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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Steuern
Zufriedene Kunden: 1468
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Steuerrecht
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Ich habe mich im April 2016 von meinem Mann scheiden lassen

Beantwortete Frage:

Ich habe mich im April 2016 von meinem Mann scheiden lassen

Meine Anwältin hat eine Abfindung von 37.500€ für mich ausgehandelt. Allerdings habe ich das Geld nicht auf ein Schlag bekommen. Kurz nach der Scheidung 20.000€ und im Dez. 2016 10.000€ und die restlichen 7.500€ würde ich ende diesen Jahres bekommen. Zum Zeitpunkt der ersten Bezahlung habe ich noch gearbeitet(1.600€ Netto) bis August 2016. Seit dem bin ich arbeitslos,aber beziehe keinerlei Einkünfte. Von dem Geld ist auch nichts mehr leider übrig geblieben. Mein Ex-Mann will nun eine Steuererklärung für 2016 und 2017 machen und seine Abfindung steuerlich absetzen. Er meint,das er 3.500€ für 2016 zurückbekommen wird. Allerdings hätte es dann für mich Konsequenzen. Ich habe noch nie eine Steuererklärung gemacht und müsste somit auch eine machen oder bzw. würde ich Probleme mit dem Finanzamt bekommen,da ich die Bezahlungen nicht versteuert habe(Steuerhinterziehungen und Bußgelder). Leider hat mich damals niemand dazu aufgeklärt während der Scheidung. Jetzt wriß ich nicht mehr weiter. Bitte helfen Sie mir. Mit freundlichen Grüßen *****

Gepostet: vor 24 Tagen.
Kategorie: Steuern
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 24 Tagen.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Geht es bei der Abfindung nur um den Ehegattenunterhalt oder wurde auch der Zugewinnausgleich mitgeregelt? Ich frage, da Ihr Ex- Ehemann nur den Teil für den Unterhalt steuerlich berücksichtigen lassen kann. Nach Ihrer Ergänzung erläutere ich Ihnen die weitere Vorgehensweise. Grundsätzlich müssen Sie aber aktuell keine Angst habe, dass Sie sich strafbar gemacht haben.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Also das Geld ist eigentlich ein Zugewinnausgleich. Denn in meiner Ehe war ich die meiste Zeit über Hausfrau. In der gemeinsamen Zeit haben wir zwei Bausaparverträge gehabt,die er sich hat auszahlen lassen und damit einen Kredit für eine Immobilie genommen. Meine Anwältin hat den Wert von allem berechnet und mir diese Summe eingefordert. Sein Einkommen ist nicht gerade hoch gewesen und daher war nie die Rede von Unterhalt,sondern eher der Wert der Immobilie und das ausgezahlte Geld einfach nach Abzügen in zwei geteilt wird(mein Anteil). Jetzt droht er mir,dass wenn er eine Steuererklärung macht, um seine 3.500€ zurückzubekommen, ich mich strafbar mache und finanzielle Probleme bekommen werde. Außer ich stimme zu das er von den restlichen 7.500€ die er bis Ende des Jahres noch zahlen muss, die 3.500€ abzieht und nix mehr bei seiner Steuererklärung erwähnen wird. Ich bin total am verzweifeln, da ich finanziell schon total in den Miesen bin und mein Freund mich mitunterhält. Hab ein Foto vom Ausgleich mitgeschickt
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 24 Tagen.

Vielen Dank für Ihren Nachtrag!

Ihr Ex-Mann kann von dem Geld rein gar nichts absetzen. Er sollte sich dringend von einem Steuerberater beraten lassen, bevor er Ihnen droht. Der Fall, den Ihr Ex anspricht, käme zur Anwendung, wenn er Ihnen Unterhalt gezahlt hätte. Dann hätte er diesen steuerlich geltend machen können und Sie hätten diesen versteuern müssen. Das hätten Sie aber nur gemusst, wenn Ihnen Ihr Exmann zugesichert hätte, Ihnen die Nachteile auszugleichen, die Ihnen dadurch entstehen - also die Steuer und ggf. Krankenversicherungsbeiträge. Ihr Vergleichstext ist jedoch eindeutig!

Gezahlten Zugewinn kann er nicht absetzen. Wenn er die Kosten auf die oben genannte Art doch geltend macht, dann macht er sich strafbar! Es ist gelinde gesagt eine Frechheit, wie Ihr Ex mit Ihnen umgeht. Fordern Sie ihn schriftlich auf, Sie künftig nicht mehr zu belästigen oder zu bedrohen.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antworten. Ich muss noch mal sicher gehen bevor ich meinem Ex antworte.
Also der Sachverhalt ist somit eindeutig,ja? Ich habe nichts zu befürchten, das ich was falsch gemacht habe. Denn ich habe nicht vor eine Steuererklärung zu machen.
So wie ich aus Ihrem Text entnehmen kann, kann er nichts von diesem Geld absetzen und somit muss ich nicht befürchten das das Finanzamt mich für dieses Geld zur Kasse bittet. Ist das so korrekt? Im Grunde lass ich Ihn tun was er will, da ich für mich keine Konsequenzen befürchten muss. Dann verlange ich meine geplante restliche Summe von ihm und lass mich nicht mehr diesbezüglich einschüchtern. Denn ohne rechtlichen Beistand wüsste ich überhaupt nicht was das richtige sei und hätte wahrscheinlich sogar seiner Drohung zugestimmt.
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 24 Tagen.

1.) Für Ihre Steuern sind Sie natürlich selbst in den Jahren 2016 und 2017 verantwortlich.

Bei Steuerklasse 1 müssten Sie für 2016 auch keine Erklärung abgeben. Allerdings müssten Sie eine einreichen, wenn Sie Arbeitslosengeld bezogen haben. Sie schreiben aber, dass Sie keinerlei Einkünfte hatten.

Das Geld aus dem Zugewinn müssen Sie einkommensteuerrechtlich nicht versteuern, auch wenn Sie dieses in mehreren Raten erhalten haben. Es bleibt dabei, dass es Zugewinn ist und kein Unterhalt

2.) Genau: Er schuldet Ihnen weiterhin den Restbetrag und kann davon auch nichts abziehen. Mir scheint es so, dass er hier versucht, die Summe grundlos zu drücken. Sie haben sogar einen Bonus, der ihm vielleicht gar nicht bewusst ist: Der Vergleich ist eine Urkunde, mit der sie vollstrecken können. Sollte Ihr Ex nicht den vollen Betrag zahlen, könnten Sie sogar den Gerichtsvollzieher beauftragen, Ihr Geld einzutreiben.

RainNitschke und weitere Experten für Steuern sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ja genau so ist es auch. Bekomme kein Geld vom Staat oder sonstiges. Zahle alles aus der Tasche und auch meine Krankenversicherung. Vielen Dank für Ihre Hilfe!! Ich konnte meinem Ex kurz und sachlich Antworten ohne zu befürchten, dass ich später in Schwierigkeiten komme, so wie er es angekündigt hatte. Dankeschön und einen schönen Tag noch.