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ra.weichel
ra.weichel, Sonstiges
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 317
Erfahrung:  Rechtsanwalt
95252382
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ra.weichel ist jetzt online.

Hallo Ich habe folgendes Anliegen, ich habe vor ca 1jahr

Kundenfrage

Hallo
Ich habe folgendes Anliegen , ich habe vor ca 1jahr eine autopfändung gehabt diese habe ich indem wir eine Klage einsetzten und sagten es gehöre meinem Vater. Wir hatten uns dann überlassungserklärung und Vertragsvereinbarungen geschrieben ( das er das Auto bezahlte und mir überlasse und ich die Versicherung zu zahlen habe etc..). Da der alte Kaufvertrag auf mich lief und ich auch unterschrieben habe habe ich hierfür selber einen geschrieben mit der Unterschrift meines Vaters
Als die Gegenseite das alles bezweifelt hat haben sie uns angezeigt. Da der Verkäufer des Autos keinen Kaufvertrag mehr hatte schrieb ich einen neuen und lies mein Vater unterschreiben - dies habe ich auch bei der Polizei ausgesagt und zugegeben bei der Vernehmung bei der Polizei
Jetzt habe ich mit meinen Vater eine Ladung bzgl Fälschung des Kaufvertrages und der Vertragsvereinbarungen bekommen. Wie sollten Sie dies wissen ob die Vereinbarung gefälscht ist wenn dies nur zwischen meinem Vater und mir stattgefunden hat und diese ja intern abgeschlossen wurde.
In 4 Wochen ist der Gerichtstermin, sollten wir ihrer Meinung aussagen oder ist das nicht möglich? Und was könnte im schlimmsten Fall auf uns zukommen. Zu uns mein Vater ist nicht vorbestraft und ich bin vorbestraft wegen Diebstahl mit 3jahre auf Bewährung - 2davon schon abgelaufen. Muss ich deswegen jetzt ins Gefängnis .
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsucher,

Vielen Dank ***** ***** sich für eine anwaltliche Erstberatung zum Festpreis bei JustAnswer entschieden haben. Mein Name ist Rechtsanwalt Weichel. Ich werde mich Ihrem Anliegen nunmehr widmen. Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Soweit ich Ihre Anfrage überprüft habe, komme ich mit einer Antwort auf Sie zurück.

Freundliche Grüße
Weichel
Rechtsanwalt

Experte:  ra.weichel hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ihre Anfrage möchte ich auf Grundlage der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer rechtlichen Ersteinschätzung wie folgt beantworten:

Sie könnten hier die Tatbestände der Pfandkehr (§ 289 StGB) bzw. der Urkundenfälschung als auch des Betruges (§ 263 StGB) erfüllt habe.

Sie haben als Beschuldigte das Recht zu schweigen! Sie sollten unbedingt durch einen Rechtsanwalt zunächst einsicht in die Ermittlungsakte nehmen um zu prüfen, was überhaupt konkret gegen Sie vorliegt und welchen Beweis die Ermittlungsbehörde (Staatsanwaltschaft) führen kann. Erst nach diesem Zeitpunk ist es möglich konkret abzuschätzen, welche Verteidigungsstrategie gewählt werden sollte.

Welche Strafe Sie konkret erwartet (wenn der Tatnachweis gelingt), kann ich Ihnen nicht konkret sagen. Die Strafe wird schlussendlich vom Gericht ausgeurteilt.

Jedoch ist es unwahrscheinlich, dass Ihre Bewährung widerrufen wird. Ich gehe davon aus, dass Sie beide – soweit der Tatnachweis gelingt – mit einer Strafen von 30 bis 90 Tagessätzen zu Rechnen hätten.

Sie sollten sich aufjedenfall verteidigen lassen - hilfsweise erstmal durch einen RA Einsicht in die Ermittlungsakte nehmen!

PS: Soweit Sie wünschen bestünde die Möglichkeit, dass ich die Ermittlungakte anfordere um zu prüfen, was konkret gegen Sie vorliegt.

Ich bedanke ***** *****ür das entgegengebrachte Vertrauen und hoffe Ihnen einen ersten verständlichen Überblick gegeben zu haben.

Für Rückfragen können Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen.

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Mit freundlichen Grüßen

(Weichel)

Rechtsanwalt