So funktioniert JustAnswer:

  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.

Stellen Sie Ihre Frage an ra-fork.

ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 1650
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Strafrecht hier ein
ra-fork ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage. 2009 hat ein Kunde insgesamt

Kundenfrage

Hallo,

ich habe eine Frage.

2009 hat ein Kunde insgesamt 6 Handyverträge abgeschlossen diese von ihm unterschrieben wurden. Nach einiger Zeit ging Kunde den Zahlungen nicht mehr nach und ging somit an das Inkassounternehmen. Hier gab er zur Auskunft er hätte die Verträge nicht abgeschlossen da er die Person nicht sei und weigerte sich den offenstehenden Betrag von ca. 4500,00 € an das Inkassounternehmen zu bezahlen. Grund hierfür ist das das in seinem Namen (ausländischer Name) und Geburtsdatum ein unbeabsichtigter Schreibfehler bei der Eingabe des Vertrages sich herausstellte. Die Rechnungsanschrift und die Bankverbindung von dieser auch anfangs die Rechnungen eingezogen wurden, waren korrekt.

Daraufhin musste ich vorletztes Jahr als Zeuge bei der Polizei Stellung nehmen - hierzu gab ich zur Aussage das es sich um einen unbeabsichtigten Schreibfehler handelte. Nun erhielt ich erneut eine Einladung vom Amtsgericht als Zeuge am Zivilverfahren aussagen zu müssen. Ich bin erschienen und ca. 1 Stunde nach Beginn des Verfahrens wurde ich reingebeten. Man teilte mir mit das meine Aussage nicht mehr benötigt sei. Der Grund hierzu gab mir die Richterin, der Kunde hatte gestanden er habe die Verträge doch abgeschlossen. Jedoch fügte er hinzu, ich hätte von seiner negativen Bonität gewusst und seinen Namen mit Absicht geändert um durch die Bonitätsprüfung zu kommen. Nach der Aussage teilte die Richterin mir mit das der Sachverhalt an die Staatsanwaltschaft weitergegeben wird mit Verdacht auf Betrug gegen mich.

Zum einen ist er durch die erste Falschaussage er hätte die Verträge nicht abgeschlossen und dann doch - nicht 100 % glaubwürdig.

Ich bin seit knapp 8 Jahren in der Branche und so was ist mir noch nie passiert. Ich konnte die letzten Tage kaum schlafen und würde gerne wissen was auf mich zukommen könnte?

Ich habe bereits mit einem Anwalt Kontakt aufgenommen, der mir mitteilte ich müßte warten bis ich Post bekommen würde bzw. es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eingestellt werden würde.

Ich habe nun gestern Post von der Polizei erhalten diese schreibt wie folgt,

"in der Ermittlungssache Betrug durch Sie und dem Kunden durch Eingabe falscher Personaldaten in der ... - Datenbank zur Erlangung von Handyverträgen trotz bestehender Schufa-Einträge ist Ihre Vernehmung als Beschuldigter erforderlich".

Wie darf ich das nun verstehen?

Über eine Rückantwort würde ich mich freuen.
Vielen Dank!
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 



Sie haben eine Einladung zur Beschuldigtenvernehmung bekommen.

Hintergrund ist die Betrugsanzeige bei der Staatsanwaltschaft durch Weitergabe der Zivilakte durch die Zivilrichterin aufgrund der Aussage des Kunden, Sie hätten von seiner negativen Bonität gewusst und seinen Namen mit Absicht geändert um durch die Bonitätsprüfung zu kommen.


Eine Einstellung dieses Verfahrens ist immer noch möglich, also sorgen Sie sich nicht.


Wichtig ist, dass Sie sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zur Sache einlassen. Sie dürfen die Aussage verweigern und Ihnen dürfen daraus keine negative Folgen erwachsen. Zur Beschuldigtenvernehmung brauchen Sie also nicht erscheinen und sollten dies auch unter keinen Umständen tun. Sagen Sie den Termin kurz der Höflichkeit schriftlich oder telefonisch ab. Wichtig ist nur, dass Sie keine Angaben zur Sache machen.











Raphael Fork

-Rechtsanwalt-











ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 1650
Erfahrung: Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
ra-fork und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten.



Die Bewertung meiner Antwort erfolgt mit der Option "Bewerten und Frage abschließen". Es sollten dann 5 Smilies erscheinen, die an sich selbsterklärend sind. Wählen Sie das entsprechende aus ( z.B. "Frage beantwortet", "Informativ und Hilfreich" oder "Toller Service") und klicken danach auf "Absenden".



Haben Sie jedoch noch Verständnisfragen, so wählen Sie die Option " Dem Experten antworten" und fragen nach. Ich helfe Ihnen gerne weiter bis alle Verständnisschwierigkeiten beseitigt sind.



Sollte eine Bewertung aus technischen Gründen nicht möglich sein, so melden Sie sich hier bitte noch einmal kurz.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX schnelle Rückmeldung.

In diesem Fall bin ich mir keiner Schuld bewusst. Fakt ist: es war nicht absichtlich oder auf Provision aus etc. - vor allem damals als Angestellter. Letztenendes wurde der Auftrag zwar von mir unterschrieben was auch wiederum nicht heißt das alle durch mich aktiviert wurden. Ebenfalls ist hinzuzufügen das wenn ein Vertrag aktiviert wurde die Daten für die folge Verträge automatisch übernommen werden - heißt ist bei erster Rufnummer ein unbeabsichtigter Schreibfehler im Name bzw. Geburtsdatum streckt sich dieser auf alle weiteren.

Was könnte auf mich zu kommen?

Über eine Rückantwort wäre ich ihnen dankbar.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich beantworte Ihre Frage gerne, möchte aber zuvor darauf hinweisen, dass Justanswer im Grundsatz nicht auf kostenlose Rechtsberatung ausgelegt ist, sondern die Antwort des Experten in Form einer positiven Bewertung (früher Akzeptierung) vergütet wird.

Da ich gesehen habe, dass Ihnen bereits ein anderer Kollege die gleiche Fragestellung als kostenlose Nachfrage beantwortet hat, möchte ich mich zunächst vergewissern, ob Sie unter diesen Umständen ebenfalls eine zweite Antwort von mir wünschen.

Sollte dies nicht der Fall sein, so lasse ich die Frage hier von der Moderation schließen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Habe sie bewertet und würde mich somit über eine Antwort freuen.
Vielen dank!
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Angesichts Ihrer Schilderung brauchen Sie sich keine großen Sorgen zu machen. Wie ich in Ihrer anderen Anfrage gelesen habe sind Sie bereits anwaltlich vertreten. Dies ist durchaus sinnvoll, da der Verteidiger bereits im Ermittlungsverfahren Einfluss auf die Ermittlungen nehmen kann, um eine vorzeitige Einstellung des Verfahrens zu erreichen. Hierzu wird er zunächst Akteneinsicht nehmen, um festzustellen inwieweit die derzeitige Beweislage eine mögliche Verurteilung in einer gedachten Hauptverhandlung stützen kann. Da der Vorwurf lediglich auf den Angaben des Kunden - noch dazu vor dem Zivilgericht - beruht, wird hier Ihre Einlassung zur Sache mit Ihrem Anwalt so abgestimmt, dass eine Einstellung des Verfahrens nach § 170 II StPO erreicht werden kann.


Hierfür sehe ich nach Ihrer Schilderung auch gute Ansatzpunkte, denn


1.) hat der Kunde zunächst bestritten, die Verträge überhaupt abgeschlossen zu haben. Dann erzählt er, dass er es doch war, Sie aber von seiner schlechten Schufa gewusst hätten. Dies macht den Mann nicht glaubwürdiger.


2.) Sie haben damals bei der Polizei als Zeuge ausgesagt, dass es sich um einen Schreibfehler gehandelt habe. Wenn sich Ihre Einlassung mit der damaligen Zeugenaussage deckt, löst sich der Tatvorwurf allmählich in Luft auf, da Ihnen ein vorsätzliches Handeln nicht nachgewiesen werden könnte. Wenn dies auch zu dem üblichen Ablauf in dem Geschäft gehört (falscher Name - > kein Schufa Eintrag -> Freigabe + Automatismus in den übrigen Fällen ) kann Ihnen kein Vorwurf gemacht werden. Es erscheint ja eher so, als habe der Kunde den Schreibfehler nachträglich bemerkt und dadurch die Chance gesehen auf illegale Art und Weise durch den Abschluss von 6 Verträgen zu Geld zu kommen. Eventuell lohnt sich auch ein Blick in des Bundeszentralregister des Kunden. Sollte dieser schon einschlägig vorbestraft sein, ist die Einstellung des Verfahrens nur noch Formsache.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


 


vielen Dank für Ihre letzte ausführliche Antwort.


 


 


Wie bereits geschrieben hatte sich mein Anwalt Akteneinsicht eingeholt diese ihm nun vorliegt. Hierzu haben wir einen kurzen Termin vereinbart um eine Stellungnahme zu schreiben bzw. eine Einstellung.


 


Nur für mich zur Info - er hatte erwähnt er hatte nur die Zivilakte erhalten. Ist das richtig bzw. wann wäre eine Strafakte zugestellt worden?


 


Über eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen.


Vielen Dank!

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Wenn er die Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft beantragt hat und nun lediglich die Zivilakte bekommen hat, ist dies nicht richtig.

Hat er beides parallel beantragt ( also Zivilakte beim Zivilgericht, Strafakte bei der Staatsanwaltschaft), kann sich die Strafakte auch noch im Postlauf befinden. Hier wird man ggf. nocheinmal beim Staatsanwalt nachhaken müssen, denn mit der Zivilakte allein, kommt man nicht viel weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo,


 


wie bereits geschrieben hatte ich heute einen Termin bei meinem Anwalt bzgl. der Akteneinsicht. Soweit ist das Gespräch positiv verlaufen. Jedoch erwähnte mein Anwalt das es ein Problem geben könnte da ich den Auftrag unterschrieben hatte und somit bestätigte die Richtigkeit der Kundendaten. Jedoch erwähnte ich das die Aufträge teilweise auch erst Tage darauf unterschrieben werden für die Ablage.


