So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an rebuero24.
rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 3079
Erfahrung:  Rechtsanwalt Erstes und Zweites jur. Staatsexamen
30639152
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuerrecht - Anwälte hier ein
rebuero24 ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe mit meiner neuen Lebensgefährtin ein

Kundenfrage

Guten Tag,

ich habe mit meiner neuen Lebensgefährtin ein Grundstück (50/50) erworben und wir beabsichtigen dies zu bebauen. Die Bank stimmt einer Aufnahme ihrer Person in den Darlehensvertrag jedoch nicht zu, so dass ich alleine im Darlehensvertrag genannt bin, wir aber beide im Grundbuch und beide im Notarvertrag/Kaufvertrag.

Da es sich hier natürlich nicht um eine Schenkung handeln soll, ich nichts desto trotz alles zuunächst vorfinanziere, auch den Grundstückskaufpreis ihres Anteils, beabsichtige ich nun folgendes:

1. Es wird einen Darlehensvertrag zwischen meiner LG und mir geben, woraus hervorgeht, dass, diese mir grundsätzlich die Hälfte aller Ausgaben schuldet, die für die Entstehung des Hauses notwendig sind, da ihr ja auch entsprechend hälftig alle Werte zugehen.

2. Um die Nicht-Schenkung zu unterstreichen, sollte sie in allen größeren Verträgen ebenfalls als Auftraggeber genannt sein, z. B. im Bauvertrag mit dem Generalunternehmer etc. Weiterhin sollte sie mir m. E. eine Vollmacht erteilen, in Ihrem Namen Geschäfte im Rahmen der Gestehung zu tätigen bis zu einer gewissen Höhe.

3. Die so entstehende Summe der Ausgaben ist von ihr in monatlichen Raten an mich zu bezahlen, wobei ich nicht unbedingt Bezug auf meine Hypothekendarlehen nehmen möchte, da ich auch Eigenkapital mit einbringe etc., es soll also ein separates Annuitätendarlehen an sie sein, mit angemessenem Zinssatz und einer Tilgungsrate.

4. Sollte sie ihren Zahlungsverpflichtungen dauerhaft nicht nachkommen, habe ich das Recht den Vertrag zu kündigen und ihren Anteil zurückzuerwerben, und zwar zu dem Preis, den sie bis dahin getilgt hat zzgl. etwaiger Werte, die nachweislich sie bis dahin eingebracht hat.

Kann ich das so machen? Wichtig ist für mich, dass dies vom Fiskus nicht als Schenkung ausgelegt wird, was es ja definitiv nicht ist. Und auch, dass im Falle einer ausserordentlichen Kündigung des Darlehensvertrags meinerseits und einem damit verbundenen Rückkkauf bzw. Pfändung dies umgekehrt auch nicht als Schenkung an mich ausgelegt wird.

Wie schätzen Sie dies ein?

Viele Grüße
DH
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

grds. ist die von Ihnen gewählte Vorgehensweise möglich. Wichtig ist dabei, dass die entsprechenden Beträge von der Lebensgefährtin auch tatsächlich und nachweisbar gezahlt werden und die Lebensgefährtin ihrem Anteil nach an alle Kosten und Vorhaben beteiligt wird.

Sie könnten theoretisch auch eine GbR bilden und darin die Beträge verschmelzen, was aber nicht unerheblichen steuerlichen Aufwand bedeuten würde. Insofern wäre die von Ihnen genannte Lösung durchaus möglich.

Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung und hoffe, Ihnen zunächst hilfreich geantwortet zu haben und freue mich auf Ihre Akzeptierung.
rebuero24 und weitere Experten für Steuerrecht - Anwälte sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Joachim,

am liebsten würde ich Ihnen den Vertragsentwurf zukommen lassen, so dass Sie ihn überprüfen könnten. Mit welchen Kosten wäre das für mich verbunden?

VG
DH
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Herzlichen Dank für Ihre Akzeptierung. Senden Sie mir den Entwurf einfach unverbindlich per Email zu. Sie erhalten dann ein Angebot.

Viele Grüße

Ähnliche Fragen in der Kategorie Steuerrecht - Anwälte