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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 16765
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

2005 wurde gegen mich ein strafverfahren eingeleitet und später

Kundenfrage

2005 wurde gegen mich ein strafverfahren eingeleitet und später wegen keinen tatverdacht eingestellt(allerdings gegen meinen willen und ich versuchte die wiederaufnahme des verfahren.jetzt liegt wieder ein verfahren an und in diesem wurde jetzt das alte herangezogen und in der urteilsbegründung eingebracht mit der begründung wenn es hier so war muß es damals auch so gewesen sein.ist das zuläßig .
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsucher,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ist der Beschuldigte einer Straftat nicht hinreichend verdächtig, besteht also kein ausreichender Anfangsverdacht für die Erhebung einer Anklage stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren nach § 170 II der Strafprozeßordnung ein.


Diese Einstellung hat aber die Besonderheit, dass sie keine endgültige ist, was bedeutet, dass beim Vorliegen von hinreichenden Anhaltspunkten die Staatsanwaltschaft das Verfahren auch wieder aufnehmen kann.


Ein derartiger Anhaltspunkt kann auch sein, dass der Beschuldigte einer neuen gleichartigen Tat hinreichend verdächtig ist.


Die Wiederaufnahmen bedeutet aber nur, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen werden, nicht dass zwangsläufig auch eine Verurteilung erfolgt.


Sie haben Ihre sämtlichen Verfahrensrechte und können Beweisanträge in jeder Lage des Verfahrens stellen, auch noch am Schluss der mündlichen Verhandlung.


Wenn die Staatsanwaltsschaft also auf Ihre Beweismitteln nicht eingeht, so hat das nichts zu sagen.


Maßgeblich ist, was das Gericht macht.




Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantworten konnte

Sehr gerne können Sie nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin




Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung

danke


Claudia Schiessl und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
wie erwähnt wurde ich verurteilt zu einer höheren haftstrafe weil man meinen hinweisen nicht nachgegangen ist.2005 wurde gegen meinen will das verfahren eingestellt da es mir damals möglich war meine unschuld an handfesten beweisen nachzuweisen.zeugen haben zu diesem im jetztigen verfahren bestätigt das einen tatbeteiligung damals nicht bestanden haben kann und verweisen selbst in die richtung des täters aber dieses war für das gericht gegenstandslos und mir wurde die tat mit angehängt.das problem ist hier das es sich um einen sexualdelikt handelt und eine vorverurteilung im prozess schon erkennbar war.ich habe mich in einem punkt schuldig gemacht aber durch die weigerungen der ermittlungsbehörden meinen hinweisen zu folgen nicht nachgegangen worden ist wurde mir die andere sache mit unterstellt und selbst vorgelegte beweismittel nicht zur kenntnis geommen oder in der verhandlung angesprochen und stellungnahmen wurden mir verweigert.ich bin hartz 4 empfänger und durch gesundheitliche problem nur teilweise arbeitsfähig und kann mir aus diesem grund keinen anwalt leisten.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn Sie zu einer höheren Haftstrafe verurteilt sind, müssen Sie einen Pflichtverteidiger gehabt haben.


Sie müssen gegen die Verurteilung unbedingt Rechtsmittel einlegen.