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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA; Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Ist die Geltendmachung der

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren! Ist die Geltendmachung der Reisekostenpauschale beschränkt auf eine bestimmte Kilometerzahl bzw. auf ein bestimmtes Verhältnis von tatsächlichen und pauschalen Kosten? Ab welcher Kilometerleistung wird die Pauschale nicht mehr anerkannt bzw. verlangt das Finanzamt die Angabe der tatsächlichen Kosten der Reise? Beispiel: Ein Unternehmer fährt in einem Jahr mit einem alten Golf 100.000 km und will eine Kilometergeldpauschale von 30.000 € geltend machen. Mit freundlichem Gruß Xxxxxx Xxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Eine Begrenzung gibt es für Arbeitnehmer, die nicht mit dem Fahrzeug an Ihren Arbeitsplatz gelangen. Dieser Betrag liegt bei EUR 4.500,-.

Gegenüber dem Unternehmen können Sie die betriebliche Nutzung des Fahrzeuges in Höhe von EUR 0,30 pro gefahrenen Kilomter abrechnen. Hilfreich ist natürlich ein Fahrtenbuch. Eine Begrenzung besteht hier nicht. Allenfalls kann das Finanzamt Nachweise fordern, dass Sie die Kilomter tatsächlich gefahren sind.

Neben dem Kilomtergeld können Sie gegenüber dem Unternehmen auch Verpflegungskosten als Reisekosten geltend machen.

Dauer der AbwesenheitPauschale
bis 8 Stundenkeine
8 bis 14 Stunden6 €
14 bis 24 Stunden12 €
24 Stunden24 €

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,


meine Frage bezieht sich ausschließlich auf die Kilometerpauschale, die der Unternehmer geltend machen will. Gibt es hierbei eine Beschränkung?


Ihre bisherige Stellungnahme ist nicht eindeutig. Wer ist "Sie", der Arbeitnehmer oder der Unternehmer? Es geht auch nicht um das Verhältnis zum Unternehmen, sondern der Unternehmer, das Unternehmen will gegenüber dem Finanzamt die Kilometerpauschale unbeschränkt geltend machen.


Kann also mein Beispielunternehmer die 90.000 km geltend machen, die er auch tatsächlich gefahren ist und die er auch nachweisen kann?


MfgF

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Der Unternehmer macht als Privatperson gegenüber seinem Unternehmen die Kilometerpauschale geltend. Dies wird von dem Unternehmen erstattet. Das Unternehmen wiederum macht die Kilomterpauschale steuerlich geltend. Eine Beschränkung besteht hier nicht, zumal die tatsächlichen Kosten höher liegen dürften.

Danach rechnet der Unternehmer als Privatperson sein Kfz gegenüber dem unternehmen ab. Ohne eine solche Abrechnung kann das Unternehmen die anfallenden Kosten nicht bei dem Finanzamt geltend machen.

Ist das Fahrzeug hingegen Betriebsvermögen können daher statt der tatsächlichen Kosten auch die pauchalen Kosten in Höhe von EUR 0,30 pro Kilometer gegenüber dem Finanzamt steuermindernd geltend gemacht werden. Allerdings findet dann auch eine Besteuerung der privaten Nutzung des Fahrzeuges statt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wäre für eine positive Bewertung dankbar.

Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung dankbar.

Vielen Dank und beste Grüße!

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt!


Ich bitte noch um etwas Geduld, weil ich die Frage auch noch anderweitig prüfen lasse. Sobald die weitere Stellungnahme eingegangen ist, werde ich unverzüglich den Beratungsvorgang mit Ihnen abschließen.


MfgF

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke für die Rückmeldung.

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