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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
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habe beschluss erhalten vom staatsanwalt wegen trunkenheit

Kundenfrage

habe beschluss erhalten vom staatsanwalt wegen trunkenheit am steuer,soll heute abend mein führereschein bei der polizei abgeben.kann ich dagegen einspuruch einlegen ? muss ich den füherschein gleich abgeben ? polizei war schon zuhause,haben mich nicht angetroffen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:







Es kommt ganz genau darauf an, um was für einen "Beschluss" es sich hier handelt.

 

Handelt es sich um einen so genannten Strafbefehl (das würde ich für eher unwahrscheinlich halten, da ihnen dieser eigentlich von der Post und nicht durch die Polizei zugestellt wird), so könnten sie innerhalb von zwei Wochen ab Erhalt Einspruch einlegen.

 

Sollte es sich um einen förmlichen Gerichtsbeschluss handeln, so könnten sie hier ebenfalls innerhalb von zwei Wochen bei dem Gericht, welches diesen Beschluss erlassen hat, Beschwerde einlegen.

 

Da hier offensichtlich ein Zwangsmittel angeordnet wurde, hat die Beschwerde grundsätzlich so genannte aufschiebende Wirkung. Dieses bedeutet, dass der Beschluss bis zur Entscheidung über die Beschwerde nicht vollstreckt werden darf.

 

Etwas anderes gilt dann, wenn der Beschluss ausdrücklich mit der Anordnung einer sofortigen Vollziehung verbunden ist.

 

In diesem Fall sollte ein Antrag auf Aussetzung der sofortigen Vollziehung in Verbindung mit der Beschwerde gestellt werden. Bitte bedenken Sie aber auch, dass die Beschwerde begründet werden muss.

 

Sofern sie tatsächlich betrunken Auto gefahren sind, wird eine Beschwerde voraussichtlich keine Aussicht auf Erfolg haben.

 

Im Ergebnis würde ich Ihnen dringend anraten einen im Verkehrsrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag





Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

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