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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

bin 63 jahre alt und seit dem 02 09 10 krankgeschrieben,habe

Kundenfrage

bin 63 jahre alt und seit dem 02 09 10 krankgeschrieben,habe schon eine reha hinter mir
und nun steht fest ich bin 100 % berufsunfähig und 70 % schwerbehindert.
bin aber bis zum heutigen tage noch krankgeschrieben,nun teilte mir die krankenkasse mit
das ich schon seit 3 monaten zu unrecht noch krankengeld bekommen habe weil ich mein gewerbe zum 01.05.11 abgemeldet habe.
was soll ich mit ein gewerbe das ich nicht mehr ausüben kann und auch nicht mehr darf?
bitte um antwort.
meinen dank im voraus, Herbert Schwartke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

geht es um Krankengeld oder Krankentagegeld ?

handelt es sich um eine private Krankenversicherung oder um freiwillige Versicherung in der GKV ?

auf welche Rechtsvorschrift verweist die Krankenversicherung ?

Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

es geht um krankengeld in der gesäzlichen krankenkasse als freiwilliges mitglied.

ohne gewerbe hätte ich ja auch kein einkommen somit auch kein anspuch auf krankengeld.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

danke zunächst für die Ergänzung der Angaben.

Bekanntermaßen ist 2009 der Krankengeldanspruch der freiwillig Versicherten neu geregelt worden. Grundsätzlich besteht kein Anspruch, es sei denn ein Wahltarif wird beansprucht.

Ihnen ist zunächst Krankengeld gewährt worden, da die Voraussetzungen gegeben waren.

Da diesseitiger Ansicht kann die Gewerbeabmeldung allein nicht zum Verlust des Bezugsrechtes führen. Die Begründung der Krankenkasse erscheint wenig plausibel, da Sie Einnahmen mit oder ohne Gewerbe aufgrund Krankheit nicht hätten.

Es müssten jedoch im weiteren die Satzung der Versicherung geprüft werden.

Ratsam dürfte sein, jedenfalls Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Die Frist hierfür beträgt 1 Monat.

Rein vorsorglich sollten Sie einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB XII (Grundsicherung) stellen, damit ggf. der Lebensunterhalt über das Sozialamt gesichert werden kann.