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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Strafrecht hier ein
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hallo, ich habe folgende Frage Im Jahr 2004 wurde ich wegen

Kundenfrage

hallo,
ich habe folgende Frage:
Im Jahr 2004 wurde ich wegen " schweren sexuellen Missbrauchs an Kindern" zu zwei Jahren Haft auf 4 Jahre Bewährung ausgesetzt verurteilt.
Die Bewährung ist abgelaufen ohne Beanstandungen und die Haftstrafe erlassen, auch seitdem sind keine Straftaten erfolgt.
Dabei ist zu erwähnen, dass ich in geordneten Verhältnissen lebe, seit 16 Jahren verheiratet bin und ansonsten nicht straffällig geworden bin.
Vorgestern erhielt ich ein Schreiben der Kriminalpolizei und wurde unter Androhung einer richterlichen Anordnung zur freiwilligen Abgabe einer Untersuchung zur Erfassung in der DNA-Analyse-Datei aufgefordert.
Ich erwäge dies abzulehnen, laut § 81g StPO bezieht sich die Abgabe der DNA-Analyse
nur für den Fall einer Verdächtigung, oder der Gefahr der erneuten Straftatbegehung.
Laut BVerfG, Beschluss vom 01.09.2008 - 2 BvR 939 / 08 wurde bereits eine richterliche Anordnung aufgehoben.
Desweiteren ist noch zu erwähnen das während meiner Bewährungszeit eine Gutachterliche Stellungnahme zu meinem Fall abgegeben wurde, die aussagt, dass keine weitere Straftaten erwartet werden, sowie Therapiemassnahmen nicht notwendig seien.
Dies wurde vom Richter bestätigt.
Noch zu erwähnen ist, dass es sich in meinem Fall nicht um eine Vergewaltigung oder irgendeine Form des Geschlechtsverkehrs handelte.
Meine Frage ist nun: Soll ich den Test machen oder ablehnen ?

Gruss, E.Wagner
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Wagner,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sofern sie nichts zu verbergen haben sollten sie den Test ruhig ablegen. Es ist richtig, dass nur bei einer Verdächtigung oder der Gefahr einer erneuten Straffbegebung ein solcher Gentest möglich ist.

Häufig finden aber so genannten Massentests statt in einer bestimmten Region. Durch einen Richter lässt es sich durchaus einfach begründen, dass in Bezug auf alle männlichen Bewohner dieser Region ein gewisser Verdacht besteht.



Zumindest urteilen viele und unterinstanzliche Gerichte so. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass ein Richter grundsätzlich frei in seiner Würdigung ist, zwar an das Gesetz gebunden ist, aber dennoch einen gewissen Ermessensspielraum hat. Dass man also beim Bundesverfassungsgericht landen würde wäre dieses ein sehr langer (und auch kostspieliger) Weg.



Sofern sie sich allerdings verteidigen wollen würde ich Ihnen dringend anraten einen Fachanwalt für Strafrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen. Insbesondere wenn in ihrer Region kein Massentests durchgeführt wird und es sich um eine Einzelfallentscheidung in Bezug auf ihre Person handelt, würde ich Ihnen schon anraten über einen Rechtsanwalt Widerspruch einzulegen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244




Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Wagner,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:



Sofern sie nichts zu verbergen haben sollten sie den Test ruhig ablegen. Es ist richtig, dass nur bei einer Verdächtigung oder der Gefahr einer erneuten Straffbegebung ein solcher Gentest möglich ist.

Häufig finden aber so genannten Massentests statt in einer bestimmten Region. Durch einen Richter lässt es sich durchaus einfach begründen, dass in Bezug auf alle männlichen Bewohner dieser Region ein gewisser Verdacht besteht.



Zumindest urteilen viele und unterinstanzliche Gerichte so. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass ein Richter grundsätzlich frei in seiner Würdigung ist, zwar an das Gesetz gebunden ist, aber dennoch einen gewissen Ermessensspielraum hat. Dass man also beim Bundesverfassungsgericht landen würde wäre dieses ein sehr langer (und auch kostspieliger) Weg.



Sofern sie sich allerdings verteidigen wollen würde ich Ihnen dringend anraten einen Fachanwalt für Strafrecht vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen. Insbesondere wenn in ihrer Region kein Massentests durchgeführt wird und es sich um eine Einzelfallentscheidung in Bezug auf ihre Person handelt, würde ich Ihnen schon anraten über einen Rechtsanwalt Widerspruch einzulegen.



Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Eine Akzeptierungspflicht besteht auch dann, wenn die Antwort Ihnen vom Ergebnis nicht zusagt. Die Zufriedenheit bedeutet vielmehr, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven [email protected]
Fax.0471/140244

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness , sondern ist auch Gegenstand der AGB, die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie auf das grüne Feld "akzeptieren" direkt unter meiner Antwort klicken.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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