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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 26864
Erfahrung:  jahrelange Tätigigkeit als Strafverteidiger
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe mal eine Frage . Ich habe letzte Jahr etwas

Kundenfrage

Hallo, ich habe mal eine Frage . Ich habe letzte Jahr etwas über meinen Lebensgefährten bei einem Versandhaus bestellt. Naja nun ist es so das es an ein Inkassounternehmen weitergeleitet wurde. Mein Lebensgefährte hat nun einen Schufa eintrag (ist selbständig). Jetzt meine Frage wenn ich bei der Polizei eine selbstanzeige aufgebe um ihn aus der schufa zu holen , was kommt da auf mich zu ?

Danke XXXXX XXXXX im vorraus
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Wenn Sie ohne Kenntnis des Freundes Bestellungen getätigt haben, so liegt der Tatbestand des Betruges nach § 263 StGB vor. Je nach Schadenshöhe wird eine Geldstrafe zu erwarten sein.

ABER:

Die Anzeige bei der Polizei bedingt nun nicht, dass der Schufaeintrag berichtigt wird.

Sie sollten vielmehr folgendes unternehmen:

Als erstes muss sich Ihr Freund an die Schufa wenden und mitteilen, dass er den Anspruch der Versandhäuser bestreitet. Dies hat zur Folge, dass die Schufaeintragungen gesprerrt werden und bei einer Schufaantrage nicht mehr auftauchen.

Weiterhin sollten Sie und Ihr Freund sich an das Inkassounternehmen wenden und mitteilen, dass Sie ohne Kenntnis des Freundes bestellt haben und gleichzeitig eine Ratenzahlung vereinbaren.

Wenn eine Ratenzahlungsvereinbarung zustandekommt wird sich in aller Regel seitens des Versandunternehmens eine Strafanzeige vermeiden lassen, so dass die Polizei zur Gänze außen vor bleibt.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Er den Betrag schon bezahlt. Es ging jetzt nur rein um den schufaeintrag. Die bei der Schufa meinten das man sowas mit ner selbstanzeige machen muss
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Eine Selbstanzeige ist nicht erforderlich.

Ihr Freund soll sich schriftlich an die Schufa wenden und die Eintragung als falsch bestreiten. Die Schufa ist dann verpflichtet den Eintrag zu sprerren. In seiner Begründung muss Ihr Freund dann angeben, dass Sie die Bestellungen ohne sein Wissen und ohne sein Einverständnis getätigt haben.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.Mit freundlichen GrüßenHans-Georg SchiesslRechtsanwalt