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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 3653
Erfahrung:  Lanjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Ich habe auf einer Chat Seite, vor einigen Wochen, einen

Kundenfrage

Ich habe auf einer Chat Seite, vor einigen Wochen, einen Mann kennengelernt. Er sagte, er wohne ganz in der Nähe , sprach aber nur englisch und war angeblich gerade in Australien. Er gab mir seine Adresse und bat mich um die meine und schickte mir per Fleurop Blumen. Wir schrieben täglich und dann fragte er, ob ich ihm Geld geben könne, was ich natürlich verneinte. Einige Tage später sagte er mir, er habe Einkäufe gemacht und da er noch nicht zurück sei, habe er es an meine Adresse geschickt um es dann abzuholen. Ich wollte das nicht, doch es war schon unterwegs und zu allem Unglück nahm ein Nachbar das Päckchen in Empfang. Also musste ich es zu mir holen. Es waren 3 kleine Päckchen mit teuren Parfüms aus einem Versandhandel in Österreich. Er schrieb mir, wegen seiner finanziellen Situation sollte ich das Parfüm umpacken in ein Packet und an eine Adresse in Frankfurt schicken, da er es verkauft habe. Das tat ich auch. Als ich von der Post zurück kam, stellte ich fest, das der Briefkasten voller Rechnungen war, unter anderem die Rechnung für das Parfüm. Da war mir klar, er hatte mit meiner Anschrift und in meinem Namen eingekauft. Da aber die Daten wie EMail oder Konto nicht stimmten, konnte ich das stoppen und rief die Polizei an und bat um Rat. Auch ging ich zur Post um das Packet zurück zu bekommen. Da das unmöglich ist, rief die Frau der Post auch die Polizei, die sehr schnell da war und ich erzählte alles. Sie bekamen durch einen Beschluss auch das Packet zurück und ich sollte mitfahren um eine Anzeige zu machen. In diesem Moment rief die Staatsanwaltschaft an und erklärte, bei mir müsse sofort eine Hausdurchsuchung gemacht werden, da eine Ermittlung gegen Betrug und Geldwäsche gegen mich eingeleitet sei. Auf Grund dieser Sache, worüber die Polizei sehr verwundert war, ich noch viel mehr, sagten mir die Beamten, ich solle lieber nichts mehr sagen. Bis gestern hörte ich nichts mehr, als jedoch eine Förderung von einem Inkasso Unternehmen kam, von Fleurop, rief ich wieder bei der Polizei an um zu wissen, was nun passiert. Ich wurde zur Kripo weitergeleitet und man sagte mir, das bereits ein Termin für ein Verhör feststeht und ich da bitte auch erscheinen soll. Auf meine Frage ob ich einen Anwalt brauche sagte mir der Kripo Beamte, da ich nicht vorbestraft sei, wird der Staatsanwalt ein milderes Urteil verlangen. Mir blieb die Luft weg. Da ich sehr wenig Geld habe wollte ich Beratungshilfe kosten beantragen, doch als Straftäter bekomme ich die gar nicht. Ich bin total verzweifelt. Was soll ich tun?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie sind offenbar Opfer eines Betruges geworden und waren gleichzeitig unwissentlich Beihelfer zu einer Straftat nämlich der Geldwäsche. Viel tun können Sie da nicht mehr. Es kann nur noch darum gehen, sich gegen die Strafanzeige zu wehren. Sie sollten es einfach so schildern, wie es sich abgespielt hat. Dann kann Ihnen kein Vorwurf gemacht werden und Sie gehen straffrei aus.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe doch schon alles gesagt, trotzdem bin ich schon Straftäter und werde auch als solcher behandelt von der Justiz und habe nicht mal die Möglichkeit, mir von einem Anwalt helfen zu lassen. Außerdem macht der Herr mit seinen Einkäufen weiter, da ich ja nichts unternehmen kann. Somit werde ich weiter und weiter in diesen Sog gezogen.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Ich verstehe, dass es für Sie nicht einfach ist. Neben dem Schaden haben Sie jetzt auch noch Unannehmlichkeiten mit der Justiz.

Aber eine Straftat Ihrerseits sehe ich nicht. Sie sollten es auf eine Gerichtsverhandlung ankommen lassen. In der Verhanldung können Sie den Sachverhalt dem Richter schildern. Da Sie nicht vorsätzlich gehandelt haben, muss er Sie freisprechen.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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