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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Habe folgendes Problem Meine Frau hatte mit Ihrem fr heren

Kundenfrage

Habe folgendes Problem
Meine Frau hatte mit Ihrem früheren Ehemann (1990 geschieden) ein Darlehen für
Auto und Möbel, das von keinem der beiden bedient worden ist. Meine Frau hat ca.1993 einen Offenbarungsbescheid abgeben, dass sie finanziell nicht in der Lage ist, für das
Darlehen aufzukommen. Aktuelle Situation ist nun folgende. Mein Frau und ich haben 1994 geheiratet und das bestehende Wohnhaus ist im Grundbuch auf mich eingetragen. Ferner habe ich aus meinen Mitteln ein weiteres Wohnhaus gebaut das derzeit wird und ebenfalls auf mich als Besitzer eingetragen wird. Desweiteren betreibe ich mehrere PV-Anlagen sowie einige Ferienwohnungen. Bei der Heirat haben wir Zugewinngemeinschaft vereinbart. Leider gibt der Gläubiger von 1990 keine Ruhe,
sodaß in unregelmäßigen Abständen von einem Inkassobüro Zwangsvollstreckung an meine Frau gerichtet werden, verbunden mit dem Hinweis daß der Gerichtsvollzieher
vorbeikommt. Der Forderungsbetragt beläuft sich derzeit auf ca.40000 Euro. Hinzufügen möchte ich noch, daß meine Frau als Haltagskraft ca. 500 Euro netto verdient. Wir haben noch eine gemeinsame Tochter, die noch in der Schule ist.
Wie soll ich mich in der Zukunft gegenüberdem Inkassobüro verhalten.
Was können Sie mir raten


wurden
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

da es sich offensichtlich um alte Verbindlichkeiten Ihrer Frau und deren ExmXXXXX XXXXXdelt, haften Sie hierfür nicht.

Soweit also alles Vermögen und Grundeigentum auf Ihren Namen steht, ist ein Zugriff nicht möglich.

Zu vermeiden sind gemeinsame Konten.

Die Gläubiger sind natürlich sofort zur Stelle, wenn Ihre Frau zu Vermögen kommt, wie etwa durch eine Erbschaft.

Insofern ist es ratsam, testamentarisch eine Regelung zu finden, Dies kann zum Beispiel dadurch realsiert werden, dass Sie Ihre Frau zur Vorerbin und die gemeinsame Tochter als Nacherbin bestimmen.

Überlegenswert könnte auch die Beantragung einer Privatinsolvenz für Ihre Frau sein.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen. Bitte fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu akzeptieren. Vielen Dank.
troesemeier und weitere Experten für Strafrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Habe leider den Zusatz "alles Vermögen auf Ihrem Namen steht" leider nicht ganz verstanden. Ich bin zwar im Grundbuch als Alleineingentümer eingetragen. Kann
die Bank meiner Frau verlagen, daß der Zugewinn des Wohnhauses, der seid 1994 aufgetreten ist, und meiner Frau bei z.B. einer Scheidung zur Hälfte zusteht, zur sofortigen od. Pfändung verlangen.
Desweiteren werden die beiden Einnahmen der Berufstätigkeit von meiner Frau und
mir beim Steuerberater addiert und als zu versteuerndes Einkommen zur Berechnung
als zu versteuerndes Einkommen herangezogen. Kann nun die Inkassobank
verlagen, daß durch die Zusammenveranlagung bei mir eingesparte Lohnsteuer nachgefordert werden kann?
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfragen wie folgt:

"auf Ihren Namen steht" meint das Alleineigentum. Das haben Sie richtig interpretiert.

Auf einen etwaigen Zugewinnsausgleichsanspruch kann kann derzeit niemand zugreifen, da ein solcher erst bei Scheidung, also Beendnigung des gesetzlichen Güterstandes geltendgemacht und damit auch erst fällig sein kann.

Außerdem kann niemand Ihre Frau zwingen, den Zugewinn geltend zu machen.

Auch ist es nicht möglich, eine getrennte steuerliche Veranlagung zu verlangen.

Einzig in der Privatinsolvenz könnte hinsichtlich der Ermittlung des pfändbaren Einkommens Ihre Frau so gestellt werden, als ob Sie in die Steuerklasse VI hätte.