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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 3516
Erfahrung:  seit 16 Jahren Rechtsanwalt und Testamentsvollstrecker, so dass bereits Erfahrung mit steuerrechtlichen Mandaten besteht
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RAKRoth ist jetzt online.

Frage: ich war bis 2004/2005 Selbstständig das Geschäft lief

Kundenfrage

Frage: ich war bis 2004/2005 Selbstständig das Geschäft lief nimmer und ich musste es beenden. Da das Geld nicht reichte was ich verdiente , ging ich 2005 in die Schweiz arbeiten. Was hier in Deutschland noch geblieben ist sind Steuerschulden ungefähr 8000€. Die Ehe ging auch nach einer zeit in die Brüche. Hauptwohnsitz war dann in der Schweiz gewesen. Ich habe nichts mehr bekommen noch was gehört vom Finanzamt. Unterhalt für unsere Kinder hat Sie immer bekommen und jetzt auch noch. Vor ca. 1 Jahren bin ich wieder nach Deutschland gekommen, Arbeiten und habe hier meinen festen Wohnsitz. Jetzt hat mich meine geschiedene Frau angerufen, das Sie die Steuer gemacht hat und das Finanzamt ihr geschrieben hat das sie das Geld verrechnen mit der Steuerschuld was noch steht von 2005. Ich selbst habe nichts bekommen. Habe aber auch noch keine Steuer gemacht. Mir wurde mal gesagt das die schuld verjährt sei. Wie soll ich verhalten oder was kann ich machen jetzt ?

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet wird.

Grundsätzlich besteht bei Steueransprüchen eine Zahlungsverjährung von 5 Jahren, wobei die Verjährungsfrist mit Ablauf des Kalenderjahres beginnt, in dem der Steueranspruch fällig geworden ist.

Diese Frist kann jedoch durch eine Reihe von Maßnahmen unterbrochen werden, bspw.

- Mahnung,

- Vollstreckungsaufschub,

- Vollstreckungsmaßnahmen,

- Ermittlungen des Wohnsitzes oder ständigem Aufenthalt des Steuerpflichtigen.

Ob in Ihrem Fall die Einrede der Verjährung erhoben werden kann, ist nur durch Einsicht in die Steuerakte möglich und zu beurteilen.

Sie sollten daher einen Anwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Meistens steckt der Teufel im Detail.

Für weitere Fragen stehe ich über den Button „Experten antworten“ zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

K. Roth

- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

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