg ist, muss eine MPU gemacht werden. Im Rahmen der MPU würde dann sogar ein Screening Pflicht. Wie lange dies dauert ? Im schlimmsten Fall müssen Sie einen Abstinenznachweis von 6 Monaten oder einem Jahr bringen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen auf das eingegangene Schreiben sich schriftlich äußern. Sie sollten darlegen, wie es zu dem "rauchen" und "fahren" kam und dass dies ein einmaliger Ausrutscher war. Dies belegen Sie dann über das Screening.

Aufgrund dieser Äueßrung wird dann eine Entscheidung von der Behörde getroffen. Wird Ihnen die FE entzogen, können Sie hiergegen noch Widerspruch und ggf. Klage erheben.

Wenn alles nichts hilft und die FE erst einmal weg ist, muss eine MPU gemacht werden. Im Rahmen der MPU würde dann sogar ein Screening Pflicht. Wie lange dies dauert ? Im schlimmsten Fall müssen Sie einen Abstinenznachweis von 6 Monaten oder einem Jahr bringen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass