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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Hallo, folgender Tatbestand: Arbeitnehmer A arbeitet beim

Kundenfrage

Hallo,

folgender Tatbestand:
Arbeitnehmer A arbeitet beim Jobcenter. Dadurch hat er die Möglichkeit, an die Leistungsempfänger Gelder auszuzahlen. Dieses wird dadurch missbraucht, dass A 60000 Euro auf sein eigenes Konto überweist.
Dieses ist aufgeflogen, die Tat wurde zugegeben.
A wird nun aufgrund von Untreue angeklagt.

Ist abzusehen, welches Strafmaß in diesem Fall zu erwarten ist?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Nach ihrer Schilderung liegt hier leider ein klassischer Fall der Untreue im Sinne von § 266 StGB vor.

 

A braucht keine Angaben zur Sache machen und sich nicht selber zu belasten.

 

Dieses wäre A auch dringend anzuraten. Er sollte zunächst einen Strafverteidiger vor Ort mit der Durchführung einer Akteneinsicht beauftragen und dann ausschließlich über den Strafverteidiger mit den Strafverfolgungsbehörden/Gerichten korrespondieren.

 

Sofern es Nachweise hierüber gibt, wonach sich ihre Schilderung anhört, wird A mit einer Bestrafung rechnen müssen.

 

Der Schaden ist nach ihrer Höhe so groß, dass eine Geldstrafe oder auch eine Bewährungsstrafe eher unwahrscheinlich ist.

Höchststrafe für die Untreue von fünf Jahren.

Sofern A nicht vorbestraft ist, er geständig ist und Wiedergutmachung leistet, bestünde vielleicht eine geringe Chance über einen guten Strafverteidiger noch eine maximale Bewährungsstrafe von vielleicht zwei Jahren herauszuholen.

Ich persönlich halte aber eine Freiheitsstrafe zwischen zwei und vier Jahren für realistischer.

Hier hat der Richter auch ein gewisses Ermessen bei der Strafzumessung.
§ 266 Untreue StGB
(1) Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) § 243 Abs. 2 und die §§ 247, 248a und 263 Abs. 3 gelten entsprechend.

 





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt




Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht. Bitte geben Sie eine Bewertung ab oder fragen Sie nach, sofern noch etwas unklar ist.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
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Danjel-Philippe Newerla,Rechtsanwalt
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haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht bzw. was zur Zufriedenheit fehlt.


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Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was zur Zufriedenheit fehlt.

Bitte geben Sie eine Bewertung ab. Sofern Sie noch eine Rückfrage haben teilen Sie mir diese bitte mit.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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