 


Ist das so?


 


Viele Grüße,

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Da Sie und auch die anderen Mitarbeiter die Aufträge unterschreiben und nicht nur der Kunde, sehe ich allein in der Unterschrift kein Problem.

Es kommt auf Ihre Vorstellungen während der Unterschrift an. Da Sie angeben, die fehlende Bonität nicht gekannt zu haben und der Namen durch einen Schreibfehler verändert war, fehlt Ihnen der Vorsatz. Fehlender Vorsatz führt nur dann zu einer Strafe, wenn die Tat auch fahrlässig begangen werden kann. Dies ist beim Betrug jedoch nicht der Fall, sodass Sie sich nicht strafbar gemacht hätten.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

Wie bereits geschrieben hatte ich einen Termin letztes Jahr bei meinem Anwalt. Daraufhin hat dieser eine Einstellung des Verfahrens beantragt, dies war Mitte November. Jetzt ist fast ein halbes Jahr vorbei und habe seither nichts mehr gehört.

ist das positiv?

Über eine Rückantwort würde ich mich freuen.
Vielen dank!

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
„Wer eine fachmänische Lösung für ein medizinisches, rechtliches oder technisches Problem sucht, kann das jetzt auch im Internet tun. Lebenshilfe auf die schnelle, unkomplizierte und vor allem erschwingliche Art bietet die Seite www.justanswer.de. Etwa 1500 Experten stehen per Mail für Fragen zu ca. 200 Fachgebieten rund um die Uhr zur Verfügung."
„Rat gewünscht? Rechtliche, medizinische oder allgemeine Fragen beantworten Experten unter www.justanswer.de."
„JustAnswer, die weltweit führende Online-Plattform für Expertenfragen und -antworten, bietet ab sofort noch mehr Sicherheit und Qualität für Verbraucher."
„Ob Vorbereitung, Notfall oder Reklamation nach dem Urlaub - JustAnswer bietet jederzeit schnelle, kompetente Antworten"
„Die Online-Plattform JustAnswer bringt Ratsuchende und Experten in über 200 Fachgebieten zusammen."
 
 
 

Was unsere Besucher über uns sagen:

 
 
 
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
< Zurück | Weiter >
  • Gute juristische Darlegung des gesetzlichen Sachverhaltes. Volker Kraft Raisdorf
  • Ihre Antwort hat mir wieder Mut gemacht. Ich werde wohl ein treuer Kunde bei Ihnen werden. Vielen Dank! PS: Anmeldung wird in Betracht gezogen Rudolf N. Leichlingen
  • Sehr nette und schnelle Beratung. Einfach Klasse. Spart lange Sitzungen im Anwaltsbüro. Sehr zu empfehlen und wenn nötig, immer wieder gern. Vielen Dank! Susanne Weimar
  • Sehr schnelle und kompetente Antwort, die für mich bares Geld bedeutet. Vielen Dank! S.Stober K.
  • Herzlichen Dank! Hab durch Ihre Antwort viel Geld gespart! Ben R. Deutschland
  • Sehr schnelle und kompetente Hilfestellung. Besonders für mich als Laien wurde alles sehr verständlich erklärt. Gerne wieder! Rosengl Bad Tölz
  • Vielen Dank für die schnelle und gute Beratung. Sie haben uns gut weitergeholfen. Wir kommen gerne wieder auf Sie zu. Birgit H. Kempten
 
 
 

Lernen Sie unsere Experten kennen:

 
 
 
  • raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    207
    Rechtsanwalt
< Zurück | Weiter >
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/raschwerin/2009-12-08_112115_RA_Steffan_-_neu_Large.jpg Avatar von raschwerin

    raschwerin

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    207
    Rechtsanwalt
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/TR/troesemeier/2012-8-30_105621_IMG4178.64x64.JPG Avatar von troesemeier

    troesemeier

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    213
    seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/SC/SchiesslClaudia/2013-11-27_153731_unnamed2.64x64.jpg Avatar von Claudia Schiessl

    Claudia Schiessl

    Rechtsanwältin

    Zufriedene Kunden:

    269
    Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RE/rechtso/2011-4-16_115947_P10100052.64x64.JPG Avatar von ra-huettemann

    ra-huettemann

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    187
    Strafrecht war ein Schwerpunkt während meines Referendariats
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RA/rafork/2012-2-16_121835_RF2500x500.64x64.jpg Avatar von ra-fork

    ra-fork

    Rechtsanwalt

    Zufriedene Kunden:

    47
    Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/ragrass/2010-10-19_19578_php8zOcfy_c2AM.jpg Avatar von ragrass

    ragrass

    Rechtsanwältin

    Zufriedene Kunden:

    28
    langjährige Erfahrung als Strafverteidigerin
  • http://ww2.justanswer.com/uploads/RA/RainNitschke/2011-5-18_175512_nitschke2.64x64.jpg Avatar von RainNitschke

    RainNitschke

    Rechtsanwältin

    Zufriedene Kunden:

    19
    Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung ( vor dem Amts- Land und Oberlandesgericht)
 
 
 

Ähnliche Fragen in der Kategorie Strafrecht