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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Zufriedene Kunden: 887
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
25551084
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Steuerrecht - Anwälte hier ein
K. Severin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mein Problem bereits

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mein Problem bereits heute dem RA Schiessl dargelegt. Nun habe ich mich noch einmal mit meiner jetztigen Frau beraten und die hat mir den Tipp gegeben, dass es ja so gelaufen ist, dass der Steuerberater die ganzen Untelragen von mir vorliegen hatte, diese aber nicht abgeben wollte, da er meinte das die Unterlagen nicht vollständig wären. Wäre es nicht die Pflicht des Steuerberaters gewesen, wenigstens die vorhandenen Unterlagen einzureichen? Abgesehen davon, dass es vielleicht ein Grund wäre, den Steuerberater aufgrunddesssen zu verklagen, wäre das nicht eine Begründung (ich war ja bemüht und auch im Glauben soweit alle Unterlagen eingereicht zu haben, aber ich wurde immer nur hingehalten...) um Einspruch einzulegen? Meiner Meinung nach habe ich nicht grob fahrlässig gehandelt.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen


Andreas Schlautmann
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuerrecht - Anwälte
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Schlautmann,

 

gern beantworte ich ihre Frage wie folgt:

 

Wenn ihr Steuerberater die vorhandenen Unterlagen nicht der Steuererklärung beigelegt hat und infolge dessen eine zu hohe Steuerfestsetzung gegen Sie erfolgt ist, können Sie den Steuerberater wegen vorsätzlicher Verletzung des Geschäftsbesorgungsvertrags mit diesem in Höhe der Differenz zwischen der festgesetzten Steuer und der Steuer, die bei Einreichung der Unterlagen festgesetzt worden wäre, auf Schadensersatz in Anspruch nehmen. Den Schaden können Sie direkt bei der Berufshaftpflichtversicherung des Steuerberaters geltend machen. Der Steuerberater ist verpflichtet, Ihnen den Namen und den Firmensitz seiner Berufshaftpflichtversicherung mitzuteilen. Unterlässt er dies, können Sie ihn auf Auskunft zivilrechtlich aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag verklagen.

 

Sollte im Rahmen der Steurerbescheide oder die Steuerbescheide wegen Nichteinreichung der Unterlagen die Steuer/n zu hoch festgesetzt worden sein, dann hängen die Erfolgsaussichten eines Einspruchs von folgenden ab: Gemäß § 91 AO sind Sie als Beteiligter im Besteuerungsverfahren zur Mitwirkung bei der Ermittlung des Sachverhalts verpflichtet. Sie kommen nach dieser Bestimmung ihrer Mitwirkungspflicht dadurch nach, das Sie die für die Besteuerung erheblichen Tatsachen vollständig und wahrheitsgemäß offenlegen und die Ihnen bekannten Beweismittel angeben. Dies gilt insbesondere im Rahmen der Verpflichtung zur Abgabe von Steuererklärungen. Vor diesem Hintergrund hätten Sie die Unterlagen von Steuerberater herausverlangen und selbst den FA vorlegen müssen. Nur wenn der Steuerberater die Unterlagen nicht freiwillig herausgegeben hat und Sie fristbedingt die Steuererklärungen abgeben mussten ohne deshalb die Unterlagen einreichen zu können, könnten Sie die Steuerfestsetzung mit dem Einspruch anfechten, weil Ihnen dann die Einreichung der Unterlagen ohne eigenes Verschulden unmöglich gewesen ist.

 

Ich hoffe damit ihre Frage beantwortet zu haben und stehe Ihnen für eine Anschlussfrage gegebenenfalls gern zur Verfügung.

 

Weiter darf ich Sie höflich um Bezahlung meiner Rechtsberatung bitten, indem Sie das grüne Feld "Akzeptieren" anklicken.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt



Verändert von K. Severin am 13.01.2011 um 09:23 Uhr EST
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schlautmann,

 

es tut mir Leid, Ihnen keine andere Rechtsauskunft geben zu können.

 

Ich möchte Sie aber trotz dem bitten, die Frage durch Akzeptierung zu schließen. "Zahlen bei Zufriedenheit" bedeutet nicht, das eine Zahlung nur dann erfolgen soll, wenn die Antwort dem Interesse des Fragestellers entspricht, sondern, dass bei einer objektiv zutreffenden Antwort eine Zahlung erfolgt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schlautmann,

 

behalten Sie ihren hohen Einsatz und freuen Sie sich darüber.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

K. Severin

Rechtsanwalt

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