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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Strafrecht hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Schiessl, ich habe das Schreiben zu einer

Kundenfrage

Sehr geehrte Frau Schiessl,

ich habe das Schreiben zu einer schriftlichen Äußerung im Strafverfahren erhalten und soll es bis zum 17.02. beantworten. Es handelt sich um den Tatbestand §242 StGB. Ist Ihre Beratung kostenlos.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

leider ist kostenlose Rechtsberatung hier in Deutschland verboten.

Sie haben einen Betrag von 75 e ausgelobt für meine Beratung würde ich die Hälfte davon erhalten


bitte haben Sie Verständnis dafür dass eine kostenlose Rechtsberatung weder möglich noch hier auch beabsichtigt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehre Frau Schiessl,

 

ich habe den Tatbestand §242 erfüllt und muss nun die schriftliche Anhörung ausfüllen.

Brauche dazu Hilfe um nichts falsch zu machen, was mich zusätzlich belasten könnte.

Was kann mir passieren, wenn ich die Frage nach vorangegangen Diebstählen beanworten muss. Verjähren solche Sache und Wann. Ich habe schon mal gestohlen im Jahr 2000 und das kam zur Anzeige und wurde mit einer Geldbuße belegt. Ich bereue und schäme mich zu tiefst und muss nun so gut es geht aus der sache raus kommen ohne das es die Familie und der Arbeitgeber erfährt.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

aus berufsrechtlichen Gründen muss ich leider zuerst abklären, ob sie gewillt sind, für meine Beratung die von ihnen ausgelobte Summe durch Klicken auf akzeptieren zu zahlen.

Kostenlose Rechtsberatung ist mir leider verboten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwälte
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung: Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
Claudia Schiessl und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

bitte teilen Sie mir genau mit wobei Sie meine Hilfe benötigen

Ich stehe Ihnen dann sofort zu Ihrer Verfügung.

Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

beim Beantworten der Fragen im Anhörungsbogen.

z.B. Frage 8

Haben Sie in der Vergangenheit bereits Ladendiebstähle begangen? Wenn ja -

-wann,wo und was haben Sie entwendet?

- kamen diese zur Anzeige

Muss ich das wahrheitsgemäß beantworten oder kann ich nein sagen auf Grund einer möglichen Verjährung der vergangen Tat.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,


welchen Anhörungsbogen sollen Sie denn ausfüllen ?

Wer hat Ihnen diesen denn geschickt.




Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

das Schreiben habe ich von der Polizeidirektion Westsachen erhalten. Genaue Bezeichnung "Schriftliche Äußerung im Strafverfahren"

Tatbestand "Diebstahl, gemäß §242 StGB"

Ich gebe die Tat ja zu und bereue, möchten aber verhindern mehr zu äußern als notwenig um mich nicht selber weiter zu belasten.

Ganz Besonders die Frage 8, die ich schon gestellt habe. Genaue Forumilierung abgeschrieben.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachtrag

Sie haben im Strafverfahren das Recht sich nicht noch mehr zu belasten.

Sie brauchen überhaupt keine Aussage zu machen, wenn Sie dies nicht wünschen.

Sie sind nur verpflichtet, ihre Personalien anzugeben, mehr nicht.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass auch ein Geständnis natürlich strafmildernd wirkt.

Ich würde Ihnen empfehlen, die Tat zu zugeben.

Sie brauchen aber bei der Polizei nicht auszufüllen was für Ladendiebstähle sie bereits begangen haben.

Wenn es zum Gerichtsverfahren kommt befinden sich diese ohnehin im Bundeszentralregister in das das Gericht dann Einsicht nimmt.

Sie brauchen das daher nicht zu beantworten. Sie brauchen auch nicht zu lügen sondern sie brauchen es einfach nicht auszufüllen.

Ich hoffe, dass sich ihnen ein bisschen weiterhelfen konnte.

Selbst verständlich können Sie jederzeit weitere Fragen stellen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.



Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

trotzdem hätte ich gern gewusst, ob es eine Verjährungsfrist gibt. Denn wenn die erste Tat verjährt wäre könnte ich doch mit Nein antworten. Sieht doch besser aus als wenn ich diese Frage unbeantwortet lasse und damit erst alle aufmerksam mache.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

es gibt eine Frist zur Verfolgungsverjährung binnen derer die Straftaten nicht mehr verfolgt werden können.
Weiterhin gibt es eine Frist binnen derer die Straftaten im Führungszeugnis nicht mehr auftauchen.

Wenn es aber zu einer Strafverfahren kommt hat das Gericht sämtliche im Bundeszentralregister eingetragenen Straftaten zur Verfügung, auch wenn diese bereits Jahrzehnte zurück liegen sollten.


gefragt wurde ohnehin nur nach Taten wegen derer Sie bereits verurteilt worden

wenn es sich um Taten handelt wegen der sie noch gar nicht belangt wurden brauchen Sie dies selbstverständlich nicht zu sagen da Sie sich ja dadurch selbst belasten würden.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

ich bin ca. 2000 schon mal zu einer Geldstrafe in Höhe von 200 DM wegen Diebstahl belangt wurden und hatte einen Termin vor Gericht. Diese Unterlagen habe ich aber vernichtet aus Angst meine Familie erfährt davon. Der Wert beträgt genau 9,98€. Womöglich gering genug um ein Verfahren auszuschliessen und gleich eine Geldstrafe zu erhalten.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Fragesteller,

aus dieser alten Straftat können Ihnen keine Nachteile mehr erwachsen.

sie ist zu lange her.

Lediglich das Gericht hat sie in Bundeszentralregister noch aufgeführt.

Die Tat taucht in keinem Führungszeugnis auf.

Bei den geringen Wert den die gestohlene Sache hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Einstellung wegen Geringfügigkeit erfolgt.


Was die alte Straftat anbelangt so könnten Sie diese sogar offenbaren ohne dass es einen Nachteil für sie hätte, weil sie so lange her ist aber Sie müssen das nicht.


Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr gehrte Frau Schiessl,

 

sollte das heisen ich würde gar nicht vor Gericht geladen und das Verfahren wird eingestellt. Ich hatte vor gleich von Anfang an im Anhörungsbogen um eine Geldstrafe in angemessener Höhe zu bitten, da die Frage nach Arbeitsverhältnis und Höhe Einkommen gestellt werden. Wer würde mir denn das mitteilen. Wiederum die Polizeidirektion?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender.

es gibt die Möglichkeit der Einstellung wegen Geringfügigkeit nach § 153 a der Strafprozeßordnung, die sich in Ihrem Fall geradezu aufdrängt.

Einstellen tut die Staatsanwaltschaft, die Ihnen das dann auch mitteilt.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

Sollte ich dann mit der Bitte gleich eine Geldstrafe zu erhalten warten und schauen was rauskommt oder doch gleich das Angebot unterbreiten.

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
sehr geehrter Rat suchender

Schreiben Sie doch einfach das Sie um eine Einstellung wegen Geringfügigkeit bitten.

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