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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 1650
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
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ra-fork ist jetzt online.

HFEG § 10:In der Nacht vom 04. auf den 05. habe ich vom Eg

Kundenfrage

HFEG § 10: In der Nacht vom 04. auf den 05. habe ich vom Eg des Hauses meines Vaters mehrere Kübel auf seinen Balkon im 1. OG geworfen. Ich habe kontrollierten "Krach" gemacht. Ansonsten habe ich keinerlei Anstalten unternommen, ihn zu bedrohen oder in sein Haus zu kommen. Ich habe während dieser Aktion die ganze Zeit geschwiegen. Dann bin ich fort gefahren, habe an einer Notfallambulanz mit einer Fachärztin gesprochen und von diesem Ereignis erzählt. Sie hat mich gefragt, ob ich suizidl sei, was ich verneint habe. Die Fachärztin hat gesagt, dass sie sehen würde, wie gequält ich sei, hat aber überhaupt keine Veranlassung zu meiner Unterbringung gesehen. Am Morgen des 06 sind 4 Polizeibeamte, 2 Sanitäter und mindestens 1 Ordnungshüter vor meiner Tür gestanden. Ich war in vollkommener Ruhe gewesen. Sie haben trotzdem behauptet, sie müssten mich nach § 10 in die geschlossene Psychiatrie einweisen. Ich habe nach der Anweisung verlangt und gefragt, wer das unterschrieben hat. Sie haben mir nur das Formular gezeigt, das als Absender den Bürgermeister der Gemeinde auswies. Es war von einem Ordnungsbeamten unterschrieben. Der Sachverhalt war nicht geschildert. Die Anlage fehlte. Es waren "Geisteskrank", "selbstgefährdend" und "fremdgefährdend" angekreuzt. Diese 3 Behauptungen sind und waren falsch. Ich habe widersprochen, aber es hat nichts genutzt. Der Arzt wollte mich 1 Woche dabehalten. Ich habe widersprochen. Nach 24 Stunden wurde ich dem zuständigen Richter vorgestellt. Er hat von mir abverlangt, dass ich noch 1 weiteren Tag da bleiben muss, um zu zeigen, dass ich mich "normal" verhalte. Es läge alles bei mir. Wenn ich nicht einvestanden damit sei, würde er einen Beschluss von 1 Woche erlassen. Nach 48 Stunden kam ich wieder frei. Entgegen des Versprechens der Polizisten am 06 und des Arztes am 06, 07 und 08, ich würde die Anlage mitbekommen, die meine Einweisung begründet hat, habe ich diese nicht mitbekommen. Während meiner Unterbringung hat der Oberarzt sich über das Datenschutzgeheimnis hinweggesetzt, indem er ohne meine Kenntnis und Einwilligung vom Hausarzt meiner Eltern irgendwelche Unterlalgen über nich besorgt hat. Bei dem Hausarzt war ich selbst erst seit etwas mehr als 7 Monaten. Der Hausarzt hat die Unterlagen über mich ins Krankenhaus geschickt. Ich weiß nicht, wer die Unterbringung veranlasst hat, ausser, dass meine Eltern am 05 die Ordnungsbehörde zu sich gerufen haben, die den "Sachschaden" gesehen hat, und dass die "Anordung der sofortigen Ingewahrsamnahem" von der Gemeinde unterschrieben worden ist. Frage: Wie kann ich herausbekommen, wer die "Anlage" verfasst hat.


 


Wer darf es wann anordnen, mich ca. 50 Stunden nach dem Vorfall unter einer falschen Behauptung, die eine Verläumdung ist, in Gewahrsam zu nehmen, obwohl jeder gesehen hat, dass ich ruhig gewesen bin?


 


Was kann ich unternehmen, dass diese falsche Aussagen, dir mir Suizidalität oder Fremdbedrohung unterstellen, aus meiner "Akte" verschwinden bzw. diese korrigieren und klarstellen?


 


Wie kann ich mich gegen meine Eltern wehren, die soetwas behauptet haben?


 


 

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 



Sie schreiben, dass Sie in der Nacht vom 04. auf den 05. vom Hause Ihres Vaters mehrere Kübel auf seinen Balkon im 1. OG geworfen haben. Sie hätten "kontrollierten Krach" gemacht, aber keinerlei Anstalten unternommen, ihn zu bedrohen oder in sein Haus zu kommen. Zudem haben Sie während dieser Aktion die ganze Zeit geschwiegen.


Sie haben sich dann in die Notfallambulanz mit einer Fachärztin gesprochen und von dem vorangegangenen Ereignis erzählt.


Am Morgen des 06. sind Sie dann für 48 Stunden eingewiesen worden.


Sie wollen nun wissen:


Frage 1:

"Wie kann ich herausbekommen, wer die "Anlage" verfasst hat."


Hierzu müssten Sie einen Anwalt beauftragen, der dann Einsicht in Ihre Akte nimmt.

Realistischerweise kommen hier Nur Ihr Vater, die Nachbarn oder die Ärztin aus der Notfallambulanz infrage.





Frage 2:

"Wer darf es wann anordnen, mich ca. 50 Stunden nach dem Vorfall unter einer falschen Behauptung, die eine Verläumdung ist, in Gewahrsam zu nehmen, obwohl jeder gesehen hat, dass ich ruhig gewesen bin?"


Dies darf die Polizeibehörde nach Maßgabe des § 10 Hessisches Freiheitsentzugsgesetz, wenn die Vorausetzungen des § 1 HFEG vorliegen.


§ 1 HFEG lautet:
1) Geisteskranke, geistesschwache, rauschgift- oder alkoholsüchtige Personen sind auch gegen ihren Willen in einer geschlossenen Krankenabteilung oder in einer anderen geeigneten Verwahrung unterzubringen, wenn aus ihrem Geisteszustand oder ihrer Sucht eine erhebliche Gefahr für ihre Mitmenschen droht und diese nicht anders abgewendet werden kann.
(2) Bilden die in Absatz 1 genannten Personen infolge ihres Geisteszustandes oder ihrer Sucht eine Gefahr für sich selbst, so können sie in gleicher Weise untergebracht werden, wenn die Gefährdung erheblich ist und nicht anders abgewendet werden kann.




Hier wird man wohl aufgrund Ihres vorangegangenen Verhaltens eine Selbstgefährdung vermutet haben.





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Raphael Fork

-Rechtsanwalt-
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Haben Sie noch Fragen oder ist etwas unklar geblieben ?Wenn nicht, möchte ich höflich darum bitten, dass Sie meine Antwort gemäß den AGB dieser Plattform akzeptieren.
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf nochmals an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.

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Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

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