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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 26376
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang für Steuerrecht
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RASchiessl ist jetzt online.

ich habe eine Reechtsschutzversicherung mit Zusatz Trennungsunterhalt.

Kundenfrage

ich habe eine Reechtsschutzversicherung mit Zusatz Trennungsunterhalt. Kann mein Anwalt, der von mir die Police erhalten hat, das Geld bei mir einklagen, obwohl er bisher diese Rechnung nicht bei der Versicherung geltend gemacht hat? Außerdem hat er mit den gleichen Unterlagen noch einmal eine Trennungsunterhaltsberechnung aufgestellt, mit dem gleichen Ergebnis. Darf er diese zu den gleichen Kosten abrechnen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Auch wenn Sie dem Anwalt die Police Ihrer Rechtsschutzversicherung übergeben haben, so bleiben Sie als Mandant weiterhin Kostenschuldner der Anwaltsrechnung. Das bedeutet, der Anwalt kann Sie trotz Rechtsschutzversicherung verklagen.

Ihre Rechtsschutzversicherung ist Ihnen gegenüber verpflichtet Sie von den Anwaltskosten im Rahmen des Versicherungsumfangs freizustellen, also Ihnen gegenüber die geschuldeten Anwaltskosten zu bezahlen.

Wenn er zwei Unterhaltsberechnungen in derselben Angelegenheit durchgeführt hat, so darf der Anwalt sie nur als eine Angelegenheit einmal abrechnen.

Eine Ausnahme ergibt sich nur dann wenn zwei verschiedene Aufträge vorliegen. Also wenn Sie nach der ersten Berechnung das Mandat gekündigt haben und den Anwalt dann nochmals für die zweite Berechnung beauftragt hatten.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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