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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
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Mustermann ist jetzt online.

Ich bin mit drogen lamgelegt worden,man hat mir was ins getr nk

Kundenfrage

Ich bin mit drogen lamgelegt worden,man hat mir was ins getränk gemacht,als ich nach zwei stunden wach wurde war meine hose unten,und drum herrum alles nass,es war ein scIch weishock,ich bin vöölig durch den wind weggelaufen,Habe es nie verarbeitet,bin auch nicht zum arzt oder polizei gegangen,ich habe versucht es zu verdrängen,war über ein dreiviertel jahr krank,und in eine klinik,Ich solte zum vaterschaftstest,er ist positiv,nun soll ich zahlen,gegen meinen willen frauen bekommen doch auch rechte,ich scheine keine zu haben,weil ich mich aus angst niemanden anvertrauen konnte
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

leider ist mir Ihre Fragestellung nicht 100%ig klar. Wenn ich Sie richtig verstehe, sollen Sie für einen Vaterschaftstest bezahlen, wollen dies jedoch nicht?

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
unter diesen umständen nicht,es ist gegen meinen willen geschehen,man hat mich benutzt und meine familie zerstört,ich bin seelich am ende,weil ich nichts mehr wiederlegen kann.Ich habe wut und hass,wenn Frauen soetwas passiert sind die regeln besser,ich weiss keinen rat mehr
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Selbstverständlich stehen Ihnen als Mann die gleichen Rechte zu wie einer Frau. Diese werden durch die Justiz grundsätzlich auch praktiziert, allerdings ist deren Durchsetzung mitunter schwierig.

Unterhaltszahlungen an das Kind, dessen biologischer Vater - Erzeuger - Sie sind, sind leider nicht vermeidbar. Denn das - unter welchen Umständen auch immer - gezeugte Kind ist an seiner Existenz unschuldig. Es ist daher zum Erhalt von Unterhalt berechtigt.

Allerdings kann in Ihrem Fall die Möglichkeit bestehen, dass Sie gegen die Mutter einen Anspruch auf Schadenseratz haben, und zwar in Höhe des gewährten bzw. zu gewährenden Kindesunterhalt.

Problematisch ist aber - da gebe ich Ihnen Recht - die Nachweisbarkeit der schädigenden Handlung durch die Kindesmutter. Nach der langen Zeit, die nunmehr verstrichen ist, wird diese vermutlich nicht mehr nachweisbar sein. Unmittelbar nach der Tat hätte möglicherweise noch die Möglichkeit bestanden, durch einen Bluttest den Nachweis eines KO-Mittels zu erbringen. Dies dürfte leider nicht mehr möglich sein. Daher werden Sie mit einer entsprechenden Einlassung in einem Unterhaltsprozess eher keinen Erfolg haben.

Vor diesem Problem stehen auch oft Frauen und Mädchen, die aus Scham oder Angst nach sexuellen Übergriffen nicht sofort eine Ambulanz aufsuchen, um die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen.

Es kann sich in Ihrem Fall empfehlen, einen Strafantrag bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu stellen. In Betracht kommt hier eine Vergewaltigung nach § 177 Abs. 1, 3 Nr. 2 StGB, da Ihr Widerstand durch ein "Mittel" überwunden wurde. Da hier eine Freiheitsstrafe von nicht weniger als 3 Jahren in Betracht kommt, werden die Ermittlungen dort aufgenommen. Dies bietet zumindest die theoretische - und für Sie kostenfreie - Möglichkeit, dass noch andere Beweismittel als Ihre Aussage aufgefunden werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken und geben bitte ein Bewertung ab.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)