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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
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Ich hatte einen Untermieter, der jedoch mit Mietschulden in

Kundenfrage

Ich hatte einen Untermieter, der jedoch mit Mietschulden in Höhe von 320.- € ging. Somit verblieben wir mündlich, dass ich das Sofa und den kleinen Fernseher für die Forderung behalte.
Nun hat sich die Person umgebracht und die Angehörigen verlangen eine Herausgabe von den Sachen. Notfalls mit Polizei. Muss ich es zulassen?
Der Untermietvertrag war auch mündlich und beim versuch ihn los zu werden schrieb mir sein Anwalt, das der Untermietvertrag mündlich rechtens ist. Kann ja jetzt keinen Nachweis mehr erbringen wegen der an mich übergegangenen Sachen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:





Ich gehe davon aus, dass sie mit den Angehörigen die Erben meinen. Sollte nämlich das Sofa und der kleine Fernseher zum Zeitpunkt des Erbfalles (also zum Todeszeitpunkt) noch im Eigentum ihres Untermieters gewesen sein,so wäre das Eigentum hieran gem Paragraph 1922 BGB auf den/die Erben übergegangen.

 

 

 

In diesem Fall dürften die Erben auch die Herausgabe von ihnen gemäß Paragraph 985 BGB verlangen.

 

 

 

 

In diesem Fall müssten die Erben aber überhaupt nachweisen können, dass der Fernseher und das Sofa zum Zeitpunkt des Todes im Eigentum ihres Untermieters war.

 

 

 

 

Sollten die Erben dieses beweisen können, könnten sie lediglich noch den Gegenbeweis führen, dass der Untermieter das Eigentum an diesen Gegenständen aufgrund der Mietrückstände an sie übertragen hat. Dieses müssten sie aber beweisen können. Es handelt sich hier offensichtlich um eine mündliche Abrede, so dass sie diese nur beweisen können werden, wenn die Zeugen haben, wovon ich nach ihrer Schilderung nicht ausgehe.

 

 

 

Können die Erben also beweisen, dass der Untermieter zum Zeitpunkt des Todes Eigentümer dieser Gegenstände gewesen ist oder haben sie sogar gegenüber den Erben/Angehörigen schon angegeben, dass der Untermieter ursprünglich Eigentümer der Gegenstände war, so würde ich ihnen aufgrund der schlechten Beweislage aus ihrer Sicht anraten, die Gegenstände herauszugeben.

 

 









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Zwei Freunden von mir ist es bekannt, dass der Untermieter Schulden hatte und und somit zur Übergabe der Sachen kam. Zudem ist der Untermieter anfang Dezember ausgezogen und hatte die Sachen somit nicht mit genommen.

Langt dies´als Beweis?

Sonst bleibe ich auch noch auf den Mietschulden sitzen.

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.
vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Wie bereits gesagt ist auch eine mündliche Abrede wirksam. Sofern diese bewiesen werden kann (etwa durch Zeugen) ist eine solche Abrede genauso viel wert wie eine schriftliche Abrede.

Da sie also offensichtlich Zeugen dafür haben, dass ihnen der Untermieter die Gegenstände zur Begleichung der Mietschulden übertragen hat,können Sie die Herausgabe definitiv verweigern, da sich ja nachweislich Eigentümer geworden sind.


Ich hoffe ihre Nachfrage zu ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und alles Gute!


Bitte seien Sie auch so nett und akzeptieren sie noch kurz meiner Antwort. Sofern sie noch Verständnisfragen haben können sie natürlich gerne nachfragen.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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