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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 17049
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Bin gestern mit 1,4 promille Autogefahren. Meine frage nun

Kundenfrage

Bin gestern mit 1,4 promille Autogefahren. Meine frage nun was kommt auf mich zu?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Vorab: mit einem Disziplinarverfahren als Beamter müssen Sie leider rechnen.

 

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes liegt bei einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille (und aufwärts) eine Straftat wegen Trunkenheitsfahrt gemäß § 316 StGB vor.

 

Neben Punkten in Flensburg müssen Sie also leider mit einem Strafverfahren und damit einhergehend (je nach Vorstrafen) mit einer Geldstrafe sowie einem Entzug der Fahrerlaubnis und einer Sperre für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis rechnen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

wie lange wird die sperrzeit ca. sein? kann ich etwas dazu tun um diese zu verkürzen? Dies ist meine erste auffälligkeit im Straßenverkehr hab meine fahrerlaubnis seit 18 jahren habe weder punkte noch anderes.wie hoch wird die gelstrafe ausfallen bei einem netto verdienst von 1800€ wird miete und private krankenkasse noch vom netto gehalt

abgezogen für die höhe der Strafe?

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Sie müssen wir mit einer Sperrfrist zwischen 12 und 15 Monaten rechnen.

Dies ist der Grundsatz.

Die Sperrfrist kann auch auf Antrag auf bestimmte Fahrzeuge beschränkt werden (dieses ist insbesondere für Berufskraftfahrer wichtig) oder auch verkürzt werden.

Dieses ist beispielsweise dann der Fall, wenn sie unbedingt beruflich auf ihr Fahrzeug angewiesen sind und sich einsichtig zeigen.

Oft hilft für eine Reduzierung auch das freiwillige Anbieten einer MPU, sofern diese sowieso noch nicht durch das Gericht oder die zuständige Verkehrsbehörde festgesetzt worden ist.

Im Ergebnis kann ich Ihnen nur dringende anraten so schnell wie möglich zu reagieren und schnellstmöglich einen Fachanwalt für Verkehrsrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.

Die Miete und private Krankenkasse können Sie grundsätzlich nicht abziehen.

Ausgangslage ist ihr steuerliches Nettoeinkommen.

Ein Tagessatz errechnet sich, indem man dieses Nettoeinkommen durch 30 teilt,so dass in ihrem Fall ein Tagessatz einen Betrag in Höhe von 60 € ausmacht.

Da auch noch ein richterliches Ermessen im Spiel ist ist eine genaue Strafzumessung an dieser Stelle leider nicht möglich.

Erfahrungsgemäß liegt die Geldstrafe in solchen Fällen aber im Bereich zwischen 30 und 60 Tagessätzen.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag und alles Gute!

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244


Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Mit einem Disziplinarverfahren müssen Sie nur dann rechnen, wenn der Verstoß in Ausübung der Dienstzeit erfolgt ist.

Eine Alkoholfahrt im privaten Rahmen zieht kein beamtenrechtliches Disziplinarverfahren nach sich.

Ihnen drohen ansonsten ein Fahrverbot und ein Strafverfahren.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke Ihnen vielmals und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.