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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

zu 224 stgb anklage der staatsanwaltschaft wurde zugelassen

Kundenfrage

zu §224 stgb

anklage der staatsanwaltschaft wurde zugelassen allerdings habe weder ich noch mein bwh eine anklageschrifft erhalten.

Was kann ich tun
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Bei § 224 StGB handelt es sich offensichtlich um den Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung.

Da es sich um ein sogenanntes Offizialdelikt handelt, wird von Amts wegen das Ermittlungsverfahren und Strafverfahren geführt. Es handelt sich insofern um kein Antragsdelikt, so dass eine etwaige Rücknahme der Anzeige zunächst keine Auswirkungen auf den Gang des Verfahrens hat.

Insofern können Sie nach Zulassung der Anklageschrift nicht mehr viel tun, außer umgehend weitwere Beweismittel/Zeugen zu benennen, die gegebenenfalls noch herangezogen werden können oder sollen.

Das Recht auf rechtliches Gehör könnte jedoch verletzt sein, wenn Sie vor Zulassung nicht die Möglichkeit hatten, sich zu äüßern.

Bitte stellen Sie eine Nachfrage, falls etwas unklar sein sollte.





Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Verändert von troesemeier am 27.10.2010 um 05:02 Uhr EST
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblicks über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Bei § 224 StGB handelt es sich offensichtlich um den Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung.

Da es sich um ein sogenanntes Offizialdelikt handelt, wird von Amts wegen das Ermittlungsverfahren und Strafverfahren geführt. Es handelt sich insofern um kein Antragsdelikt, so dass eine etwaige Rücknahme der Anzeige zunächst keine Auswirkungen auf den Gang des Verfahrens hat.

Insofern können Sie nach Zulassung der Anklageschrift nicht mehr viel tun, außer umgehend weitwere Beweismittel/Zeugen zu benennen, die gegebenenfalls noch herangezogen werden können oder sollen.

Das Recht auf rechtliches Gehör könnte jedoch verletzt sein, wenn Sie vor Zulassung nicht die Möglichkeit hatten, sich zu äüßern.

Bitte stellen Sie eine Nachfrage, falls etwas unklar sein sollte.





Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

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