So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 22846
Erfahrung:  Strafrecht war ein Schwerpunkt während meines Referendariats
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Strafrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Für meine Chef musste ich nachträglich von 2007 bis 2011 die

Kundenfrage

Für meine Chef musste ich nachträglich von 2007 bis 2011 die Inventuren ändern und zwar
jeweils um ca. 250.000 € reduzieren. Ist das für mich strafbar oder meinem Chef.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Strafbar kann dieses Verhalten sein als Urkundenfälschung nach § 267 StGB sowie als strafbarer Verstoß gegen die bilanzrechtlichen Bestimmungen aus den § 238 bis § 241 HGB in Verbindung mit § 138 AO.

Unter den vorliegenden Umständen kommt eine Strafbarkeit Ihres Chefs nach den vorgenannten Delikten in Betracht.

Sie selbst - auch wenn Sie auf Weisung und Anordnung Ihres Chefs gehandelt haben sollten - können sich einer Beihilfe (§ 27 StGB) zu diesen Straftaten schuldig gemacht haben.

Das wäre aber nur dann der Fall, wenn Sie positive Kenntnis davon gehabt hätten, dass die nachträgliche Änderung der Inventuren durch Ihren Chef eine Straftat darstellt, und wenn Sie den Vorsatz gehabt hätten, zu dieser Straftat Beihilfe zu leisten.

Wenn Ihnen also überhaupt nicht klar war, dass die Änderung der Inventuren strafbar war - Sie sich also auf die Ordnungsgemäßheit der Anweisung Ihres Chefs verlassen haben und davon ausgingen, dass dies im Einklang mit der Rechtsordnung geschieht -, dann haben Sie sich auch NICHT strafbar gemacht.

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal auf einen der Smileys/Buttons klicken - entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service".


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.


Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt