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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 3513
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
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Wie hoch ist die Strafe beim Geldunterschlagung (ca.100000 ) Hilft

Kundenfrage

Wie hoch ist die Strafe beim Geldunterschlagung (ca.100000€)?
Hilft Selbsanzeige Strafmildernt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Darüber hinaus mache ich Sie darauf aufmerksam, dass eine kostenlose Rechtsberatung nach deutschem Recht unzulässig ist. Mit der Beantwortung Ihrer Anfrage auf dieser Plattform sind Sie zur Zahlung des von Ihnen ausgelobten Einsatzes verpflichtet, da insoweit ein Rechtsberatungsvertrag zustande gekommen ist. Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers wurden Sie ausdrücklich hingewiesen und diese wurden von Ihnen akzeptiert.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Der Strafrahmen der Unterschlagung nach § 246 StGB reicht von Geldstrafe bis Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

Wenn Ihnen die Sache allerdings anvertraut gewesen ist, so ist der Strafrahmen Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

Eine Selbstanzeige ist jedenfalls besonders dann als strafmildernd anzusehen, wenn bspw. die Ermittlungen Sie noch gar nicht als Beschuldigten ins Visier genommen haben.

Das Erfolgsunrecht ist nach Ihrem Vortrag allerdings nicht unbeträchlich hoch bei einem sechsstelligen Betrag.

Das wiegt auf jeden Fall schwer.

Was im Einzelnen strafzumessungserheblich ist, ergibt sich aus § 46 StGB. Hier geht es um einen Abwägungsvorgang der strafmildernden und der strafschärfenden Umstände der Tat.

Ohne einen Verteidiger werden Sie aber keine effektive Verteidigungsstrategie aufbauen können, so dass dies der erste Schritt wäre, den Sie unternehmen sollten.

Nach meiner Erfahrung wird es in Ihrem Fall darum gehen, eine Freiheitsstrafe (gleichwohl mit Bewährung) zu vermeiden.
Hier besteht allerdings auch die Möglichkeit einer Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft und dem Gericht, wenn Sie ein vollumfängliches Geständnis ablegen.
Dies im Einzelnen in die richtigen Bahnen zu leiten, wäre Aufgabe Ihres Verteidigers.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Wenn Ihre Anfrage beantwortet wurde, bitte ich meine Antwort zu akzeptieren. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button „Akzeptieren“ klicken.

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie meine Antwort bitte akzeptieren, um die Beratung abzuschließen. Dies erfolgt in der Weise, in dem Sie auf den grünen Button "Akzeptieren" klicken.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nach meiner Erfahrung wird es in Ihrem Fall darum gehen, eine Freiheitsstrafe (gleichwohl mit Bewährung) zu vermeiden.

Habe ich Sie richtig verstanden? Man bekommt keine Bewehrung, sonder man wird eingesperrt?
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nein, da haben Sie mich falsch verstanden. Bei Überwiegen der strafmildernden Umstände (vollumfängliches von Reue getragenes Geständnis, Ersttäter, Schadenswiedergutmachung, Bemühen, einen Ausgleich mit dem Geschädigten zu erreichen etc.) ist es wahrscheinlich, dass eine Freiheitsstrafe ausgeurteilt und die Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wird.

Dies ist allerdings nur eine mögliche Richtung. Eine reale Einschätzung lässt sich sowie so erst nach Akteneinsicht abgeben.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf Sie nunmehr bitten, meine Antwort zu akzeptieren.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie können jetzt akzeptieren. Die von Ihnen beschriebene Fehlermeldung soll nun nicht mehr auftauchen.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

es ist schon befremdlich, wenn Sie Rechtsrat in Anspruch nehmen, aber keine Vergütung hierfür zahlen.

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