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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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Guten Tag. Ich habe (aus Geldnot) mehrere Handys (Wert je 200euro)

Kundenfrage

Guten Tag. Ich habe (aus Geldnot) mehrere Handys (Wert je 200euro) über das Internet (Kleinanzeigenportal) verkauft und somit 11, Anzeigen wegen Warenbetruges erhalten. Ich weiss, dass ich vorsätzlich gehandelt habe und ich bereue es stark! Ich war bei den Vorladungen bei der Polizei und habe alles gestanden. Jetzt warte ich auf die Reaktion der Staatsanwaltschaft. Ich habe noch keine Vorstrafen und ein reines Führungszeugnis. Ist es sinnvoll, dass ich mir einen Anwalt nehme oder bringt mir das in dem Fall nichts? Werden die Strafen alle einzeln angesetzt oder wird es eine sein? Was kann einem in etwa an Strafe erwarten? Achja, ich bin 22 und befinde mich zurzeit in einer Ausbildung.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Sie werden voraussichtlich nicht für jede Angelegenheit einzeln bestraft, sondern es wird nach dem Gesetz eine so genannte Gesamtstrafenbildung geben.

 

Es wird also eine Gesamtstrafe gebildet, die nach dem Gesetz aber niedriger liegen muss als wenn man alle einzelnen Strafen zusammenzählen würde.


Sie sollten sich unbedingt einen Fachanwalt für Strafrecht vor Ort nehmen. Dieser sollte zunächst eine Akteneinsicht beim zuständigen Gericht beantragen. Eine solche Akteneinsicht ist im Strafrecht grundsätzlich nur durch einen Rechtsanwalt möglich, weshalb sie bereits aus diesem Grund einen Kollegen vor Ort beauftragen sollten.

 

Nach Durchsicht der Akten sollten sie zusammen mit dem Kollegen die Verteidigungsstrategie abstimmen.

 

Dass sie nicht vorbestraft sind hat auf eine eventuelle Strafe natürlich deutliche Auswirkungen. Wegen der Anzahl der Fälle wird hier voraussichtlich eine Einstellung wegen Geringfügigkeit nicht mehr in Betracht kommen (diese sollte aber dennoch beantragt werden), sondern es wird voraussichtlich im Bereich einer leichten bis mittleren Geldstrafe liegen.







Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Die Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244











Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Kann ich mir einen Anwalt so einfach nehmen? Wie muss dieser bezahlt werden und kann ich Prozesskostenbeihilfe beantragen?
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:


Selbstverständlich können Sie sich einfach so einen Rechtsanwalt nehmen. Das können sie nicht nur, sondern sollten es auch. Ich würde es Ihnen also dringend empfehlen.

Die Vergütung des Rechtsanwalts richtet sich letztendlich nach dem Umfang der Tätigkeit und ist im Gesetz geregelt. Sofern Sie etwas über die genaue Höhe wissen möchten sollten Sie einfach einmal unverbindlich bei einem Kollegen vor Ort nachfragen.Grundsätzlich werden sie dann der Auftraggeber und der Anwalt würde auch gegen sie einen Vergütungsanspruch haben.


Prozesskostenhilfe gibt es im Strafrecht leider nicht zumindest nicht für sie als potentieller Angeklagter ( Prozesskostenhilfe gibt es im Strafrecht nur für Nebenkläger und so genannte Adhäsionskläger, was sie aber beides nicht sind).

Sie können einen Pflichtverteidiger bekommen aber nur dann, wenn zu erwarten ist, dass sie mindestens ein Jahr Freiheitsstrafe bekommen ( auch auf Bewährung). Dieses wird bei ihnen (aber zum Glück) voraussichtlich nicht der Fall sein.

Selbstverständlich können sie es einfach versuchen und einen entsprechenden Antrag stellen auf Beiordnung eines Pflichtverteidigers. Dieser Antrag wird aber voraussichtlich aus den oben genannten Gründen keinen Erfolg haben.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Mittwochnachmittag und alles Gute.

Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meine Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt