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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 882
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Was hei t Kleinunternehmen nach 19 UStG

Kundenfrage

Was heißt Kleinunternehmen nach § 19 UStG ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

 

Kleinstunternehmer sind Unternehmer, deren Umsatz im vorangegangenen Jahr nicht mehr als € 17.500.- überschritten hat und deren Umsatz im jeweils aktuellen Jahr nicht € 500.000.- überschreiten wird.

 

Als Kleinstunternehmer sind Sie grundsätzlich nicht berechtigt, für entgeltliche Lieferungen oder andere Leistungen die Sie erbringen, Umsatzsteuer zu berechnen. Für den Empfänger bedeutet das, dass er abhängig vom Umsatzsteuersatz, der für die von Ihnen erbrachte Lieferung oder Leistung im Regelfall gilt, 19 % oder 7 % Umsatzsteuer spart. Sind ihre Kunden in der Hauptsache Endverbraucher und Sie Kleinstunternehmer, verschafft Ihnen deshalb die Kleinstsunternehmerregelung einen Wettebewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmern, die zum Ausweis der Umsatzsteuer verpflichtet sind.

 

Dafür entfällt bei Ihnen das Recht zum Vorsteuerabzug, sie können also als Kleinstunternehmer nicht die Umsatzsteuer, die Ihnen andere Unternehmer für Lieferungen oder Leistungen an ihren Betrieb berechnen, als Vorsteuer abziehen.

 

Hier besteht allerdings die Möglichkeit, eine Option zur Umsatzssteuer durch rechtlich bindende Erklärung gegenüber dem zuständigen Finanzamt zu ziehen, um das Recht zum Vorsteuerabzug zu erhalten. Dann sind Sie aber auch zum Ausweis der Umsatzsteuer für die Dauer von mindestens fünf Jahren gemäß § 19 Abs.1 und 2 Umsatzsteuergesetz verpflichtet.

 

Von dieser Möglichkeit sollten Sie nur dann Gebrauch machen, wenn ihr Unternehmen in der Hauptsache entgeltliche Lieferungen oder Leistungen an andere Unternehmer erbringt. In diesem Fall wirkt sich die von Ihnen berechnete Umsatzsteuer als Kostenfaktor für den beziehenden Unternehmer nicht aus, wenn der Unternehmer an den Sie liefern oder leisten, selbst zum Vorsteuerabzug berechtigt ist. Er kann hier nämlich die von Ihnen berechnete Umsatzssteuer mit der Umsatzsteuer, die er dem Endverbraucher berechnen muss, saldieren.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter bitte ich höflich darum, meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sis das grüne

Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 20.01.2011 um 04:08 Uhr EST
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

 

Kleinstunternehmer sind Unternehmer, deren Umsatz im vorangegangenen Jahr nicht mehr als € 17.500.- überschritten hat und deren Umsatz im jeweils aktuellen Jahr nicht € 500.000.- überschreiten wird.

 

Als Kleinstunternehmer sind Sie grundsätzlich nicht berechtigt, für entgeltliche Lieferungen oder andere Leistungen die Sie erbringen, Umsatzsteuer zu berechnen. Für den Empfänger bedeutet das, dass er abhängig vom Umsatzsteuersatz, der für die von Ihnen erbrachte Lieferung oder Leistung gilt, 19 % oder 7 % der Anschaffungskosten spart. Sind ideshalb ihre Kunden in der Hauptsache Endverbraucher und Sie Kleinstunternehmer, verschafft Ihnen die Kleinstsunternehmerregelung einen Wettebewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmern, die zum Ausweis der Umsatzsteuer verpflichtet sind.

 

Dafür entfällt bei Ihnen das Recht zum Vorsteuerabzug, sie können also als Kleinstunternehmer nicht die Umsatzsteuer, die Ihnen andere Unternehmer für Lieferungen oder Leistungen an ihren Betrieb berechnen, als Vorsteuer abziehen.

 

Hier besteht allerdings die Möglichkeit, eine Option zur Umsatzsteuer durch rechtlich bindende Erklärung gegenüber dem zuständigen Finanzamt zu ziehen, um das Recht zum Vorsteuerabzug zu erhalten. Dann sind Sie aber auch zum Ausweis der Umsatzsteuer für die Dauer von mindestens fünf Jahren gemäß § 19 Abs.1 und 2 Umsatzsteuergesetz verpflichtet.

 

Von dieser Möglichkeit sollten Sie nur dann Gebrauch machen, wenn ihr Unternehmen in der Hauptsache entgeltliche Lieferungen oder Leistungen an andere Unternehmer erbringt. In diesem Fall wirkt sich die von Ihnen berechnete Umsatzsteuer als Kostenfaktor für die beziehenden Unternehmer nicht aus, da diese im Regelfall selbst zum Vorsteuerabzug berechtigt sind. Diese können nämlich die von Ihnen berechnete Umsatzsteuer mit der Umsatzsteuer, welche die Unternehmer dem Endverbraucher für eigene Lieferung oder Leistungen berechnen müssen, saldieren

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für Anschlussfragen gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter bitte ich höflich darum, meine Rechtsberatung zu bezahlen, indem Sis das grüne

Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 23.01.2011 um 16:14 Uhr EST
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

haben Sie meine Antwort erhalten?

 

Wenn nicht, dann benachrichtigen Sie mich bitte darüber.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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