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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 21858
Erfahrung:  Strafrecht war ein Schwerpunkt während meines Referendariats
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ra-huettemann ist jetzt online.

Was passiert mir? Ich habe 2mon auf 3 jahre bewährung. und

Kundenfrage

Was passiert mir? Ich habe 2mon auf 3 jahre bewährung. und bin erneut straffälig im gleichen delikt geworden was passiert mir stimmt es dass ich ins gefängniss muss????
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Welcher strafrechtliche Vorwurf wird gegen Sie erhoben?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Beides mal Betrug das erste mal weil ich etwas unterschrieben habe was nicht der wahrheit entsprochen hat und nun eine online bestellung die nicht bezahlt wurde und mir auf Betrug ausgelegt wurde. Diese wurde aber heute bezahlt. Bei der Polizei meinte der mann jedoch dass ich damit rechnen muss das mich die staatsanwaltschaft ins gefängniss stecken wird. Damals hatte ich aber noch kein Kind, Ich bin Alleinerziehend... Mein sohn ist nun 18 mon alt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Ihnen kann der Widerruf der Bewährung drohen, weil Sie während der laufenden Bewährungszeit erneut straffällig geworden sind. Nach Ihren Angaben halte ich aber den Widerruf der Bewährung für unwahrscheinlich:

Das Gericht kann zwar die Strafaussetzung auf der Grundlage des § 56 f Absatz 1 Nr. 3 StGB widerrufen.

Dies ist jedoch nicht zwingend, denn das Gericht hat auch die Möglichkeit nach § 56 f Absatz 2 StGB zu verfahren.

Nach dieser Bestimmung gilt:

Das Gericht sieht jedoch von dem Widerruf ab, wenn es ausreicht,
1.
weitere Auflagen oder Weisungen zu erteilen, insbesondere die verurteilte Person einer Bewährungshelferin oder einem Bewährungshelfer zu unterstellen, oder
2.
die Bewährungs- oder Unterstellungszeit zu verlängern.

Statt eines Widerrufs der Bewährung kann das Gericht also die Bewährungszeit entsprechend verlängern und von einem Widerruf der Bewährung sodann absehen.

Es ist ebenfalls möglich, dass von dem Widerruf abgesehen wird und dass Ihnen ein Bewährungshelfer an die Seite gestellt wird. Das Gericht kann aber auch andere Auflagen und/oder Weisungen erteilen, die den Widerruf der Bewährung überflüssig machen.

Es bestehen also durchaus Chancen für Sie, dass die Bewährung nicht widerrufen wird. Sie sollten - um Ihre Chancen zu erhöhen - auf jeden Fall in dem anstehenden Verfahren Reue und Einsicht zeigen. Sie sollten die abermalige Straftat aufrichtig bedauern und versichern, dass sich etwas Derartiges nicht mehr wiederholen wird.

Es wird sich ebenfalls für Sie günstig auswirken, dass Sie den Schaden durch die heutige Bezahlung ausgeglichen haben. Fertigen Sie nun noch zusätzlich ein Entschuldigungsschreiben an den Geschädigten, in dem Sie die Tat ausdrücklich bedauern. Auch dieses Schreiben wird bei der anstehenden Gerichtsverhandlung zu Ihren Gunsten gewertet werden und ein Absehen vom Widerruf der Bewährung begünstigen.

Ebenfalls zu Ihren Gunsten wird der Umstand zu werten sein, dass Sie als Mutter für Ihr Kleinkind zur Verfügung stehen müssen.

Bei einer Würdigung aller Umstände und Gesichtspunkte halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass Ihre Bewährung nicht widerrufen wird.


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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Ihre Anfrage ist umfassend und ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Kostenlose Rechtsberatung ist verboten.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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