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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 16691
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Strafrecht hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

hallo ich hab da leider eine riesen dummheit begangen. ich

Kundenfrage

hallo

ich hab da leider eine riesen dummheit begangen.

ich war im august in der prüfungsvorbereitung zu meinem meisterbrief.
im zuge meiner enormen prüfungsangst hab ich dann an einem samstag abend ( was auch die tatzeit lt polizeilicher vorladung ist ) versucht, einen stempel einer hochschule im internet zu bestellen.

dieser wurde auch sofort bezahlt und dann, wie soll es auch anders sein , geliefert , und zwar an die hochschule selber.

diese hat nun anzeige erstattet (§267 stgb, urkundenfälschung(sonstige) (versuch) ), so steht es in der vorladung.


hinzu muß ich nun sagen das ich mit der hochschule eigentlich nix zu tun habe, da ich meine prüfung ja bei der IHK mache, somit der stempel für mich recht wertlos gewesen wäre.

nun meine frage: soll ich der vorladung folgen und meine aussage machen?

zu meiner person
33 jahre, fester beruf, mittlerweile zum meister weitergebildet, noch nie straffällig in erscheinung getreten, und nun der knackpunkt, ich bin ab 10.10. für ein jahr beruflich in den usa/greenville tätig.

vielen dank
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Sie haben zunächst das Recht, zu schweigen. Sie sind verpflichtet Angaben über Ihre Person, aber keine Angaben zur Sache zu machen.


Ob die Bestellung des Stempels alleine der Versuch einer Urkundenfälschung istm wag ich stark zu bezweifeln.

Urkundenfälschung ist immer dann gegeben, wenn man einem anderen versucht eine Erklärung unterzuschieben.

Das haben Sie ja noch gar nicht versucht.

Man müsste Ihnen zudem nachweisen, wozu Sie den Stempel hätten verwenden wollen.


Auch das dürfte sehr schwer möglich sein.


Es liegt wenn dann eine bloße Vorbereitungshandlung vor, die straflos ist.

Ich denke also, dass Sie gute Chancen haben, das Verfahren mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt zu bekommen.


Angesichts der Tatsache, dass Sie demnächst nach USA gehen ,solten Sie sich aber dringend nach einem Strafverteidiger unmsehen, der den Fall für Sie in die Hand nimmt.


Wenn Sie einfach ausreisen, kann Ihnen das nämlich als Fluchtversuch ausgelegt werden.





Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.



Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht






Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
Claudia Schiessl und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen dank für die promte antwort

ist es möglich die sache ohne anwalt durch eine entsprechenden aussage bei der polizei zu regeln?

oder einen entsprechenden vermerk bzgl meiner ausreise zu machen?


vielen dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist theoretisch möglich.

Sie müssen aber dann mitteilen, dass Sie demnächst ins Ausland gehen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen dank

die frage stelle ich deshalb weil ich die befürchtung hatte das man mir dann den paß abnimmt um mir die ausreise zu verbieten und mich vor ort behalten könnt.

ist das möglich ?
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Neinm normalerweise nicht.


Wenn Sie aber einfach fahren riskieren Sie einen Haftbefehl.


Also lieber mitteilen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
alles klar, vielen dank an der stelle
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich danke Ihnen ebenfalls
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
eine abschließende frage noch

soll ich bei der polizei NUR angaben zur person machen , oder den kompletten sachverhalt erläutern
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das müssen Sie selbst entscheiden.


Wenn Sie entlastende Tatsachen vorbringen können , sollten Sie das tun.

Ansonsten ist es immer besser, man übergibt die Sache einem Anwalt und sagt erst einmal nichts

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