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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 23042
Erfahrung:  Strafrecht war ein Schwerpunkt während meines Referendariats
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,folgendes Problem, ich bin

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren, folgendes Problem, ich bin leider auf so ein Premium-SMS-Dienst reingefallen, bzw. habe sehr den Eindruck, das es um sowas handelt. www.tk-billing.eu steht da wohl als Handlungsgeber. Ich hatte mal vor 3 Wochen nur angerufen, aber gleich wieder aufgelegt. Nun erhalte ich eine SMS, das sich jemand für mich interessiert. Dachte zuerst, woher hat die meine Nummer, aber ok, schreib ich halt zurück. Ok, es stand schon Chatpartner und ich soll mich auf ne andere Nummer melden, da die Nummern für mich normal aussehen, versuch ich es mal, weil ja sonst immer nur so 5 stellige Handynummern sind. Erst als ich GO also mich angemeldet habe, kam die Nachricht, das das was kostet. In der AGB stand da drauf, das man da anruft, und man dann registriert wird oder so - siehe ja den Link. Habe aber aufgelegt und keine Daten weiter gegeben. Nun meine Frage, was soll ich am besten Tun? Meinen Vertragspartner Vodafone umgehend informieren, das die keine Daten von mir weiter geben sollen? Kündigen würd ich ja schon gern, aber eigentlich würde mich interessieren, ob die meine ganze Adresse haben, oder nur die Handynummer? Handynummer die mich geködert hat ist: xxxxxxxxx. Bitte um Info, was ich am besten machen soll, und wie ich die vom Leib halten kann. Habe bisher noch nicht gekündigt, aber leider einmal geantwortet, somit ist wohl das Widerspruchsrecht auch erloschen? Bitte um möglichst sichere Antwort und preiswerte Antwort :-)

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Zunächst einmal ist Ihre Netzbetreiber verpflichtet, keinerlei datenschutzrechtlich relevanten Daten über Sie herauszugeben. Gleichwohl rate ich Ihnen an, Ihren Netzbetreiber umgehend zu informieren und diesem mitzuteilen, dass Sie keinerlei Abbuchungen dieses Premiumdienstes wünschen.

Ihr Netzbetreiber betätigt sich nämlich als Forderungseinzusstelle für solche Mehrwertdienste, kann diese aber selbstverständlich dann nicht Ihnen gegenüber geltend machen, wenn Sie gar keinen rechstwirksamen Vertrag mit dem Drittanbieter geschlossen haben.

Hier aber ist es nun so, dass Sie bewusst über die Kostenpflichtigkeit des Dienstes bei dem Empfang der SMS und der Bestätigung durch Sie getäuscht worden sind - es handelt sich um eine klassische Abo-Falle!

Sie können den Vertrag daher gegenüber dem Drittanbieter schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) wegen arglistiger Täsuchung nach § 123 BGB anfechten. Die Folge ist, dass der Vertrag als von Anfang nichtig gilt (§ 142 BGB).

Lassen Sie eine Kopie dieses Anfechtungsschreibens zugleich Ihrem Netzbetreiber zukommen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
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Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Hüttemann,

reicht es dazu an den Kundenservice in Hamburg die arglistische Täuschung zu senden, oder an die Zentrale in Bulgarien?

Vielen Dank für Ihre kurze Ergänzung.

Habe halt Angst, das die mit den Daten weiter haussieren gehen, kann man das auch irgendwie unterbinden?

mfg xxxxx

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung!

Nein, es reicht aus, wenn Sie das Schreiben an die Niederlassung in Hamburg senden - tun Sie dies aber unbedingt als Einschreiben/Rückschein oder Einwurf-Einschreiben, und heben Sie die entsprechenden Belege zu Nachweiszwecken gut auf! Anbieter dieser Art behaupten nämlich immer gern, Sie hätten nie ein Schreiben erhalten.

Stellen Sie in Ihren Schreiben zudem klar, dass Sie sich bei der unrechtmäßigen Weitergabe Ihrer persönlichen Daten alle rechtlichen Schritte gegen den Anbieter ausdrücklich vorbehalten.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt