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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 26369
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang für Steuerrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Morgen ich habe im Jahr 2005 in Östereich ein Arbeitsrechtprozess

Kundenfrage

Guten Morgen ich habe im Jahr 2005 in Östereich ein Arbeitsrechtprozess gewonnen nun will
Das Finanzamt von mir die Einkommenssteuer nachgezählt bekommen rückwirkend bis zum
Jahr 2005 ????
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen ob Sie 2005 einen Wohnsitz in Deutschland hatten (auch nur für einen Teil des Jahres).

Haben Sie die Zahlung 2005 in Österreich versteuert?


Wird Ihnen von Seiten des Finanzamts in irgend einer Form Steuerhinterziehung oder leichtfertige Steuerverkürzung vorgeworfen?


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja 2005 habe ich in Deutschland gewohnt ,
Aber ich hatte dort einen Nettovertrag und darauf belief sich die Klage ....
Das Finanzamt wirft mir Steuerhinterziehung vor deshalb haben sie alle Steuerbescheide neu angesetzt ...ab 2005
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ihnen Steuerhinterziehung vorzuwerfen ist auch der einzige Weg die Festsetzungsverjährung des § 169 AO zu umgehen.

Denn die sog. Festsetzungsverjährung, nach deren Ablauf eine (Lohn-)Steuerfestsetzung, ihre Aufhebung oder Änderung nicht mehr zulässig ist, beträgt 4 Jahre, bei hinterzogenen Steuern 10 Jahre und bei leichtfertig verkürzten Steuern 5 Jahre.

Die Festsetzungsfrist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist bzw. mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Lohnsteueranmeldung eingereicht wird.

Wenn Sie also den Vorwurf der Steuerhinterziehung entkräften können, können Sie die Steuerfestsetzung umgehen. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn Sie in Österreich Steuern abgeführt haben und daher gedacht haben in Deutschland keine Erklärung stellen zu müssen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



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