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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 5859
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Strafverteidigerin
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ragrass ist jetzt online.

die polizei auf anordnung der staatsanw.krefeld ihn daraus.begr ndung

Kundenfrage

die polizei auf anordnung der staatsanw.krefeld ihn daraus.begründung damals haftstrafe der noch offenen 204 tage bewährungswideruf.das war am 17.11.2010. mitte dez.bekommt er ein schreiben der staatsanw. krefeld in die jva bochum.änderung der vollstreckungsreihenfolge.therapie statt strafe kam an stelle nr.1 widerruf nr.2.immer im kontakt mit seinem anwalt,der zusagte sich darum zu kümmern,es passierte aber gar nichts!IMMER WIEDER SCHREIBT ER THERAPIEPLÄTZE AN;ER HAT AUCH 2 ZUSAGEN DOCH MAN RÄUMT IHM KEINE CHANCE EIN;EINEN SOZIALARBEITER ZU SPRECHEN:DER EINEN BERICHT AUF GRUND DER KOSTENZUSAGE ERSTELLEN MUß;SEIN ANWALT REDET;ABER REAGIERT NICHT;OBWOHL SCHON MEHRFACH GELD EINGEZAHLT WURDE;JETZT BOT MAN IHM SOGAR SEITENS DER JVA METADON AN;MIT DER BEGRÜNDUNG ER WÜRDE DOCH SOWIESO WIEDER RÜCKFÄLLIG WERDEN;UNGLAUBLICH!!!! GOTT SEI DANK LEHNTE ER AB!!!LETZTE WOCHE WAR ICH DANN BEI DER STAATSANW;KREFELD:VERSTAND ÜBERHAUPT NICHT WARUM MAN IHN FESTHIELT IN DER JVA!LAUT ÄNDERUNG DER VOLLSTRECKUNGSREIHENFOLGE WAR ER IN HAFT ;WO ER LT;STAATSANW;MÖNCHENGLADBACH IN THERAPIE SOLL! 204TG:BEWÄHRUNGSWIDERRUF STAND JA AN 2;STELLE! ICH BEKAM FOLGENDE BEGRÜNDUNG ZU HÖREN; ; DA ER IMMER SCHON STRAFFÄLLIG WAR ENTZOG MAN IHM DIE THERAPIE UND ALLE NOCH FOLGENDEN SACHEN;1VERHANDLUNG STEHT NOCH OFFEN MUß ER BIS ZUM SCHLUß IN DER JVA ABSITZEN! OBWOHL DIES IST SEINE ERSTE THERAPIE ER HAT DEMZUFOLGE NOCH NIE ABGEBROCHEN;WEIL MAN IHN LT; BESCHLUß AUS DER THERAPIE GEHOLT HAT GILT DIES ABER ALS ABBRUCH!BIS HEUTE IST ER NICHT RÜCKFÄLLIG GEWORDEN;ER MÖCHTE EIN GANZ NEUES LEBEN FÜHREN;SEINE LETZTE SOZIALPROGNOSE WAR MEHR ALS SUPER! SEIN ANWALT IST LEDIGLICH BEMÜHT DIE REIHENFOLGE DES BESCHEIDES ZU ÄNDERN;KANN MIR ABER NICHT EINMAL SAGEN;AB WANN DANN DIE 204TG;GERECHNET WERDEN;TAG DER INHAFTIERUNG 17.11.2010;ODER TAG DER ÄNDERUNG;;;;;BITTE HELFEN SIE UNS DAZU KOMMT ER IST 36JAHRE ALT UND VOR KURZEM STELLTE MAN EINE PARKINSON ÄHNLICHE ERKRANKUNG FEST!! im grunde ist er ein liebenswerter mensch,der eine chance verdient hat! aber hier hebt die eine staatsanw.das urteil der anderen auf! das kann niemals rechtens sein! bin mir nicht sicher,ob sie meinen kompletten text erhalten haben.hoffe sie entschuldigen meine schriftform,aber ich war einfach bemüht den sachverhalt verständlich zu schildern.vielen dank XXXXX XXXXX

gaby müllerschön
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Müllerschön,

In § 35 BtmG wurde vom Gesetzgeber bestimmt, dass Drogenabhängige anstatt eine Gefängnisstrafe abzusitzen, eine Therapie durchziehen können. Rechtliche Voraussetzung hierfür ist, dass die Strafe im Zusammenhang mit Drogen steht, oder die begangenen Taten der Drogenbeschaffung dienten.

