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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RAScholz ist jetzt online.

Guten Abend, Frage: Mein Bruder und sein RAW. behaupten vor

Kundenfrage

Guten Abend, Frage:
Mein Bruder und sein RAW. behaupten vor dem Gericht, ich hätte die Unterschrift unserer Mutter gefälscht für eine Schenkung eines Geldbetrages an mich.
Diese Behaubtung führte nach dem Tode der Mutter zu der Übertragung des Hauses und des Grundstückes an meinen Bruder als Alleinerbe durch unserem Vater.Damit bin ich enterbt worden.
Ein Schriftgutachten hat aber bewiesen, dass die Unterschrift von unserer Mutter stammt.

Was kann ich gerichtlich unternehmen, mein Recht auf mein Erbe geltent zu machen?

Danke,XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Vater noch lebt, konnte er das Grundstück als Eigentümer frei an jeden Übertragen, ohne dass er dies irgendjemanden ggü. begründen müssten oder besondere Gründe dafür bräuchte. Dieser Vorgang ist durch Sie also nicht weiter anfechtbar, damit müssen Sie sich abfinden.

Ist der Vater verstorben und kam der Bruder durch Testament an das Grundstück und wurden Sie im Testament nicht bedacht, sind Sie tatsächlich enterbt. Sie können in dem Fall gegen den Bruder Ihren Pflichtteilsanspruch geltend machen. Der Pflichtteil ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteiles, wenn es neben Ihrem Bruder keine weiteren Geschwister gibt, hätten Sie dann also einen Pflichtteilsanspruch gegen den Bruder i. H. v. einem Viertel des Wertes des Nachlasses. In dieser Höhe können Sie den Bruder auf Zahlung in Anspruch nehmen. Auch hätten Sie die Möglichkeit, das Testament anzufechten, dann hätten Sie zu beweisen, dass das Motiv für das Testament dasjenige war, dass der Vater von einer Urkundenfälschung ausgegangen ist und bei Kenntnis der Wahrheit das Testament nicht gemacht hätte. Für beides sind Sie in der Beweislast. Sie müssen in dem Fall binnen einer Frist von einem Jahr ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes, der wohl in Ihrem Falle mit Kenntis des Testamentes zusammenfällt, dem Nachlassgericht ggü. die Anfechtung des Testamentes erklären.



Ich hoffe, weiter geholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach, wenn die Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt

RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 1976
Erfahrung: Rechtsanwalt
RAScholz und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihnen die Antwort weitergeholfen hat, bitte ich, durch Anklicken des Buttons "Antwort akzeptieren" meine Antwort zu akzeptieren, denn nur so kann der von Ihnen für die Beantwortung Ihrer Frage versprochene Betrag auch abgerechnet werden. Vielen Dank und

freundlichen Grüße

Scholz
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Jetzt habe ich die Antwort geöffnet.Danke dafür.
Zur frage nocheinmal, es bestand ein gemeinschaftliches Testament der Eltern, darin sind beide Kinder je zur Häffte von allem. Jetzt zu Ihrer Antwort. Ein Beweis, dass der Vater als Letztverstorbener anders gehandelt hätte, ist nach meiner Meinung nicht Möglich.
Aber gegen die Behaubtung, ich hätte die Unterschrift gefälscht, kann ich doch etwas unternehmen?
Bitte um Antwort. Herr Wolf
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich nehme dann an, dass Sie dann am übrigen Nachlass eine Erbengemeinschaft mit dem Bruder bilden.

Bestand ein gemeinschaftliches Testament wäre zusätzlich Frage, ob der Vater nicht der Bestimmung des § 2113 BGB unterfiele, wonach die Grundstücksübereignung unwirksam wäre. Was im Testament gewollt war, also die für Sie günstige "Trennungslösung" nach § 2113 BGB oder aber die für Sie ungünstigere "Einheitslösung" wäre im Zweifel durch Auslegung zu ermitteln und im Wege einer Klage nötigenfalls durchzusetzen. Könnten Sie sich auf § 2113 BGB berufen, wäre das Grundstück wieder zum Nachlass zugeben, sie bildeten dann mit dem Bruder eine Erbengemeinschaft auch am Grundstück. Was Ihre Ansprüche wegen des Grundstückes angeht, sollten diese unter den Voraussetzungen des § 2113 BGB und dem Wortlaut des Testamentes nochmals geprüft werden.

Gegen die Behauptung, Sie hätten eine Unterschrift gefälscht, können Sie sich, nachdem es wohl auch eine anderslautende Begutachtung gibt, tatsächlich gerichtlich zu Wehr setzen, wenn diese Behauptung noch geäußert wird. Sie haben hier einen zivilrechtlichen Anspruch auf Unterlassung bestimmter dbzgl. Äußerungen und auch strafrechtlich die Möglichkeit einer Anzeige, die solche Behauptungen erfüllten den Tatbestand der üblen Nachrede bzw. der Verleumdung.

Fragen Sie bei Unklarheiten nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz
Rechtsanwalt


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