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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuererklärung
Zufriedene Kunden: 1457
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht / 3 Jahre Leitung Beratungsstelle eines Lohnsteuerhilfevereines
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RainNitschke ist jetzt online.

Hallo und guten Abend, meine Frage betrifft die Einkommensteuererkl rung

Kundenfrage

Hallo und guten Abend,
meine Frage betrifft die Einkommensteuererklärung ..
Nachdem mein Mann 2009 in Rente ging, haben wir die Steuerklassen 2010
von IV/IV in III/V geändert.
Ich gehe noch ganztags arbeiten habe dswg. die III.
Ich habe in der Erklärung den Paschbetrag gewählt -
Mein Mann hatte viele Ausgaben für Brille, Medikamente usw.
hatte aus diesem Grund als Werbungskosten nicht seinen Pauschbetrag von 102€
gewählt. Unser Finanzamt hat seine erhöhten Werbungskosten nicht anerkannt - sondern den Pauschbetrag genommen. Müssen wir das akzeptieren??
Für 2012 und alle Folgejahre möchte Schäubles Amt 4 Vorauszahlungen von je 309€
müssen wir das zahlen??
Meine neue Steuerkarte 2012 hat mich automatisch wieder in die IV gestuft.
Wass muss ich beachten, wenn ich weiter arbeiten gehe - mein 65-jähriger Mann jedoch zu Hause bleibt.
herzliche Herbstgrüße aus Schwedt
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Steuererklärung
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

Medikamente, Brille und ähnliche Aufwendungen sind keine Werbungskosten, die den Pauschbetrag ggf. übersteigen. In diesem Fall handelt es sich um außgergewöhnliche Belastungen. Das Finanzamt prüft dann jedoch anhand Ihrer Einkommen, ob Ihnen diese Belastung zumutbar ist.

 

Anbei zu dem Thema ein interessanter Link: http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/stspab0006.htm

 

Den Pauschbetrag für die Werbungskosten in Höhe von 102,00 EUR können Sie daher unabhängig von den außergewöhnlichen Belastungen eintragen. Die Bewertung des Finanzamtes war also insofern korrekt.

 

Gegen die Feststezung der Vorauszahlung können Sie ebenfalls Einspruch einlegen, wenn Ihnen der Betrag zu hoch erscheint. Da Sie eine Nachzahlung hatten, hat das FA jedoch die Vorauszahlung anhand der Nachzahlung berechnet, so dass Sie im nächsten Jahr nicht mehr so viel nachzahlen müssen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass Sie die Vorauszahlung auch leisten müssen, wenn das Einspruchsverfahren noch läuft, da der Einspruch keine aufschiebende Wirkung hat. Das gilt auch für die Nachzahlung, die Sie zu leisten haben! Versäumen Sie die Frist, kann das FA von Ihnen Säumniszuschläge verlangen, die das FA auch nicht erstattet, sollte der Bescheid für Sie positiv ausfallen.

 

Wenn Sie weiterhin die Steuerklasse III haben möchten, sollten Sie sich ebenfalls mit dem Finanzamt in Verbindung setzen. Vielleicht ist dort nur ein Fehler unterlaufen. Wichtig ist dabei zu wissen, dass mittlerweile die Finanzämter für die Steuerklassen zuständig sind und nicht mehr die Gemeinden :

 

http://www.konz-steuertipps.de/konz/news/Steuerklassen-2011-Finanzamt-ist-fuer-Aenderungen-zustaendig.html?id=444

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke
Rechtsanwältin (Steuern)

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

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