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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 16464
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Strafverteidigung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Strafrecht hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

habe eine frage, es geht um eine betrugsanzeige, ein bekannter

Kundenfrage

habe eine frage, es geht um eine betrugsanzeige, ein bekannter der eine Fa. hat hat einen betrag x von einem durch empfehlung bekommen, es wurde eine vereinbarung getroffen überschrift vereinbarung über beteiligung. inhalt ist das dieser betrag für ein objekteinkauf in einem bestimmten ort für 6-8 Wochen an Fa. x zu verfügung gestellt wird, für diese beteilung bekommt der beteiliger 10% als gewinnprovision von dem eingesetzten Geld betrag.
Folgendes:

Betrag x ging an Firmen Konto, der unterzeichner dieser vereinbarung war ein bevollmächtigter der Fa., der den beteiliger. jetzt hat der beteiliger den bevollmächtigtren eine betrugsanzeige gestellt, der bevollmächtige ist jedoch vermögenslos, liegt da ein Betrug überhaubt vor.

Objekt wurde zudem gekauft und auch verkauft aber der Kunde sprang kurz vor Kreditauszahlung ab, jetzt konnte das objekt bis jetzt nicht weiter verkauft werden und dem beteilger das geld somit auch nicht ausgezahlt werden. dem beteiliger wurde eine grundschuldeintragung mündlich angeboten der wollte das nicht, er will sein geld. liegt da ein betrugsfall?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Betrug § 263 STGB hat die Merkmale Täuschung, Irrtum, Verfügung , Schaden.

Wenn also über eine Tatsache getäuscht wurde, daraus ein Irrtum entstand, über eine Geldsumme verfügt wurde und ein Schaden entstand, sind, wenn das ganze wissentlich verübt wurde die Merkmale des Betrugs gegeben.

Insbesondere wenn jemand vermögenslos ist, spricht dies für einen Betrug, da derjenige dann vorn vornherein die in Aussicht gestellte Leistung aufgrund Vermögenslosigkeit nicht erbringen konnte.



Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht


Wenn Ihre Frage beantwortet ist, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Sie akzeptieren meine Antwort durch Klicken auf das grüne Feld.


Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne.

Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin


Wenn Ihre Fragen beantwortet sind, bitte ich höflichst um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Geldsumme gind ja nicht an den bevollmächtigten, sondern an die Fa., die Fa. war nicht vermögenslos., hat zudem das beteilgte objekt erworben
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Es genügt, wenn der Betrag über den getäuscht wurde, einem Dritten zugewendet werden soll.

Es wird hier auf den Vorsatz ankommen, d.h. ob der Bevollmächtigte denn betrügen wollte, oder ob er das was passiert ist gar nicht beabsichtigt hatte.

Wenn es daran fehlt liegt auch kein Betrug vor.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

das heißt da der bevollmächtigte das geld nicht bekommen hat sondern die Fa. und zudem die wohnung gekauft wurde von der Fa. gar kein Betrug vorliegen kann, oder muss der bevollmächtige was nachweisen

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nein, man muss ihm den Betrug nachweisen.

Jeder gilt als unschuldig, bis ihm das Gegenteil bewiesen ist.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

außerdem wurde das was gekauft wurde auch noch modernisert, somit ist der wert der immobilie gestiegen, nur verkauft wurde das eben noch nicht

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

es scheint hier am Vorsatz zu fehlen, so dass hier kein Betrug gegeben ist.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
wie soll der angezeigte sich verhalten, polizei hat den angezeigten eingeladen zum revier, soll er auf was unbedingt achten bei vorsprechen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Bitte akzeptieren Sie die Antworten, die ich Ihnen gegeben habe, sonst ist eine weitere Antwort leider nicht möglich.

Kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nicht erlaubt.


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ein tipp oder so
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gerne aber leider müssen SIe zuerst akzeptieren.

Claudia Schiessl und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ihren tipp

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Im Zweifel schweigen und einen Anwalt beauftragen, der die Akte einsehen kann und dann mit dem Bekannten zusammen durchgehen kann.

Nur aus der Akte lässt sich ersehen, wie genau die Vorwürfe sind und nur dann lässt sich präzise darauf antworten, ohne sich selbst unnötig zu belasten.

Der Anwalt kann auch Anträge auf Einstellung stellen und ggf. mit dem Gericht die Sache vorher durchsprechen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

dankeschön

 

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr gerne

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