Weiterhin dürfen bei keiner Einzelstrafe mehr als 2 Jahre bei Therapieantritt zu verbüßen sein.

Eine § 35 BtmG Therapie kann bei allen Drogen beantragt werden. Die Therapie muss nicht stationär erfolgen. Auch ambulante Therapien sind möglich.

wird eine stationäre Therapie abgebrochen, muss man zurück in den Strafvollzug.

 

Da die Voraussetzung nach Ihren Schilderungen vorliegen, ist unverständlich, dass der StA Mönchengladbach völlig zutreffend.

 

Die Zurückstellung der Strafvollstreckung kann mit Zustimmung des Gerichtes erfolgen. Diese Zustimmung sollte bei dem Gericht angefordert werden. Allerdings ist anzumerken, dass es sich bei der Entscheidung der Strafvollstreckungsbehörde um eine Ermessensentscheidung handelt, die nur dahingehend überprüfbar ist, ob die StA die gesetzlichen des Ermessens eingehalten hat.

 

Wenn der Beroffene die Strafvollstreckung angetreten hat, beginnt damit die Tilgung der Freiheitsstrafe. Immer noch möglich ist zudem die vorzeitige Entlassung und der anschließende Beginn einer Therapie.

 

Ich hoffe, Ihnen mit den Ausführungen behilflich zu sein und darf Sie bitten, die Antwort gemäß den Nutzungsbedingungen zu akzeptieren und zu bewerten. Bei Unklarheiten oder weiterem Klärungsbedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

[email protected]
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Müllerschön,

teilen Sie bitte mit, was einer Akzeptierung der Antwort entgegen steht. Gemäß den Nutzungsbedingungen ist eine kostenlose Rechtsberatung weder vorgesehen noch zulässig. Im Übrigen entspricht es dem Gebot der Fairness.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
sorry,aber soweit war ich auch.sie sprachen die mögliche entlassung an,zwecks therapie.bitte sagen sie mir was zu tuen ist,denn genau da liegt das problem!man arbeitet gegen eine entlassung,jedenfalls sta.krefeld!
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Müllerschön,

über die vorzeitige Entlassung wird vom Gericht (nicht von der StA), welches das Urteil gefällt hat, entschieden. Dieses kann die Entlassung mit Weisungen oder Auflagen, also z.B. die Aufnahme einer stationären Therapie, verbinden.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
kann dieses gericht auch im nachhinein §35 aufheben? denn sollte das nicht möglich sein,halten sie es für ratsam den richter in MG zu befragen,denn von dort kam das urteil.ist es dann unerheblich,wenn krefeld der zuständigkeitsbereich ist?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Müllerschön,

gem. § 35 BtMG muss das Gericht zustimmen. Verweigert dieses die Zustimung scheidet als logische Folge auch die Zurückstellung aus. Ob eine Zustimmung vorliegt oder nicht, müsste sich aus der Vollstreckungsakte ergeben, die der Anwalt des Verurteilten oder durch jeden anderen Rechtsanwalt zur Akteneinsicht anfordern kann.

Sie können auch versuchen, den Richter zu kontaktieren. Aber es ist fast ausgeschlossen, dass Sie auf diesem Wege Einzelheiten erhlaten. Ein Anwalt jedoch kann hier weiterhelfen.

Über die Zurückstellung oder vorzeitige Entlassung entscheidet immer das gericht, welches das Urteil erlassen hat, also das in Mönchengladbach.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Bitte das Akzeptieren und Bewerten nicht vergessen ! Danke !
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

teilen Sie bitte mit, was einer Akzeptierung der Antwort entgegen steht. Gemäß den Nutzungsbedingungen ist eine kostenlose Rechtsberatung weder vorgesehen noch zulässig. Im Übrigen entspricht es dem Gebot der Fairness.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Müllerschön,

haben Sie noch Nachfragen, die einer Akzeptierung entgegenstehenß

Mit feundlichen Grüßen

RA Grass
[email protected]

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