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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Strafrecht
Zufriedene Kunden: 3166
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Strafrecht
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Anzeige wegen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Anzeige wegen Vergewaltigung von meiner Exfreundin bekommen. Diese soll angeblich im September 2007 stattgefunden haben. Ebenso behauptet diese Frau, dass das Kind zu diesem Zeitpunkt entstanden sein soll. Da wir aber genau zu diesem Zeitpunkt am Haus bauen waren und ich dies auch durch einige Fotos belegen kann auf denen meine Exfreundin lachend und strahlend zu sehen ist und mitarbeitet beim bauen und auch nicht den Anschein macht auf diesen Bildern das ihr etwas schreckliches angetan wurde. Wie relevant sind diese Bilder für das Ermittlungsverfahren und welche Beweise kann ich noch erbringen um mein eUnschuld zu beweisen. Ebenfalls haben wir Streit wegen Umgangsrecht da meine Exfreundin dies verhindert. Ich wollte daraufhin zum Anwalt und dies gerichtlich ferstlegen lassen, daraufhin äußerste meine Exfreundin nur, dass Sie mich dann wegen vergewaltigung anzeigen werde.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Strafrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Zunächst ist es so, dass Ihnen die Straftat nachgewiesen werden muss. Ich empfehle Ihnen hier dringend einen Rechtsanwalt zu beauftragen, der auch Akteneinsicht in die Ermittlungsakten nehmen kann und sodann ihr auch weitere Aussagen getroffen werden können, warum ihre Freundin meint, dass sie eine Straftat begangen haben sollen.

Grundsätzlich können Sie hier ihre Unschuld nur eingeschränkt nachweisen, was jedoch nicht so sehr problematisch ist, dass ihnen zumindest hier erstmal die Straftat nachgewiesen werden muss. Die von ihm bezeichneten Bilder sind zunächst lediglich ein Indiz dafür, dass die Straftat durch sie nicht begangen worden ist.

Ihre Ex Freundin hat vielmehr selbst eine Straftat begangen, indem sie hier bezüglich des Umgangsrechts und dem Verweis auf die Anzeige sodann eine Nötigungshandlung vorgenommen hat. Hier dürfte der entsprechende Tatbestand ohne weiteres erfüllt sein. Ebenfalls kann hier der Straftatbestand der falschen Verdächtigung erfüllt sein, wenn ihre Freundin die Straftat sich nur ausgedacht hat und die Anzeige als Druckmittel verwendet.

Hier könnte gegebenenfalls auch eine Gegenanzeige helfen, um ihre Glaubwürdigkeit zu untermauern.

Relevant könnte noch werden, wann tatsächlich der Zeugungszeitpunkt des hier wohl gemeinsamen Kindes gelegen hat. Dies könnte z.B. den behaupteten Tatzeitpunkt entkräften.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Also steht Aussage gegen Aussage. Will aber den mir vorgeworfenen Vorwurf so schnell es geht entkräften. Selbst beim Jugendamt bei der Unterhaltsberechnung habe ich es damals gesagt im Jahre 2009 dass meine Freundin sobald ich mei Kind sehen will sie mich anzeigen wird. Will eben keine Hauptverhandlung haben. Alles stützt sich nur auf die Aussage meiner Ex-Freundin.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ob eine Hauptverhandlung stattfinden wird oder nicht dürfte im Ermessen der Staatsanwaltschaft liegen. Sofern nur Aussage gegen Aussage steht und keine weiteren konkreten Indizien vorhanden sind, müssen sie sich keine Sorgen machen. Trotzdem würde ich an Ihrer Stelle die oben genannten Maßnahmen ergreifen.

viele Grüße